UMSTRITTENER BACHELOR : Wirtschaft streitet mit Professorenverband

Die Wirtschaftsverbände BDA und BDI, der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) treten der Kritik des Hochschulverbands – der konservativen Professorenvertretung – am Bachelorstudium entgegen. „Das fahrlässige Gerede über die angeblich schlechten Arbeitsmarktchancen von Bachelor-Absolventen entspricht in keiner Weise der Realität und verunsichert Studierende“, teilten die Verbände mit. Die Forderung des Hochschulverbands, den Master zum Regelabschluss zu machen, gehöre „in die Mottenkiste der Geschichte“. HRK-Präsidentin Margret Wintermantel erklärte, eine „Rolle rückwärts“ in die „vermeintlich gute alte Zeit“ dürfe es nicht geben. Wo Studiengänge überfrachtet wurden, müssten Anpassungen vorgenommen werden. Um Praxis- und Auslandssemester zu ermöglichen, seien auch sieben- oder achtsemestrige Bachelors zu erwägen. Der Hochschulverband hatte gefordert, die Einführung der neuen Studiengänge zu stoppen, „bis der Nachweis erbracht ist, dass sie den herkömmlichen überlegen sind“. akü

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