Der Tagesspiegel : Wo steht das Auto?

Die Parkplatzerinnerungstafel markiert das Fahrzeug – ein Unikat

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Gewusst wo. Autotyp und Material kann man sich aussuchen. Foto: promo

Parklücken sind eher selten. Gedächtnislücken dafür umso häufiger. So kommt es vor, dass der Arbeitnehmer abends einmal um den dicht beparkten Häuserblock kurvt, und noch einmal, und noch einmal... Jedenfalls so oft, dass er am nächsten Morgen aus der Haustür tritt – und vergessen hat, wo er das Auto abgestellt hat. Hätte er doch einen Blick auf seine persönliche Parkplatzerinnerung von Andrea Müller werfen können. Eine einfache, wie geniale Idee: Die Architektin hat einen magnetischen Stadtplan entwickelt, auf dem der Pkw-Besitzer mit einem kleinen Auto in Spielzeugformat jene Stelle markieren kann, wo er es tags zuvor abgeschlossen hat. Deutschlandweit bekommt jeder Kunde ein Unikat, eine grafisch gestaltete Umgebungskarte seiner Adresse, verspricht die Macherin. Den etwa Din A4 großen Plan zum Aufhängen gibt es in Farbe, schwarz, weiß und grau. Das Auto ist aus Acryl oder Zinn, man kann zwischen verschiedenen Modellen wählen, darunter Kleinwagen, Kombi, Jeep oder Sportwagen. (Bestellungen über www.wo-steht-das-auto.de). Der Autoschlüssel kommt an einen Haken an der Tafel. Schließlich verschwindet der mindestens genauso oft. Und ein Schlüsselanzeigeplan wäre dann doch zuviel des Guten. nap

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