Wissen : Wissenschaft unterstützt die Leopoldina

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt die Pläne von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), die Leopoldina in Halle zur Nationalakademie der Wissenschaften zu ernennen. Grundsätzlich sei die Leopoldina in der Politikberatung und der internationalen Vertretung gut aufgestellt, sagte der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Matthias Kleiner, in seiner Eigenschaft als Sprecher der Allianz der Wissenschaftsorganisationen am Dienstag in Bonn. Sie sei bundesweit und international angelegt. Die Leopoldina als nationale Akademie wäre die Umsetzung einer lange diskutierten Idee, ohne dass damit eine neue Institution gegründet werden müsse, sagte Kleiner.

Überdies gehöre ein großer Teil der Leopoldina-Mitglieder zugleich einer der anderen Akademien der Union an. „Ich begrüße auch die im Konzept der Ministerin vorgesehene Zusammenarbeit mit der Acatech (Deutsche Akademie für Technikwissenschaften) und der Berlin- Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW), weil auf diese Weise die Einbindung aller relevanten Wissenschaftsbereiche gewährleistet wird“, sagte Kleiner. Unterdessen wurde die Finanzierung der Acatech bei der Sitzung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) am Montag in Bonn beschlossen. Die Technikakademie erhält 2008 eine staatliche Grundfinanzierung von einer Million Euro. dpa/Tsp

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