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Weltkongress der Skeptiker

tagt in Berlin

Zufall ist nicht vorgesehen in unserem Gehirn. Egal, was einem Menschen passiert, oder was er beobachtet – er versucht, einen Sinn darin zu finden. Gibt es ein Muster? Was ist Ursache und Wirkung? Unmittelbare Plausibilität geht für uns dabei vor vorsichtiger Analyse. Was dem Menschen Jahrtausende dabei half, zu überleben, macht uns heute anfällig für Pseudowissenschaft, sei es nun der Kreationismus, der Glaube an die Homöopathie oder Verschwörungstheorien.

Auf dem Weltkongress der Skeptiker, der von Freitag bis Sonntag in Berlin stattfindet, untersuchen Wissenschaftler und Wissenschaftsbegeisterte Theorien, die in der Forschung kaum beachtet werden, in der Bevölkerung aber verbreitet sind. Ihr Ziel: Sie wollen kritisches Denken fördern und wissenschaftliche Methoden verständlich erklären.

Am Donnerstag veranstalten die Skeptiker einen Publikumstag. Von 13 bis 18 Uhr können Interessierte unter anderem über den Weltuntergang 2012 diskutieren, eine Zaubershow analysieren und mit dem Kriminalbiologen Mark Benecke ins Gespräch kommen. Ort: Hörsaal der Kaiserin-Friedrich-Stiftung, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin. Kosten: 13 Euro. Tsp

Mehr Informationen unter: www.worldskeptics.org

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