Zuschüsse : Charité will mehr Geld vom Senat

Charité-Vorstandschef Karl Max Einhäupl fordert das Land Berlin auf, künftig wieder höhere Zuschüsse für Forschung und Lehre des Universitätsklinikums zu zahlen. Das sagte er jetzt vor dem Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.

Zudem wolle er mit den Abgeordneten über eine „einmalige finanzielle Hilfestellung“ des Landes reden, um den Standard der Forschung an der Charité zu halten. „Wir brauchen mehr Geld für die Wissenschaft“, sagte Einhäupl.

Bis 2010 muss die Charité pro Jahr mit 13 Millionen Euro weniger Landeszuschuss auskommen. Insgesamt wird der Zuschuss für das größte Universitätsklinikum Europas von 2002 bis 2010 um 98 Millionen Euro abgesenkt. Gleichwohl habe die Forschungsleistung in den letzten Jahren enorm zugelegt, sagte Einhäupl – was es umso schwerer mache, das Niveau zu halten. „Wir müssen immer weniger Geld auf immer mehr exzellente Wissenschaftler verteilen.“ Eine Aufstockung der Zuschüsse ab 2011 sei daher nötig. Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD) signalisierte, er wolle eine Erhöhung der Mittel erreichen. Er hoffe, auch die Parlamentarier würden sich „für die Bedürfnisse der Charité“ einsetzen. tiw

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