Universität Potsdam : Erwin Böttinger nimmt Ruf an

Der Ex-Chef des Berlin Institute of Health soll an der neuen Hasso-Plattner-Fakultät den Bereich für Digital Health aufbauen

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Erwin Böttingers plötzlicher Rückzug aus dem Berliner Institute for Health (BIH) verursachte Irritationen.
Erwin Böttingers plötzlicher Rückzug aus dem Berliner Institute for Health (BIH) verursachte Irritationen.Foto: Thilo Rückeis/Tagesspiegel


Erwin Böttinger, der frühere Vorstandsvorsitzende des Berlin Institute of Health (BIH), hat den Ruf an die Universität Potsdam angenommen und wechselt zum 1. Oktober an die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät der Universität Potsdam (UP) und des Hasso-Plattner-Institut (HPI), wie diese am Mittwoch mitteilten. Als Spezialist für „Digital Health“ soll Böttinger diesen Bereich dort aufbauen und einen entsprechenden Studiengang konzipieren. Böttinger hatte seinen Vertrag am BIH Anfang Juli fristgemäß zum 30. Dezember gekündigt, war aber wenige Tage später vom Aufsichtsrat des BIH vorzeitig abberufen worden. Seit August hat Martin Lohse, der Leiter des Max-Delbrück-Centrum das BIH, interimsweise die Sprecherfunktion des BIH-Vorstands inne, bis eine Nachfolge für Böttinger gefunden ist. Böttingers Schritt war als Hinweis auf Verwerfungen im Vorstand des BIH bewertet worden. Im BIH sollen Teile der Forschung der Charité und des Max-Delbrück-Centrums zusammengeführt werden.

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