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Wegen mangelnder politischer Unterstützung : Berliner Studentenwerk befürchtet studentische Wohnungsnot in der Hauptstadt

Das Berliner Studentenwerk erwägt, Studierende in Wohncontainern unterzubringen. Angesichts steigender Studierendenzahlen werde der Wohnraum in Berlin immer knapper, wie Geschäftsführerin Petra Mai-Hartung dem Tagesspiegel sagte.

Das Berliner Studentenwerk erwägt, Studierende in Wohncontainern unterzubringen. Angesichts steigender Studierendenzahlen und immer knapper werdendem Wohnraum in der Hauptstadt wäre das "grundsätzlich sicher möglich" und "überdenkenswert", sagte Petra Mai-Hartung, die Geschäftsführerin des Berliner Studentenwerks, dem Tagesspiegel.

Im Moment versorgt das Berliner Studentenwerk die 132.200 Berliner Studierenden mit 9.730 Plätzen in 34 Wohnheimen. Dieser Anteil von 7,4 Prozent sei gegenüber anderen Bundesländern "eine sehr niedrige Quote", sagte Mai-Hartung. Im Bundesschnitt wohnen 11,3 Prozent der Studierenden in Wohnheimen. In Berlin gebe es aber "keinerlei politische Unterstützung für Neubauten", sagte Mai-Hartung. (Tsp)

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