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"Solar Impulse 2" auf Weltumrundung : Solarflieger schafft die Pazifiküberquerung

Neun Monate musste die "Solar Impulse 2" wegen eines Batterieschadens ihre Weltumrundung unterbrechen. Nun konnte der Solarflieger endlich die gefährliche neunte Etappe zurücklegen.

Die "Solar Impulse 2" kurz nach Start von Hawaii auf dem Weg nach San Francisco.
Die "Solar Impulse 2" kurz nach Start von Hawaii auf dem Weg nach San Francisco.Foto: Reuters/Jean Revillard/Rezo/Solar Impulse Handout

Das mit Sonnenenergie angetriebenen Leichtflugzeug "Solar Impulse 2" hat mit der erfolgreichen Überquerung des Pazifik die gefährlichste Etappe der geplanten Weltumrundung gemeistert. "Der Pazifik ist geschafft", sagte der Schweizer Pilot Bertrand Piccard kurz vor der Landung in Kalifornien am Samstagabend.

Der Schweizer Sonnenflieger landete ist Samstagnacht (Ortszeit) sicher in Mountain View bei San Francisco. Das Solarflugzeug war nach dem Start in Hawaii fast drei Tage ohne Unterbrechung unterwegs. 

Piccard legte auf der neunten Etappe seiner Weltumrundung mehr als 4300 Kilometer zurück. Vor der Landung drehte er bei Sonnenuntergang eine Runde über der Golden-Gate-Brücke und der Bucht von San Francisco. 


„Solar Impulse 2“ war im März 2015 im Golfemirat Abu Dhabi zu seiner Weltumrundung gestartet und über Indien und China nach Hawaii geflogen. Wegen beschädigter Batterien musste das Team um Piccard und seinen Kollegen André Borschberg auf der Pazifikinsel eine neunmonatige Pause einlegen. Nach dem Zwischenstopp in Kalifornien will Borschberg das Leichtflugzeug Richtung New York weiterfliegen, um von dort später zur Überquerung des Atlantiks aufzubrechen.

Mehr als 17.000 Solarzellen auf den Tragflächen liefern die Energie für die Motoren der einsitzigen Karbonfaser-Maschine. Das Projekt soll die Möglichkeiten der umweltfreundlichen Solarkraft aufzeigen. (dpa, AFP)

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