Virtueller Rundgang : Wie sieht es in der Internationalen Raumstation aus?

Kabelsalat, Zettel, Experimente: Bei einer Panoramatour lässt sich das Innere der Station in aller Ruhe erkunden. Videos und weitere Infos geben einen Eindruck, wie es sich da oben lebt.

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Esa-Astronautin Samantha Cristoforetti in der Aussichtskuppel "Cupola" der ISS
Himmlischer Ausblick. Die Esa-Astronautin Samantha Cristoforetti in der Aussichtskuppel "Cupola". Wie es in der Kuppel - und in...Screenshot: TSP/ ESA

Mit etwas Glück kann man die Internationale Raumstation von unseren Breiten aus am Nachthimmel sehen. Aber wie sieht es darin aus? Einen Einblick bietet ein virtueller Rundgang - wenn dieses Wort angesichts der Schwerelosigkeit erlaubt ist. Die Raumfahrtagentur Esa hat zahlreiche Bilder aus dem Inneren der ISS zu einem Panorama zusammengefügt. In aller Ruhe kann man durch die Module schweben, zum Beispiel in das europäische Forschungslabor Columbus. Dazu gibt es Infoboxen sowie Videos, die einen Eindruck vermitteln, wie das Leben in gut 400 Kilometern Höhe über der Erde ist.

Die Bilder wurden im Frühjahr 2015 aufgenommen. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst ist deshalb nicht zu sehen.

Die Station wird voraussichtlich bis 2024 in Betrieb sein

Die ISS wurde von 1998 bis 2011 im All zusammengebaut. 2017 soll noch das russische Labor "Nauka" folgen. Wie lange die Station betrieben wird, ist unklar. Die beteiligten Länder machen immer nur über einige Jahre verbindliche Zusagen. Der Betrieb bis 2020 gilt als sicher, wahrscheinlich wird es bis 2024 gehen - ob darüber hinaus ist fraglich. Die genauen Kosten für die gesamte Station sind nicht bekannt. Der Teil, den die westlichen Staaten beigetragen haben, wird auf rund 100 Milliarden Dollar beziffert.

Den Rundgang finden Sie hier auf den Seiten der Esa.

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