Studium : Erasmus auch für Doktoranden

Das weltweite Austauschprogramm der Europäischen Union, Erasmus Mundus, öffnet sich jetzt auch für Doktoranden. In der ersten Runde wurden von 2004 bis 2008 knapp 6200 Master-Studierende aus EU-Staaten und aus Dritte-Welt- sowie Schwellenländern gefördert.

Im weltweiten Wettbewerb könne Europa jedoch nur erfolgreich sein, wenn der Forschernachwuchs mit einem Promotionsstudium dauerhaft an den europäischen Hochschulraum gebunden werde, sagte Christian Uhlhorn, Abteilungsleiter Hochschulen im Bundesforschungsministerium, gestern anlässlich der nationalen Startkonferenz für Mundus II in Berlin.

In dem neuen Programm, das die EU bis 2013 mit 950 Millionen Euro ausstattet, sollen 3400 Masterstudierende und 330 Doktoranden aus Europa sowie 5300 Master- und 440 Promotionsstudenten aus Drittländern gefördert werden. Nach einem gestaffelten Stipendiensystem erhalten sie jährlich zwischen 13 000 und 61 200 Euro, Studiengebühren werden zusätzlich erstattet. In der ersten Runde gab es auf einen Platz im Schnitt sieben Bewerber. Unis, die sich beteiligen wollen, müssen sich mit Hochschulen aus EU-Staaten und aus nichteuropäischen Regionen zusammenschließen und gemeinsame Studienprogramme entwickeln. -ry

Informationen im Internet:
http://eu.daad.de/eu/erasmus/05332.html

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