TU Berlin : Zwei Kandidaten für das Präsidentenamt

TU-Präsident Jörg Steinbach bekommt mit Christian Thomsen einen Herausforderer bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen.

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Für die im Januar anstehenden Präsidentenwahlen an der Technischen Universität Berlin gibt es zwei Kandidaten. Amtsinhaber Jörg Steinbach wird von Christian Thomsen, Dekan der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften, herausgefordert. Der Akademische Senat (AS) nominierte Steinbach und Thomsen am Mittwoch.

Für die Nominierung, die im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung stattfand, waren mindestens neun Stimmen des 25-köpfigen Gremiums notwendig. Wie viele Mitglieder sich für die beiden Kandidaten aussprachen, wurde nicht bekanntgegeben. Eine dritte Bewerbung von außerhalb akzeptierten die AS-Mitglieder dem Vernehmen nach nicht. Die Mitglieder des Gremiums entschieden anders als bei den Nominierungen zu vorangegangen Wahlen „nach Aktenlage“. Sprich: Sie verzichteten darauf, sich von den Bewerbern deren Programm für die kommende Amtsperiode vorstellen zu lassen.

Jörg Steinbach
Jörg SteinbachFoto: Ulrich Dahl/Technische Universität

Nach dem AS muss sich noch das Kuratorium mit den Kandidaten beschäftigen. Es kann eine nicht-bindende Empfehlung für einen der beiden aussprechen oder auch noch einen eigenen Kandidaten nominieren. Die entscheidende Abstimmung im Erweiterten Akademischen Senat soll am 8. Januar stattfinden.

Christian Thomsen.
Christian Thomsen.Foto: Ulrich Dahl/Technische Universität

Mit Steinbach oder Thomsen würde auf jeden Fall auch der nächste TU-Präsident ein langjähriger Professor der Hochschule sein – wie es schon seit langem Tradition ist. Der Chemiker Jörg Steinbach, der an der TU schon studierte und dort promoviert wurde, leitet die Uni seit 2010 als Präsident. Zuvor war er acht Jahre lang Vizepräsident für Studium und Lehre. Der Festkörperphysiker Christian Thomsen ist seit 1994 TU-Professor. Er war bereits von 1997 bis 1999 Vizepräsident. tiw

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