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Tumorkontrolle : Bei Prostatakrebs kann Überwachung ausreichen

Eine Studie zeigt: Wenn der Tumor nur ein geringes Risiko hat, muss nicht zwingend operiert oder bestrahlt werden.

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Unter dem Mikroskop. Prostatakrebszellen in der Gewebekultur.
Unter dem Mikroskop. Prostatakrebszellen in der Gewebekultur.Foto: imago/INSADCO

Prostatakrebs im Frühstadium muss längst nicht immer operiert oder bestrahlt werden. Es kann auch genügen, den Tumor regelmäßig zu überwachen, statt ihn zu bestrahlen oder chirurgisch zu entfernen. Das ergab eine Studie der Universität Oxford, die jetzt im Fachblatt „New England Journal of Medicine“ erschien.

1643 Prostatakrebs-Patienten mit niedrigem oder mittlerem Risiko nahmen an der Untersuchung des Chirurgen Freddie Hamdy und seines Teams teil. Ein Drittel erhielt keine Behandlung und wurde lediglich kontrolliert, ein Drittel wurde operiert und ein Drittel bestrahlt. Nach im Mittel zehn Jahren gab es keine bedeutsamen Unterschiede zwischen den Gruppen, was das – nur einprozentige – Sterberisiko durch Prostatakrebs anging. In der Überwachungsgruppe gab es acht, in der Chirurgiegruppe fünf und in der Bestrahlungsgruppe vier Todesfälle durch den Tumor. Rund 99 Prozent der Patienten überlebten also den Krebs um mindestens zehn Jahre.

Ein nicht behandelter Tumor streut öfter

Allerdings war zu beobachten, dass bei den nichtbehandelten Patienten der Tumor öfter streute (33 im Vergleich zu 13 oder 16 Fällen) oder die Organgrenzen überwucherte (112 im Vergleich zu jeweils 46 Fällen). Auf das Sterberisiko wirkte sich das (noch) nicht negativ aus.

Im Laufe der Jahre entschieden sich immer mehr der überwachten Patienten, auf Nummer sicher zu gehen und sich operieren oder bestrahlen zu lassen. Der Preis für die höhere Sicherheit sind aber nicht selten erhebliche Nebenwirkungen. Wer sich operieren ließ, hatte später öfter mit Impotenz oder Blaseninkontinenz zu kämpfen. Nach sechs Jahren benötigten noch immer 20 Prozent der Operierten Einlagen gegen Inkontinenz. Die Bestrahlung führte häufiger zu Darmbeschwerden. Unterschiede im seelischen Befinden, der Allgemeingesundheit oder der Lebensqualität zwischen den Gruppen gab es nicht. Die Studie mit ihrem insgesamt optimistischen Ergebnis dürfte zu einer wichtigen Entscheidungshilfe für Patienten werden.

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