Wettbewerb um EU-Flagshipförderung : Technikverliebte Verlierer

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Informationstechnik, Elektronik und Roboter sind die dominierenden Themen bei den Vorhaben, die in der Endrunde um EU-Förderung ausschieden:

Virtueller Patient: Mithilfe moderner Informationstechnik sollen umfassende digitale Modelle von Patienten erschaffen werden. Dieser virtuelle Patient wird dann von Ärzten benutzt, um die bestmögliche Behandlung zu ermitteln, zum Beispiel bei Krebs. Einer der Koordinatoren des Projekts ist Hans Lehrach vom Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin.

Sanfte Roboter: „Robocom“ nennt sich ein Vorhaben, das Roboter „einfühlsamer“ machen könnte. Ähnlich Haustieren sollen die Automaten zu echten Gefährten des Menschen werden und uns bei der Hausarbeit oder im Operationssaal zur Hand gehen.

Elektronische Schutzengel: „Intelligente“ Sensoren in der Kleidung sollen Alarm schlagen, sobald das Herz Probleme macht, der Alkoholspiegel zu hoch ist oder gefährliche Müdigkeit dräut. Entsprechende Sensoren im Auto sollen Unfälle verhindern.

Simulierter Planet: Finanzkrisen, Kriege, Epidemien und andere Kalamitäten werden mithilfe des sozialwissenschaftlichen Datennetzwerkes „FuturICT“ zuverlässiger als bisher vorhergesagt. Zudem wird nach Lösungen für Weltprobleme gesucht.

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