Wissen : Was tun für Deutsch in der Wissenschaft?

25.01.2013 00:00 Uhr

Englisch als Lingua franca ermöglicht eine internationale Kommunikation in der Wissenschaft. Doch die traditionelle Mehrsprachigkeit und Deutsch als Wissenschaftssprache drohen nach Auffassung vieler Experten durch das Primat des Englischen zu verkümmern. Beklagt wird, dass sich trotz Resolutionen etwa von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst bislang wenig bewegt hat. Der Frage, was Hochschulen und Mittelgeber tun können, um Mehrsprachigkeit und Deutsch als Wissenschaftssprache zu fördern, ist eine Podiumsdiskussion am Dienstag, 29. Januar, ab 19 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin) gewidmet.

An der Debatte auf Einladung der Freien Universität und des Arbeitskreises Deutsch als Wissenschaftssprache (Adawis) nehmen FU-Präsident Peter-André Alt, der Adawis-Vorsitzende und Immunologe Ralph Mocikat, HRK-Präsident Horst Hippler, der Sprachwissenschaftler Jürgen Trabant (Jacobs University Bremen), die Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte und der Mathematiker Günter Ziegler (beide FU) teil. Tsp

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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