SONNENBEOBACHTUNG : Künstliche Finsternis

Über Jahrhunderte mussten Forscher eine Sonnenfinsternis abwarten, um die Korona studieren zu können. Mit der Erfindung des Koronografen 1930 durch den französischen Astronom Bernard Ferdinand Lyot wurde die Arbeit wesentlich einfacher. Dieses Teleskop erzeugt durch eine Kegelblende eine künstliche Sonnenfinsternis und Spezialfilter blenden übermäßiges Licht aus. Seitdem konnte der Lichtkranz der Sonne von hohen Bergen aus ständig beobachtet werden.

Heute ist das wegen der Luftverschmutzung, die viel Streulicht erzeugt, nur noch an wenigen Tagen im Jahr möglich. Maßgebliche Beobachtungen erfolgen deshalb mit Satelliten. bma

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