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Porträt

Wer ist Heinz Buschkowsky?

Schon seit Jahren sagt er: Multikulti ist gescheitert. In seiner Partei, der SPD, wollen sie ihn nicht hören. Er macht trotzdem weiter und bleibt dabei: Integriert ist, wer sich an Regeln hält.
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Heinz Buschkowsky ist Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln. - Foto: Mike Wolff
MIT SEINEN VORSCHLÄGEN ZUR INTEGRATIONSPOLITIK SORGT NEUKÖLLNS BEZIRKSBÜRGERMEISTER IMMER WIEDER FÜR WIRBEL. DIESMAL HAT ER SEINE PARTEI, DIE SPD, VERÄRGERT. WOFÜR STEHT HEINZ BUSCHKOWSKY?

Der kleine, untersetzte Mann mit der Goldrandbrille isst die Frühstücksstulle morgens um acht an seinem Schreibtisch im Rathaus Neukölln. Seit er sich vor einem Monat in Rotterdam und London medienwirksam Anregungen für seine Integrationspolitik geholt hat, sind die Arbeitstage wieder sehr lang geworden. Buschkowsky wirkt trotzdem ruhig und gelassen, er kennt das schon. Vergangenes Jahr, als er sich für privaten Wachschutz vor den Neuköllner Schulen eingesetzt hat, war das auch so. Davor gab es die Debatte um die Rütli-Schule. Eigentlich verging seit 2004 kein halbes Jahr, in dem Neuköllns Bürgermeister mit seinen manchmal polternden Parolen nicht im Fokus der öffentlichen Aufregung stand. Buschkowsky sagt, sein Bezirk mit 302 000 Einwohnern aus 162 Nationen, in dem jeder Zweite von weniger als 700 Euro im Monat lebt, sei der „problembeladenste in ganz Deutschland“. Vor vier Jahren konstatierte er: „Multikulti ist gescheitert.“ Der Satz ist heute Allgemeingut, damals traute sich kaum einer, ihn auszusprechen. Buschkowsky legte nach und ausgerechnet er, ein SPD-Mann, machte den Begriff der „Parallelgesellschaft“ salonfähig. Wie gestaltet man die Integration von Migranten? Wie verhindert man, dass sich Familien in ihre eigene Kultur, auf ihre eigenen Werte zurückziehen? Wie geht man mit kriminellen Jugendlichen um?

Buschkowsky hat eine einfache Antwort: Wer sich anstrengt und etwas aus seinem Leben machen möchte, ob Einwanderer oder „Bio-Deutscher“, ob Muslim, Christ oder Hindu, dem soll geholfen werden. Wer sich aber nicht an die Regeln hält, aus welchen Gründen auch immer, der soll die ganze Palette an staatlichen Repressionen kennenlernen. „Kommt das Kind nicht in die Schule, kommt das Kindergeld nicht auf das Konto“, ist einer seiner Lieblingssprüche. Staatliche Hilfe muss mit Eigeninitiative einhergehen, Prävention mit Repression, findet er.

Politikern, auch in der eigenen Partei, wirft er vor, die Augen vor der Realität zu verschließen. Zum Beispiel davor, „dass mit den Arbeitsmigranten eine neue Unterschicht eingewandert ist“. Dank der sozialdemokratischen Bildungspolitik und des wirtschaftlichen Aufschwungs habe man in der alten Bundesrepublik das „alte Proletariat“ abgeschafft und auch „alle Instrumente des Staates, die auf eine bildungsferne Unterschicht abzielten“, sagt er. Zum Beispiel die Säuglingsfürsorge, bei der früher die Fürsorgerin jede Familie besucht habe, um zu schauen, „ob das Kind ein Bett“ hat. Solche Instrumente müsse man heute neu erfinden.



WAS HAT IHN GEPRÄGT?

Der 59-Jährige ist leidenschaftlich Neuköllner. Hier wurde er geboren, hier ist er aufgewachsen, hier wohnt er auch heute. Er stammt aus einfachen Verhältnissen, die Mutter, aus Schlesien nach Berlin eingewandert, arbeitete als Sekretärin, der Vater als Schlosser, die Buschkowskys wohnten „vier Personen in Stube und Küche“, umgeben von Feldern, dort wo heute die Gropiusstadt steht. Der Vater baute später mit eigenen Händen ein kleines Haus und ruinierte sich dabei die Gesundheit. „Du sollst es einmal besser haben“, sagten ihm die Eltern, und dank der öffentlichen Schulen und staatlicher Unterstützung habe er es „zwar nicht zu einem ordentlichen Beruf gebracht, aber doch zu einem großen Büro“. Das hat ihn geprägt. Buschkowsky ist ein Sozialdemokrat vom alten Schlag, wie man ihn nur noch selten findet.



WER WAR DER MANN, BEVOR ER EIN BERÜHMTER POLITIKER WURDE?

Nach der Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt arbeitete er seit 1973 in mehreren Senatsbehörden, saß nebenbei in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung und wurde dort 1985 SPD-Fraktionschef. Eine typisch West-Berliner Parteikarriere. Als Mitglied des „Britzer Kreises“, des damals mächtigen rechten SPD-Flügels, hatte Buschkowsky beste Möglichkeiten voranzukommen. Wichtige Posten wurden in Erbfolge vergeben, sein Freund, der innerparteiliche Netzwerker Frank Bielka hatte die Fäden in der Hand.

Allerdings war Neukölln über Jahrzehnte eine Hochburg der CDU. Wer als Sozialdemokrat mitmischen wollte, musste robust und bodenständig sein. Zu dieser Spezies gehörte Buschkowsky, der 1989 Finanzstadtrat wurde und zwei Jahre später zum ersten Mal Bürgermeister. Aber schon 1992 musste er einem christdemokratischen Amtsträger weichen und als Jugend-, später als Gesundheitsdezernent auf eine neue Chance warten. Die kam 2001, als er sich von einem Bündnis aus SPD, Linken und Grünen wieder zum Bürgermeister wählen ließ.

Das hat ihm die Neuköllner CDU nie verziehen und sie beschimpft den Sozialdemokraten gern als inkompetent und schlampig, Buschkowsky mache Politik auf Gutsherrenart. Ein merkwürdiger Kontrast zum Lob der Landes-CDU für den kernigen SPD-Mann, der sich von den eigenen Genossen nichts vorschreiben lässt und in der Bezirksverwaltung eher gefürchtet als beliebt ist. Eine politische Dummheit hätte ihn 2005 fast das Amt gekostet: Als sich Buschkowsky in der Rechtsaußen-Zeitung „Junge Freiheit“ über „Gutmenschen“ und „sozialromantische Multikultiträumer“ mokierte. Grüne, Linke und Christdemokraten forderten den Rücktritt des Bezirksbürgermeisters, der sich mit einer öffentlichen Entschuldigung retten konnte.



WAS TREIBT IHN AN?

Buschkowsky ist kein Visonär. Statt an theoretischen Konzepten zu feilen, besucht er lieber Schulen und Straßenfeste, schüttelt Hände, streicht über Kinderköpfe und hört den Sorgen der Neuköllner zu. Wenn ein türkischer Jugendlicher auf ihn zukommt und sagt „Hey, bist guter Bürgermeister“, ist das für ihn wichtiger als die Anerkennung irgendwelcher Parteigremien. Als die linken Jusos vor 40 Jahren Papiere zum atomwaffenfreien Neukölln und zur Abschaffung der Großbanken entwarfen, ging Heinz Buschkowsky lieber zu den pragmatischen Jusos und half, Jugendfreizeitheime zu renovieren. Buschkowsky macht es Spaß, Kommunalpolitiker zu sein, er genießt es, im Kiez direkt etwas bewirken zu können und sieht sich als „Frontschwein“ der Politik. Dass er mit seinen Beobachtungen Landespolitiker vor den Kopf stößt, gehört zu seinem Amtsverständnis dazu. Als Bezirksbürgermeister habe er die Aufgabe, den Landes- und Bundespolitikern „in ihrem Elfenbeintürmen“ Rückmeldung zu geben, wie es an der Basis aussieht und wie sich Gesetze konkret auswirkten. Manchmal müsse man dabei halt auch etwas übertreiben, damit sich überhaupt was ändert, das gehöre zum Geschäft dazu.



WAS HÄLT DIE SPD VON BUSCHKOWSKY?

Das Verhältnis ist schwierig, aber noch nicht brüchig. Die Parteiführung ist keineswegs böse, einen so bekannten, volkstümlichen Kommunalpolitiker in ihren Reihen zu haben, von denen es ja nicht viele gibt. Und man hält ihm zugute, dass er sich mit großer Kraft für seinen Bezirk einsetzt. Auch die inhaltlichen Differenzen sind kleiner als es scheint. Auch der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller hat mehrfach Vorschläge für eine repressive Politik gegenüber Bevölkerungsgruppen gemacht, die sich jeder Einordnung verweigern. Viele Genossen wundern sich aber, dass Buschkowsky lauthals bekennt, es laufe vieles falsch in Neukölln – und offen sagt, es werde ständig schlimmer. Jemand, der 30 Jahre die Bezirkspolitik mitgestaltet habe, müsse sich dafür mitverantwortlich fühlen, heißt es

Richtig übel genommen wird Buschkowsky von der linken SPD-Mehrheit, dass er sich willig vor den Karren einiger SPD-Rechter spannen lasse, die den Neuköllner Bezirksbürgermeister als neues Zugpferd nutzen wollten. Ein weiterer Vorwurf: Buschkowsky tue so, als gäbe es außer ihm niemand in der SPD, der sich mit Integrationspolitik befasse und er bringe sich nur noch vor laufenden Kameras ein – getrieben von der Sorge um Neukölln, aber auch von übermäßiger Eitelkeit. In den Fachgremien der SPD und auf Parteitagen melde er sich dagegen kaum zu Wort oder nur mit Allgemeinplätzen. Es gibt auch sozialdemokratische Bezirkspolitiker, die es gefährlich finden, den eigenen Bezirk in Grund und Boden zu reden. Das beschleunige nur die Flucht sozial stabiler Bevölkerungsgruppen und beschädige den regionalen Wirtschaftsstandort.



WAS WILL ER NOCH WERDEN?

Alle Gerüchte, Buschkowsky sei auf dem Sprung in den Bundestag, entbehren jeder Grundlage. Während seiner langen Karriere hat er noch nicht einmal versucht, in die Landespolitik zu gehen, ins Abgeordnetenhaus einzuziehen, Staatssekretär oder Senator zu werden. Er erwägt aber ernsthaft, bei der nächsten Berliner Wahl 2011 nicht mehr für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Als Nachfolger wird der Neuköllner SPD-Kreischef Fritz Felgentreu gehandelt. Ein völlig anderer Politikertyp, klassischer Philologe und exzellenter Verwaltungsexperte, abwägend, umsichtig, ein wenig scheu. Die Personalie wird von den Bezirksgremien der SPD aber erst 2010 offiziell entschieden.



(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 13.07.2008)
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Kommentare [ 23 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von karl_bold karl_bold ist gerade offline | 13.7.2008 0:25 Uhr
Tante SPD
Ob Zuwanderer, ob Ehegatten von ansässigen Gastarbeitern oder ob Asylanten in die Bundesrepublik gelassen werden, darüber entscheidet doch im Zweifelsfall die Bundesregierung - und nicht Herr Buschkowsky. Die Probleme von Neukölln gibt es auch in Hamburg-Barmbek oder Köln-Mühlheim (Nagelbombe im Türkenviertel 2004), nur gibt es dort kein geheiztes Büro für den Spiegel-Kulturchef Matthias Matussek. Die Probleme sind nicht auf Berlin begrenzt. Herr Buschkowsky verkörpert noch die SPD aus Volkspartei-Zeiten: Anstrengung, Teilhabe und Aufstieg. Buschkowsky will den Schulbesuch der Kinder und den Hausbesuch vom Jugendamt. Soll man die Menschen lieber völlig aufgeben?
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 13.7.2008 4:40 Uhr
Buschkowsky sollte seine Sätze mit Bedacht formulieren
Er sollte nicht sagen: "Die Kieze kippen", sondern: "Die Kieze kippen unter meiner jahrelangen Verantwortung."
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von hdgerdes hdgerdes ist gerade offline | 13.7.2008 9:07 Uhr
Wenn der ...
"berühmte Politiker" (Artikel) Herr B. nicht noch berühmter wird, so liegt es sicherlich nicht am "Tagesspiegel".
Seit vielen Wochen fühle ich mich mit Berichten über diesen und jenen Gedanken des Herrn B. überversorgt.
Es ist ja wirklich zu befürworten, dass offen über jedes gesellschaftliche Problem gesprochen und dieses auch kritisiert wird.
Nur sollte man als bekennender Nicht-Visionär nicht nur "Kinderköpfe streicheln und über Straßenfeste" dackeln, sondern sich ab und an doch mal einer politischen Praxis widmen, die auch erfolgreich sein könnte: Sich Gedanken darüber zu machen, wie man deutlich mehr Mittel für die Prävention akquiriert statt populistisch der Repression das Wort zu reden.
Mehr Mittel für Schulen und Kindergärten - berlinweit. Und - verpflichtend (Sorry) - auch der Besuch von Kindergärten für Kids ab 2.
Und an die, die Herrn B. applaudieren: Wie wäre es z. B. mit einem Umdenken in Wirtschaftskreisen?
Damit ein Name nicht ausschlaggebend für die Zukunft wird.
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von coyote coyote ist gerade offline | 13.7.2008 9:54 Uhr
Realist unter Träumer
Herr Buschkowsky ist in seiner SPD ungeliebt - logisch , denn er spricht die wahren Probleme an , die die Menschen bedrücken . Und nichts hassen linke Sozis mehr , als aus ihren Träumen gerissen zu werden - sei es bei der Atomenergie oder Multikulti .

Aber die Probleme von Neukölln gibt es auch in Köln - Ehrenfeld oder Duisburg - Marxloh .
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von vielflieger vielflieger ist gerade offline | 13.7.2008 12:23 Uhr
Nicht leichgläubig werden
Dieser Heinz Buschkowsky ist letztlich auch nur ein Vertreter des Systems Wowereit und des rot-roten Senats. Der ganze Streit zwischen ihm und den SPD-Linken ist von beiden Seiten eigentlich nur aufgeblasen. Im Grunde ist es den SPD-Linken doch ganz recht, wenn Buschkowsky eine aktive Flanke in des eher bürgerliche Milieu bildet, und diese Wähler an den Senat bindet, ehe sie ganz von der Stange gehen.

Im Auftreten von Buschkowsky ist auch viel Eitelkeit im Spiel. Er produziert sich gerne selber, seine Vorschläge sind seit Jahren bekannt, werden von ihm und seiner Partei aber nicht umgesetzt, er führt keine Veränderungen herbei, sondern redet nur über sie.

Buschkowsky deckt vielleicht die politischen Schwächen von Rot-Rot auf, ein Gegengewicht oder politische Alternative bietet er aber nicht.
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von dali dali ist gerade online | 13.7.2008 15:08 Uhr
Möge mir @vielflieger auch nur einen CDU-Politiker nennen,
der die Probleme benennt und anpackt,
und Koch ist da bestimmt keiner von,
denn der hat ja in seiner Praxis bewiesen, dass er das Gegenteil von dem tut, was er sagt.
Un das ist halt auch das Problem mit Buschkowsky,
was er sagt ist nicht falsch, aber außer "Quartiersmütter" und Wachpersonal an den Schulen, hat er definitiv nicht gepackt.
Nicht ein Jugendheim wurde wieder eröffnet, auf keinem Sportplatz Betreuer für Betätigungen dort abgestellt. Nicht mal 'ne Friedhofverwaltung erreicht man mehr.
Viele (wahrlich nicht alle, die Grundfehler liegen in den 80ern und bei der CDU) der bestehenden Probleme hat er mit seiner Politik selbst zu verantworten. Diese aber sind mit markigen Worten nicht zu beheben, sondern mit Taten und Kohle.
Das B. in der Gremienarbeit stest recht eintönig bleibt, ist an anderer Stelle schon erwähnt,
vor allem aber ist mir nicht bekannt, dass er mal ein Modellprogramm entwickelt hätte, wie was mit wie viel Kohle gemacht werden könnte...
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 13.7.2008 11:30 Uhr
@coyote
Ich glaube kaum, daß noch irgend einer träumt, nicht mal bei den Fundigrünen. Die Probleme sind bekannt, die Ursachen ebenfalls. Zersiedelung der Ghettos ist wegen der Freizügigkeit nicht möglich und wohl auch nicht kontrollierbar. Also müßte Geld in die Hand genommen werden, um wenigstens den Kindern deutscher und ausländischer Prekariatsfamilien vom Kindergarten an eine bessere Chance zu ermöglichen. Aber Geld, ich sach ma, gibt's nicht.
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von coyote coyote ist gerade offline | 13.7.2008 12:10 Uhr
@klaus weiss
Sicher ist Vielen das Träumen inzwischen vergangen , aber eben bei der linken SPD und den Grünen immer noch stark ausgeprägt . Wären bei der SPD alle in der Realität angekommen , würden diese Leute Herr Buschkowsky doch wohl zuhören .

Nun wird der Preis für jahrelange Versäumnisse von Politik , Kirche und Gesellschaft bezahlt .

Aber auch ein Teil der Migranten sind Schuld , denn wer in einem fremden Land einwandert , muß sich integrieren und die Sprache erlernen . Eben hier wurde es vielen Migranten zu leicht gemacht - Hauptsache Multikulti , es wird schon werden .

Ich weiß wovon ich schreibe . Ich habe mit 19 meine Heimat verlassen und lebe seit 21 Jahren in Deutschland als Ausländer , voher als Migrant in Frankreich und USA .

Ich habe immer versucht , mich an den Einheimischen anzupassen , aber habe immer meine urspüngliche Staatbürgerschaft behalten .
Comment
von guebei1 guebei1 ist gerade offline | 13.7.2008 12:29 Uhr
Leider gibt es zu wenige BUSCHKOWSKS
Leider gibt es zu wenige BUSCHKOWSKS in der Politik.

MfG
Comment
von Norddeutscher Norddeutscher ist gerade offline | 29.10.2009 14:29 Uhr
Buschkowsky
Der Mann ist für Deutschland nicht tragbar. Seine Äußerungen sind unpräzise und pauschal! (Wie übrigens bei allen Berliner Politikern)
Comment
von iris.s iris.s ist gerade offline | 13.7.2008 14:03 Uhr
finanzielle strafen
umgekehrt verlange ich dann allerdings das gleiche:

kommen gemeinde-, land- und bundesregierungen nicht ihrer aufgabe
nach, schaden von der bevölkerung abzuwenden, kürzen wir einfach unsere
steuern.

gründe dafür gibt es genug.
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von doster doster ist gerade offline | 13.7.2008 14:52 Uhr
"robust und bodenständig"
Ihre Autoren finden gar hübsche Epitheta für den neuköllner Bürgermeister. "Robust und bodenständig" sei er, "ein Sozialdemokrat vom alten Schlag", "kernig". So kann man es auch sagen.
Sie schreiben: "Nach der Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt arbeitete er seit 1973 in mehreren Senatsbehörden". Da lernte ich ihn kennen. Als Beispiel des typischen Beamten, geborenen "Verwalters", kleingeistig und "zuständigkeits"-beschränkt. Kurzum, man konnte ihn für das Musterexemplar eines Bürokraten halten, ohne ihm damit besonders nahe zu treten. Daß er "nebenbei in der Neuköllner BVV" saß, entsprang eben eher nicht politischem Gestaltungswillen, sondern dem Wunsch "voranzukommen". Möglichst über "Erbfolge".
Ich halte dafür, dass sein Gestaltungsmangel an der konkreten Neuköllner Situation mit Schuld hat. Vielleicht findet sich ja man ein Politologe, der seine Praxis als Stadtrat und BM mal genauer untersucht.
Peinlich genug, dass er mit einigen seiner Sprüche ab und zu dennoch recht hat.
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von eastside64 eastside64 ist gerade offline | 13.7.2008 15:17 Uhr
Herr Buschlowsky
Man kann zu ihm stehen wie man will, auf jeden Fall traut er sich Dinge anzusprechen, die andere nicht sehen/hören/verdrängen wollen !
Comment
von eastside64 eastside64 ist gerade offline | 13.7.2008 15:18 Uhr
Herr Buschkowsky
Man kann zu ihm stehen wie man will, auf jeden Fall traut er sich Dinge anzusprechen, die andere nicht sehen/hören/verdrängen wollen !
Comment
von friedrich.lautemann friedrich.lautemann ist gerade offline | 13.7.2008 17:28 Uhr
Er ist es, gut und böse
Heinz Buschkowsky - ist das nicht der Genosse, der seit 1979 in der Neuköllner Kommunalpolitik tätig und in dieser Zeit Schlimmes angerichtet hat, zum Beispiel di Zustände, die er huete bemängelt. Er war es doch, der die Jugendförderung zerschlagen hat, er war es, der die Neuköllner Heime für Problemkinder geschlossen oder ausgegliedert hat, und er war es, der die Erziehungs- und Jugendhilfe runter gefahren hat. Mit seiner Befürwortung der Gropiuspassage und Forum Neukölln hat er die Karl-Marx-Straße als einst große Geschäftsstraße zerschlagen. Nennt man nicht zu recht oder unrecht den "Schlächter von Neukölln"?! Wie auch immer, es ist ein schwierig Unterfangen, die Beobachtungen seines gesunden Menschenverstandes zur Grundlage unhaltbarer Zustände zugrunde zu legen, die auf Irrtümer beruhen, die jene mit Leidenschaft verteidigen, die nie irren. Neukölln hat sich (noch nicht) aufgegeben. Besuchen Sie einmal den neuen Kinderspielplatz nahe S-Bahnhof Köllnische Heide.
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von eban eban ist gerade offline | 13.7.2008 18:27 Uhr
Kann er auch nicht @vielflieger
Als Bezirkspolitiker sind seine Möglichkeiten arg begrenzt, und so tut er das, was auf jeden Fall Wirkung zeigt: Er geht über die Medien an die Öffentlichkeit und erreicht so mit Sicherheit eines: Aufmerksamkeit. Seine Ideen und Vorstellungen werden diskutiert, und das ist doch schon mal etwas. Ihren Hass auf Wowereit können Sie sich in diesem Zusammenhang sparen, da hat das Eine mit dem Anderen nichts zu tun!
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von riegel riegel ist gerade offline | 13.7.2008 20:15 Uhr
Buschkowsky und Wowereit
zwei SPD Politiker dieser Stadt.
zwei begnadete Selbstdarsteller.
zwei Mitglieder einer Partei.
Der eine ist Liebling der andere "Schimpfling" der Partei.
Der eine tritt seinem neuen optischen Abbild in die schlagzeilen und dem Eintritt für eine Obamarede.
Der andere möchte über soziale Problem im Berliner Neukölln sprechen. Beide müssen sich darstellen und Probleme lösen.
Da ist die Art der schwierigeren, nicht karieredienender Art in Neukölln wohltuender, unabhängig eigener Charakterschwächen als
das Problemverschweigen eines anderen Politikers, mit eigenen, in der Partei beliebten Schwächen.
Wer der Liebling der Partei wird, spricht viel über die Partei selbst und ihrem Willen Problem- oder Karierefragen zu lösen.

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von unbekannt | 13.7.2008 21:06 Uhr
Buschkowsky und die SPD
Eitel? Wer ist das in der Wowereit-SPD nicht? Ohne Vision? Wer ist das in der Wowereit-SPD nicht? Keine Veränderungen herbeiführen? Wer tut das in der Wowereit-SPD nicht? Nur reden? Wer ist das in der Wowereit-SPD nicht?
So lassen wir doch den Buschkowsky in Ruhe!
Comment
von riegel riegel ist gerade offline | 13.7.2008 21:22 Uhr
@friedrich.lautemann
...und solch einen Mann hat die SPD immer wieder zum Bezirksbürgermeister gekürt?
Comment
von lizzi lizzi ist gerade offline | 13.7.2008 23:09 Uhr
Und auch in Bremen,
hieer fährt nicht nur der ehemalige, sondern auch der jetzige Bürgermeister Kuschelkurs. Die Polizei nimmt die Straftäter fest, und die Justiz (Richter, Staatsanwälte usw.) lässt sie unter fadenscheinigen Argumenten wieder laufen. Man kann hier nur k....! Aber sagt man etwas, ist man ausländerfeindlich....!, irgendwo hört es auf. Es geht einfach nicht an, dass man jedes Wort dreimal und mehr auf die Goldwaage legen muss. Dann platzt einem der Kragen.
Comment
von dali dali ist gerade online | 14.7.2008 1:59 Uhr
@lizzi, Realität ist da wo das Händchen leuchtet,
gerade hier für Neukölln ist eine Staatsanwaltschaft und eine Richtercrew ganz engagiert und kurzfristig tätig, um schnell zu Urteilen zu kommen. Die sind auch nicht als sonderlich sanft in Erscheinung getreten. Bei allem, was es zu kritisieren gibt. aber erst nachsehen und dann auf den Putz hauen...
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von meisterdietrich meisterdietrich ist gerade offline | 14.7.2008 22:04 Uhr
"aus Schlesien nach Berlin eingewandert"?
Unter Einwanderung habe ich bisher nur die Übersiedelung in ein fremdes Land verstanden.
Handelt es sich bei o.g. Terminus etwa für die redaktionsinterne
Sprachregelung für Flucht/Vertreibung aus der Heimat?
Comment
von hs74-82 hs74-82 ist gerade offline | 8.5.2009 16:07 Uhr
Wiedergewählt
Wenn er doch ach so schlecht ist,frage ich mich, warum er denn dann schon seit 2001 Bezirksbürgermeister ist und es auch schon vorher 2 Jahre war.
So schlecht kann er ja dann wohl nicht sein. Im Gegenteil: Ich finde ihn sehr gut. Er setzt sich für seinen Bezirk ein und ist äußerst populär. Ich hoffe, dass er von der SPD auch bald in der Bundespolitik eingesetzt wird.

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