STUDIENGEBÜHREN : Bis zu 500 Euro

Zum Wintersemester müssen Studierende in sieben Bundesländern Studiengebühren zahlen. Neu dazu kommen das Saarland und Hessen. Als Erste führten zum letzten Winter Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Gebühren ein, damals nur für Erstsemester. Alle Studierenden müssen dort seit diesem Frühjahr zahlen, seitdem erheben auch Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg für alle Studenten Gebühren. Die Höhe der Gebühren kann von Land zu Land unterschiedlich sein. In NRW können die Hochschulen selber entscheiden, wie viel Geld sie bis zu einer Obergrenze von 500 Euro pro Semester nehmen. Die meisten schöpfen diesen Rahmen aus. In Bayern können Universitäten zwischen 300 und 500 Euro verlangen, Fachhochschulen zwischen 100 und 500 Euro. Im Saarland zahlen Studierende des ersten und zweiten Semesters 300 Euro, der Rest 500 Euro. In Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen und Hessen verlangen alle Hochschulen 500 Euro. Ein heftiger Verfassungsstreit über die Gebühreneinführung tobt noch in Hessen. Dort prüft der Staatsgerichtshof, ob Gebühren gegen die hessische Verfassung verstoßen. Abweichend zu den anderen Ländern ist dort vorgeschrieben, dass an Hochschulen „unentgeltlicher“ Unterricht möglich sein müsse. Eine Entscheidung steht aus. tiw

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