STAMMZELLEN : Hoffnung für die Zukunft

Noch ist es Zukunftsmusik. Aber aus Stammzellen gezüchtetes Ersatzgewebe könnte eines Tages helfen, kranke, verletzte oder zerstörte Organe zu kurieren. Zum Beispiel beim Herzinfarkt, der Zuckerkrankheit, Rückenmarksverletzungen oder der Schüttellähmung Parkinson. Bislang werden nur spezialisierte „adulte“ blutbildende Stammzellen aus Knochenmark eingesetzt, meist gegen Blutkrankheiten.

Um mehr Leiden zu behandeln, braucht man stärker wandlungsfähige Stammzellen. Bisher setzte man auf embryonale Stammzellen, die aus der inneren Zellmasse eines frühen Embryos gewonnen wurden. Dazu musste der Embryo zerstört werden. Vor drei Jahren gelang es erstmals, normale Körperzellen umzuprogrammieren, so dass sie embryonalen Stammzellen stark ähneln. Diese neuartigen Stammzellen nennt man „induzierbare pluripotente Stammzellen“, kurz iPS-Zellen genannt. Jetzt haben chinesische Forscher aus iPS-Zellen ganze Lebewesen (Mäuse) geklont. wez

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