ZUR PERSON : Kulturforscherin und Filmemacherin

Christina von Braun

gehört zu den wichtigsten Kulturwissenschaftlern in Deutschland. Seit 1994 lehrt und forscht sie als Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ein Schwerpunkt ihrer Forschung ist das Wechselverhältnis von Geistesgeschichte und Geschlechterrollen. Von Braun hat an der HU das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien aufgebaut, ist Sprecherin des Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie“ und Gründerin des Studiengangs „Gender Studies“. Sie sitzt in den Präsidien des Goethe-Instituts und des Evangelischen Kirchentages. Von Braun, geboren 1944 in Rom, studierte in den USA und in Deutschland und arbeitete lange als Autorin und Filmemacherin in Paris. Sie hat über 50 Filmdokumentationen und Fernsehspiele gedreht und zahlreiche Bücher publiziert. Die jüngsten Bände sind „Verschleierte Wirklichkeit. Die Frau, der Islam und der Westen“ und „Stille Post“, ein Buch über die Frauen in ihrer Familie (beide 2007 erschienen). tiw

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