Wissen : Uni-Rektoren fordern mehr Bafög

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fordert von der zukünftigen Bundesregierung eine Bafög-Erhöhung. „Die soziale Situation der Studierenden ist nach wie vor nicht ausreichend gesichert. Das wirkt sich negativ auf Studienzeiten, Abbruchquoten und die grundsätzliche Neigung zu studieren aus“, erklärte Margret Wintermantel, die Präsidentin der HRK. Das Bafög solle „endlich so erhöht werden, dass der Lebensunterhalt gesichert ist und alle Studierenden, die diese Unterstützung benötigen, sie auch bekommen“.

Die HRK erwarte von der nächsten Bundesriegerung außerdem „eine Fortsetzung des bisherigen Engagements zugunsten der Hochschulen in den Ländern“. Auch nach der Föderalismusrefom habe der Bund bislang „eine aktive und hilfreiche hochschulpolitische Rolle gespielt“. Diese Politik müsse fortgesetzt werden. Vor allem erwarteten die Hochschulen, dass die bereits beschlossenen zweiten Auflagen des Hochschulpakts für neue Studienplätze, die Exzellenzinitiative und der Pakt für Forschung umgesetzt werden. Besonders die FDP müsse ihre Wahlversprechen jetzt erfüllen.

Auch DFG-Präsident Matthias Kleiner hofft, dass die am 4. Juni von Bund und Ländern beschlossenen Pakte „auch durch die neue Bundesregierung gesichert sind“. Außerdem erhoffe er sich neue Freiräume für die Wissenschaft – etwa durch die Fortführung der Initiative zur Wissenschaftsfreiheit in Bund und Ländern sowie durch die Schaffung eines eigenen Tarifvertrags für die Wissenschaft. akü

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