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Gesundheitsminister

Wer ist Philipp Rösler?

Ein Muster an Bürgerlichkeit und Strebsamkeit. Schwer hatte er es, links wurde er trotzdem nicht. Dafür war er stets der Jüngste. Jetzt hat er ein Problem, er ist Gesundheitsminister
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Der niedersächsische Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ist Gesundheitsminister. - Foto: dpa
WIE KAM RÖSLER ZUR POLITIK UND WIE IST SEIN AUFSTIEG ZU ERKLÄREN?

Das Schlüsselerlebnis fand offenbar in der Schule statt. Rösler, damals Schülersprecher am Luthergymnasium in Hannover, konnte es nicht ertragen, dass sich ausgerechnet sein Vertrauenslehrer für die rechtsextremen „Republikaner“ engagierte. Der Schüler zettelte eine heftige Debatte an, forderte den Rücktritt des Mannes, provozierte ihn mit multikulturellen Aktionstagen. Seither, so erinnert sich der Lehrer, sei die politische Betätigung bei Rösler nicht mehr wegzudenken.

Bezeichnend an der Episode ist nicht nur Engagement und selbstbewusster Auftritt des Jungen mit der vietnamesischen Herkunft. Es ist vor allem ihr Ausgang. Trotz des heftigen Streits gab es offenbar keinerlei persönliche Verletzungen. Diese geschliffene Art, politische Konflikte auszutragen, kennzeichnet auch den späteren Politiker. Wenn Rösler angreift, dann mit Maß und Anstand. Der 36-Jährige spricht schnell, kann scharf attackieren, auch zuspitzen. Aber er geht nicht unter die Gürtellinie. Dies hat ihm Respekt verschafft – beim Gegner wie in der Partei. Auch dort ist Rösler mit seinem Anliegen, sozialpolitischen Themen mehr Raum zu geben, manch einem auf die Füße getreten – ohne ihn sich zum Feind gemacht zu haben.

WAS FÜR EIN TYP IST ER?


Manche Menschen macht es stark, die Vorurteile anderer überwinden zu müssen. Röslers Adoptivvater jedenfalls, ein Bundeswehrpilot, kann sich noch gut an manche „Ressentiments“ erinnern. Im Alter von neun Monaten hat er den Jungen aus einem Waisenhaus in Vietnam adoptiert. Als die Ehe in die Brüche ging, blieb der kleine Philipp beim Vater. Und in der Schule, so seine selbst verbreitete Anekdote, hätten ihn die Mitschüler deshalb nicht geärgert, weil sie annahmen, dass der Junge eine fernöstliche Kampfsportkunst beherrschte.

Fakt ist, dass der Waisenknabe zu einem Muster an niedersächsischer Bürgerlichkeit und Strebsamkeit heranwuchs – allerdings immer um einen Schlag steifer als die andern. „Viel Anzug, wenig Lässigkeit“, wie der „Stern“ lästert. Rösler trinkt keinen Alkohol, am liebsten hört er Udo Jürgens. Er ist höflich, zuvorkommend, immer korrekt. Im Jahr 2000 ließ er sich taufen, und vielleicht ist es ja bezeichnend, dass er dann gleich auch ins Zentralkomitee der Katholiken musste. Ins Bild passt auch, dass er sich bei der Bundeswehr verpflichtete, um sich dort zum Arzt ausbilden zu lassen. Seinem Vater wird das gefallen haben. 2003 heiratet Rösler, seine Zwillingsmädchen Grietje Marie und Gesche Helene sind jetzt ein Jahr alt. Und als ihn der Anruf aus der Hauptstadt ereilte, hatte er gerade den Kaufvertrag für ein Häuschen in Isernhagen bei Hannover unterschrieben.

Rösler wollte nicht nach Berlin, und schon gar nicht ins Gesundheitsministerium. Aber nach ein paar Stunden Bedenkzeit hat er doch zugesagt. Die Dimension des Himmelfahrtskommandos sei ihm erst hinterher gekommen, sagen Vertraute. Weil er so nett wirkt und so jugendlich, so aufmerksam und eloquent, könne er es in der Regierung zum „neuen Guttenberg“ bringen, heißt es jetzt wie zum Trost. Ob das Gesundheitsministerium dafür der richtige Ort ist? Bisher hat Rösler zu dem Thema nur elegante, inhaltsleere Sätze von sich gegeben, da steht er dem CSU- Kronprinzen nicht nach. Und im Koalitionsvertrag stehen nur Wahlgeschenke und keine einzige Zumutung. Doch dabei wird es nicht bleiben. Dem „Doc“, wie sie ihn in Hannover nennen, steht eine neue Erfahrung bevor: Alle Nettigkeit wird ihn nicht davor bewahren, sich unbeliebt zu machen.


WAS HAT RÖSLER IN NIEDERSACHSEN GELEISTET?


Als Wirtschaftsminister war er mit acht Monaten nicht lang genug im Amt, um politisch groß Profil zeigen zu können. Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) lobte ihn zum Abschied dennoch überschwänglich. Rösler habe „Glanz in Niedersachsens Kabinett gebracht und sich in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise als Krisenmanager bewährt“, sagte er. Beobachtern zufolge schlug sich Rösler zumindest ganz wacker. Anders als sein Vorgänger Walter Hirche war er kein Aktenfresser, über Details ließ er sich unterrichten. In seinen Reden brillierte der Jungpolitiker mit geschliffener Rhetorik – und schaffte es nebenbei immer wieder, die SPD zur Weißglut zu treiben. Dass einer wie er, der so fremd aussieht und es auch in Kindergarten und Schule schwerer hatte, nicht „links“ war und sich auch noch von der „ Kuschelpädagogik“ der 68er distanzierte, konnten und wollten insbesondere die älteren Sozialdemokraten nicht verstehen. Und in Niedersachsens FDP war Rösler einfach nur immer der Jüngste: als Generalsekretär (mit 27), als Fraktionschef (mit 29), als Landesvorsitzender (mit 33). Der FDP im Land hat das nicht geschadet, bei der Bundestagswahl holte sie dort 13,3 Prozent.

WIE IST ER IN DER FDP VERANKERT?

Die Älteren begegnen dem Senkrechtstarter mit einer Mischung aus Wohlwollen und Skepsis. Bei den Jungen dagegen genießt er großes Ansehen. Seit Rösler vor vier Jahren ins FDP-Präsidium einzog, sehen sie ihn als Hoffnungsträger und ihre Speerspitze – nicht zuletzt, weil er den Mut bewies, alte Strukturen aufzubrechen. So kritisierte er im März 2008 die Verengung der Partei aufs Wirtschaftsliberale und forderte eine Überarbeitung des Grundsatzprogramms. Das „reine Beschwören eines ordoliberalen Kurses“ gehe „an den Menschen vorbei“. Statt mit Steuersenkungsforderungen immer nur eine Klientel zu bedienen, müsse sich die FDP wieder auf ihre Tradition als Bürgerrechtspartei besinnen – und auch Werte wie Solidarität nicht außen vor lassen.

In Niedersachsen hatte Rösler einen Zirkel von Vertrauten um sich geschart. In Berlin dagegen fehlt ihm eine Hausmacht. Aus seiner Zeit bei den Jungen Liberalen jedoch pflegt Rösler noch gute Kontakte, etwa zu dem FDP-Abgeordneten Patrick Döring. Und den jungen Gesundheitsexperten Daniel Bahr hat er sich sicherheitshalber gleich ganz eng an die Seite gestellt: als Parlamentarischen Staatssekretär.

VOR WELCHEN HERAUSFORDERUNGEN STEHT ER?

Vor so gewaltigen, dass ihm ob der neuen Aufgabe nach eigenem Bekunden erst einmal „schwindlig“ geworden ist. Kein Wunder: Das Amt des Bundesgesundheitsministers hat schon ganz andere Kaliber verschlissen, es ist der wohl schwierigste Job, den die Republik zu vergeben hat. Nicht nur wegen der widerstreitenden Interessen und der Vielzahl aggressiver Lobbygruppen übrigens, sondern auch, weil die Themen dieses Ressorts die Menschen im Land emotional und existenziell betreffen wie keine anderen. Rösler ist fremd in der hochkomplizierten Materie, sein Arztberuf hilft ihm hier nicht viel. Er ist regierungsunerfahren, fremd im Berliner Politzirkus, angewiesen auf die Loyalität einer sozialdemokratisch geprägten Ministeriums-Mannschaft, zudem der jüngste Gesundheitsminister, den es je gab. Und er hat bei alledem immer noch ein weiteres Problem: seine eigene Partei. Die nämlich hat ihren Wählern vollmundig versprochen, im „verkorksten“ Gesundheitswesen alles umzukrempeln und besser zu machen. Womöglich dämmert dem Neuen inzwischen, dass es schon ein großer Erfolg wäre, wenn sich nichts verschlechtern würde. Wenn also die Patientenversorgung trotz alternder Gesellschaft und medizinischen Fortschritts für alle in den nächsten Jahren noch einigermaßen bezahlbar bliebe und sich Heilung und Gesunderhaltung nicht zur Luxusware für Reiche entwickeln würden.

Das Hauptproblem ist, dass dem System die Kosten aus dem Ruder laufen. Die FDP hat dagegen kaum ein Rezept. Sie will anderes: die Arbeitgeber entlasten und den sozialen Ausgleich dem Steuersystem überlassen. Letzteres beißt sich jedoch mit dem Koalitionsversprechen, die Steuern zu senken. Unter einem zweistelligen Milliardenbetrag ist ein fairer Ausgleich nicht zu haben. Und die große Systemänderung hin zur einkommensunabhängigen Kopfpauschale wird die Union auch deshalb zu verhindern wissen, weil sie sich immer noch als Volkspartei versteht. Der gleiche Beitrag für den Manager und seine Putzfrau – politisch ist das in der Breite kaum vermittelbar. Und selbst wenn Rösler „durchregieren“ dürfte: Das Bekenntnis zu mehr Wettbewerb stößt spätestens dort an die Grenzen, wo die eigene Klientel betroffen ist. Im Falle der FDP sind das ausgerechnet diejenigen, die verantwortlich sind für die ständig steigenden Gesundheitsausgaben: Apotheker, Ärzte, Pharmaunternehmer. Wenn Rösler sie stärker an die Kandare nimmt, bekommt er es mit seiner Partei zu tun. Tut er es nicht, wird das System noch mehr zum Selbstbedienungsladen. Finanzieren müssen das dann die Steuerzahler. Oder eben die Versicherten – über höhere Beiträge, Zuzahlungen und immer rigorosere Leistungsausgrenzungen.

Letzteres würde ja passen zum FDP-Slogan von „mehr Eigenverantwortung“. Aber hat sich Rösler nicht gerade auch dadurch unter seinen Parteifreunden hervorgehoben, dass er sich dezidiert zum Wert von Solidarität bekannte? Auf eine Seite wird sich der Gesundheitsminister stellen müssen. Oder er ist nicht lange im Amt.


ZUR PERSON

1973 in Vietnam geboren, wird Philipp Rösler mit neun Monaten adoptiert. Er macht 1992 Abitur in Hannover und verpflichtet sich bei der Bundeswehr, um dort Medizin zu studieren. Rösler ist Katholik, verheiratet und hat zwei Kinder.


LEHRJAHRE

Anfang 1992 tritt Rösler in die FDP ein. Vier Jahre später ist er bereits Landeschef der Jungen Liberalen. Als Generalsekretär der Niedersachsen-FDP schafft er es, die Partei wieder in den Landtag zu bringen, 2003 übernimmt er dort auch die Fraktionsführung.


KARRIERE

Von der CDU als der „Chinese“ belächelt, klettert Rösler immer höher auf der Karriereleiter. 2006 ist er FDP- Landeschef, 2009 Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr – und Vize-Ministerpräsident. Nun holte ihn Guido Westerwelle ins Bundeskabinett – als Gesundheitsminister.


(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 01.11.2009)
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Kommentare [ 37 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von adalbert adalbert ist gerade offline | 31.10.2009 18:16 Uhr
Guter Beitrag !
Der 'Neue'sollte den Lobbyisten rasch ihre Grenzen aufzeigen. Gesundheitssysteme duerfen nicht ausschliesslich vom Gewinnstreben gepraegt und von der Macht der Konzerne beherrscht werden. Wohin dies fuehrt, kann man in den USA sehen.
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von oliver111 oliver111 ist gerade online | 31.10.2009 19:34 Uhr
@Adalbert
Dafür ist er aber in der falschen Partei, die FDP will alles privatisieren, ob es ihr gelingt werden wir sehen, auf jeden Fall ist Merkel wieder gut raus, die FDP macht die Drecksarbeit wie die SPD zuvor, Schäuble hat sowieso seine 4 letzten Jahre (politisch) da kann auch nichts schief gehen, dass ist Taktik, wenn hier das Sozialsystem zusammenbricht sind andere Schuld, so wie die SPD heute für alles alleine verantwortlich gemacht wird.

Außerdem muss natürlich wieder wie in jedem Artikel etwas über links und kuscheln geschrieben werden, der wieder in die Schiene führt, nur Randgruppen sind linksorientiert und sozial, der Rest ist "normal und bürgerlich", im Umkehrschluss bedeuter das, diese sind nicht sozial und distanziert, sollte man aber dann auch dazu schreiben, denn das wäre richtig und nicht Anti-Linksorientierte-Meinungsmache, wie wir nur noch lesen können.

Rösler wird seinem Klientel schon zu mehr Wohlstand verhelfen, koste es was es wolle, nach der NRW-Wahl geht´s erst los.
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 31.10.2009 18:56 Uhr
adalbert
und da ist jemand ausgerechnet aus der FDP und nen Arzt der Richtige für? Nen Arzt ist doch wohl immer selbst Lobbyist und dann die FdP, die nach Umfragen von 53 % der Ärzte gewählt würde. Warum wohl?
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von andrej andrej ist gerade online | 31.10.2009 20:11 Uhr
Schon lustig...
jetzt, wo keine Berufsgruppe mehr mehrheitlich den Fehler macht, bei 'SPD' ein Kreuz zu machen, jetzt ist das plötzlich bedenklich, wenn ein bestimmter Beruf zu 53% eine bestimmte Partei wählt.
Und jetzt, wo kein bekennender "Automann" mehr Kanzler ist, wird man schon nur wg. seines Berufes des Lobbyismus verdächtig.
Jaja, die Zeiten ändern sich...
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von selberdenker selberdenker ist gerade offline | 1.11.2009 10:15 Uhr
Füreinander ausspielen?
Die Skepsis gegen Rösler speist sich, wie Sie hätten lesen können, keinesfalls nur aus seinem Beruf. Ganz überraschend für einen Politiker haben hier einige auf seine Parteizugehörigkeit hingewiesen. Wie aus der der Kombination von Arzt und FDP ein wackerer Streiter gegen die Pharmalobby erwartet werden kann, ist mir allerdings rätselhaft.

Daran ändert auch gar nichts, dass Schröder, was seine Qualität als "Automann" angeht - ein verlängerter Arm der Automobillobby an einer Stelle war, an der er nichts zu suchen hatte.

Wird ein Fehler geringer, wenn er öfter und von mehreren begangen wird?
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von andrej andrej ist gerade online | 1.11.2009 12:40 Uhr
achso...
sorry, dass die FDP zwischenzeitlich verboten wurde hab ich gar nicht mitbekommen. Sie haben recht, dass ein FDP-Mitglied, noch dazu mit dem wenig ehrenhaften Beruf Arzt, Minister wird, das geht natürlich gar nicht.
Dem Mann muss man natürlich alles zutrauen, und gönnen darf man ihm gar nichts. Das macht ja Herr Mohrmann sehr konsequent, der Politikern nicht mal den Migrationshintergrund zugesteht, wenn Sie die Frechheit besitzen, einer bürgerlichen Partei anzugehören.
Ich wette, @uwe-mohrmann, Sie würden auch Zeca Schall z.B. den Migrationshintergrund absprechen, weil er länger als 3 Tage in Deutschland ist, oder?
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von loucass loucass ist gerade offline | 1.11.2009 15:55 Uhr
@uwemohrmann
[quote=uwemohrmann]und da ist jemand ausgerechnet aus der FDP und nen Arzt der Richtige für? Nen Arzt ist doch wohl immer selbst Lobbyist und dann die FdP, die nach Umfragen von 53 % der Ärzte gewählt würde. Warum wohl?[/quote

Wäre er ein Autohändler, würden Sie bemängeln, dass er vom Fach keine Ahnung hat. Wohin das führt, haben seine Vorgänger(innen) ja eindrucksvoll bewiesen.

Schwebt Ihnen evtl. diese Besetzung vor? Nicht mal zwei Jahre als Regierungsrat zur Anstellung beim Innensenator, danach eine jahrzehntelange, ununterbrochene Parteikarriere. Das bringt's! Da er nie einen Beruf, sondern nur immer nur Ämter ausgeübt hat, lässt er Gerechtigkeit gegen jedermann walten.

Übrigens: weil 53 % der Ärzte FDP gewählt haben, darf ein FDP-Mitglied kein Gesundheitsminister werden? Nach dieser kruden Logik dürfte, wenn 53 % der Arbeitnehmer SPD wählen, die SPD nicht das Arbeits- und Sozialministerium besetzen (soll ja früher mal vorgekommen sein). Und ein Gewerkschaftsmitglied dürfte ebenso wenig Arbeitsminister werden (auch das gab's schon).

Ich glaube, Sie haben das mit der parlamentarischen Demokratie noch nicht so ganz verstanden...
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von andrej andrej ist gerade online | 1.11.2009 16:44 Uhr
@Loucass: Sie haben den Uwe
nicht richtig verstanden. Seine eigentliche Botschaft ist: Ministerien dürfen nur von Sozialdemokraten welchen Berufes auch immer besetzt werden. Alle anderen sind Lobbyisten, unqualifiziert, üble Ausbeuter, etc.
Je nachdem, wer es gerade ist, setzt er das passende Attribut halt ein.
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 1.11.2009 16:52 Uhr
loucass
und Sie wollen nicht verstehen.Wo habe ich gesagt, dass er nicht Minister werden darf, aber bei dieser Gruppe -Pharma und Ärzte, eine der grössten Lobbyistengruppen- ist ja Vorsicht angeraten.Und was meinen Sie warum so viele FdP wählen. Und ausserdem gibt es ja wohl mehr Arbeiter, wie Ärzte
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von loucass loucass ist gerade offline | 1.11.2009 17:02 Uhr
@uwemohrmann
Das wird ja immer bizarrer: Dass jemand die Interessen seiner Wähler vertritt, ist der Sinn von Wahlen. Und ob es Ihnen passt oder nicht (wohl eher Letzteres): CDU und FDP haben die Mehrheit der Stimmen bekommen. Und weil es mehr Arbeitnehmer als Ärzte gibt, haben die keinen Anspruch auf Interessenvertretung?

Gibt es eigentlich auch Integrationskurse für Einheimische, in denen rudimentäre Aspekte der parlamentarischen Demokratie vermittelt werden?
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von andrej andrej ist gerade online | 1.11.2009 17:21 Uhr
gilt folgender satz:
@uwe
Und ausserdem gibt es ja wohl mehr Arbeiter, wie Ärzte
auch noch für Berlin, wo man von Senatsseite recht erfolgreich versucht, einen arbeitsplatz-freien Wirtschaftsraum zu gestalten?
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von boffi boffi ist gerade offline | 31.10.2009 19:27 Uhr
wer ist rösler?
dazu kann man noch nichts sagen, er ist zu unbekannt, um eingeschätzt werden zu können. warten wir ein paar wochen ab, vielleicht ist er der einzige, der mal "schub" in diesen unheimlich altbackenen regierungskomplex bringen kann. das wäre doch endlich mal was erfreuliches, wir werden sehen. hoffentlich wird er nicht auch "untergebuttert".
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von fredericussecondo fredericussecondo ist gerade offline | 31.10.2009 21:41 Uhr
Auch Gerhard Schröder wurde nicht links
denn schlussendlich ist es eine 50 : 50 Wahrscheinlichkeit, die einen Menschen zu einem ständisch-opportunistischen Günstling der herrschenden Kreise oder aber zu einem vehementen Verfechter der Allgemeinen Menschenrechtserklärung werden lassen.

Das weder Gerhard Schröder noch Phillip Rösler ein Gefühl für ihre Mitmenschen entwickeln konnten, kann man ihnen nicht vorwerfen. Der Vorwurf ist an all die Menschen zu richten, die diese beiden in die politische Macht gewählt haben. Den Herrn Schröder habe ich mir auf meine politische Fehlleistungsliste gebracht. Den Herrn Rösler haben andere zu verantworten.

Als ich 1987 in Werder war, da schwafelt mir einer der damaligen SED-Bonzen die Ohren davon voll, dass er demnächst "in der Hauptstadt" im Ministerium für Außenhandel arbeiten werde. Und heute? Na, hören Sie mal Radio. Berlin ist schon wieder "die Hauptstadt". Mir wird ganz plümerant, wenn ich diese Sprüche höre. Die Neue Klasse, die wir heute am Halse haben, ist übrigens die gleiche, die damals die Jungs und Mädels in der Ostzone am Halse hatten.

Es sind die Kaderfunktionäre, die das System als seine Prätorianer herangezogen hat und mit Apanagen finanziert.
Wir sollten sie "zur Bewährung in die Produktion schicken"!
Am besten zu den Sortierarbeiten in die Asse, den Schacht Konrad, nach Morsleben und - in bälde - nach Gorleben. Und das ganze Kabinett Merkel-Westerwelle als Brigadiers dazu.
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von hannibal hannibal ist gerade offline | 1.11.2009 17:39 Uhr
"Das weder Gerhard Schröder noch Phillip Rösler ein Gefühl"
ein Gefühl für ihre Mitmenschen entwickeln konnten, kann man ihnen nicht vorwerfen."

Na, da bin ich aber froh.

Kann es sein, dass Sie da etwas verwechseln? Dass Schröder und Rösler und viele andere eint, dass sie sich - im Gegensatz zu Ihnen und vielen anderen - Gedanken um die zukünftige Finanzierbarkeit der Sozialsysteme gemacht haben und machen, und dass sie da zu Lösungen kommen, die nicht immer angenehm sind?

Mann oh Mann, was fühlt man eigentlich dabei, wenn man einen solchen hanebüchenden Unsinn in einem solchen Satz verpackt in die Welt bläst? Soziale Wärme und eine diffuse Überlegenheit?
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von adalbert adalbert ist gerade offline | 1.11.2009 3:24 Uhr
Philipp Rösler und Lobbyisten
Roesler wird hoffentlich vom amerikanischen Praesidenten lernen, wie man sich bei Reformbemuehungen am Gesundheitswesen schnell ins Abseits manoevriert, wenn Politik nicht verstaendlich gemacht, d. h. aktiv um Zustimmung geworben wird. Auch Lobbyisten werden begreifen muessen, dass die Budgets eines Gesundheitswesens nicht beliebig verfuegbar sind. Man darf nur nicht feige vor ihnen zurueckweichen - oder sie bloss verteufeln.
Alles Gute fuer Roesler!
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von yellow yellow ist gerade offline | 1.11.2009 10:03 Uhr
neue Politik
Derzeit findet die neue Politik insbesondere in den Sonntagszeitungen statt, bevorzugt in den bunten Zeitungen.
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von changnoi changnoi ist gerade offline | 1.11.2009 10:14 Uhr
deutschland meets vietnam
heraus kommt Roesler. wenn man einwenig in klischees denkt. das meine ich unbedingt als kompliment.
nicht umsonst nennt man vietnamesen auch die "Preussen Asiens". Ein ganz zaehes Volk, beruehmt fuer ihren Humor sind die nicht gerade ( da haben wir schon wieder was gemeinsam). Ich glaube man hat ihm das gesundheitsministerium gegeben, dass er sich daran aufreibt. Ich glaube aber, und denkt ruhig an "Bac Ho - Ho Chi Minh" der zuerst erst die Franzosen und dann die USA
kleingrieben hat, das der gute Philip Roesler noch ganz nach oben aufsteigt. Er ist fuer mich in der falschen Partei, die FDP kann sich gluecklich schäetzen so einen in den eigenen reihen zu wissen und nicht als gegner. Alle anderen warm anziehen.
unde dass er die schweinegrippe fuer ueberbewertet haelt, und auch sagt... - der mann ist mir sympatisch.

from thailand changnoi
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von selberdenker selberdenker ist gerade offline | 2.11.2009 9:11 Uhr
Zwei in einer Pfanne
Na Bravo! Da haben Sie gleich zwei in die Pfanne gehauen: Sich selbst und Herrn Rösler
- Um den Charakter eines beliebigen in Vietnam geborenen Menschen zu ergründen, auf Ho Chi Minh zurückzugreifen halte ich für ähnlich überzeugend, als würde man einen kleinen Herbert, der im Säuglingsalter nach sonstwo adoptiert würde, in die Nähe eines bekannten deutschen Politikers rücken, der auch allerhand aufgerieben hat.
- In der Sache machen Sie Rösler bestimmt eine große Freude, ihn mit einem verfechter der Weltrevolution zu vergleichen. Das ist ja Kernideologie der FDP.
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 1.11.2009 10:43 Uhr
channoi
nun hört dochmal alle auf, darauf rumzureiten, wo er geboren wurde, er wurde mit 9 Monaten von einer deutsche Familie adoptiert.
Comment
von changnoi changnoi ist gerade offline | 1.11.2009 11:19 Uhr
uwemohrmann
nun hoer doch mal auf darauf rumzureiten, dass er mit neun monaten von einer deustchen familie adoptiert wurde.
im prinzip haben sie ja recht, aber
ick find det richtig jut dass der nicht so deutsch/deutsch ausschaut. warste mal in vietnam? tolles land tolles volk, darf man das sagen? darf der gute phillipp nicht auch stolz auf seine herkunft sein,
vielleicht geht das dem auch alles am a... vorbei, nehme ich sogar an, am im innern weiss er, dass ihm etwas in die WIEGE gelegt wurde oder ist er doch nur ein richtiger niedersächsischer sturkopp, wie ich auch, komme naemlich auch aus hannover. nee, der hat ne natuerliche eleganz, die ist nicht aus hannover...

wenn die cdu den roessler als "chinesen" tituliert opffenbart das nichts als ihre endlose dummheit.

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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 1.11.2009 12:15 Uhr
channoi
Ich war dieses Jahr in Vietnam, ein fantstisches Land mit fantstischen Menschen, das kann ich nur bestätigen. Das mit dem Chinesen hab ich auch noch nicht gehört. Was mich stört, das hier schon ständig von Migrationshintergrund gesprochen wird, und so tut, wie tolerant oder was auch immer die FdP ist oder wir sogar.
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von stefan.d. stefan.d. ist gerade offline | 1.11.2009 20:15 Uhr
@Uwemohrmann
Wissen Sie welche unter unseren jungen Leuten in Berlin das schönste Deutsch sprechen? Richtig, Sie haben es erraten, die junge Generation der Vietnamesen!!! Der Alte Fritz hätte seine helle Freude, ob solcher Einwanderer!!!
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von Lilien Lilien ist gerade offline | 1.11.2009 12:23 Uhr
Herr Rösler,
Sie möchten die gesetzlichen Krankenkassen in einem Wettbewerb agieren lassen. Sie möchten keine gesetzliche Kontrolle mehr. Nun ja, man kann das so oder so sehen. Ach ja, eine freie Arztwahl ist auch heute als Kassenpatient möglich. Ich kann entscheiden, wo ich mit meiner Versicherungskarte hingehe. Wirklich Herr Rösler! Das ist so! Ich finde auch nicht alles gut, was im Zuge des Gesundheitsfonds passiert ist. Wirklich nicht! Was ich bei Ihnen so vermisse, dass ist der Bezug zur Praxis. Sie erzählen in einem Interview, dass Sie sich mit den Qualitätssicherungsbögen beschäftigen mussten und Ihnen die Zeit fehlte, sich dem Kranken zu widmen. Herr Rösler, ich schicke Ihnen auf diesem Wege mal Ihren Werde- und Lebenslauf zu. Tschuldigung, Sie waren in einem Bundeswehrkrankenhaus beschäftigt und nicht in einer Arztpraxis Ihrer Wahl. Sie unterliegen doch hoffentlich nicht schon jetzt dem Kohl'schen Syndrom "Blackout"? Dafür sind Sie einfach zu jung. Ich kann verstehen, dass Sie mächtig stolz auf sich sind. Nehmen Sie sich die Zeit, erst mal die Mechanismen der Gesundheitspolitik kennenzulernen. Eins auf die Mütze bekommen Sie schon noch früh genug. Jedoch jetzt schon "die Muskeln" spielen lassen. Sie wissen doch hoffentlich, dass Sie noch lernen müssen?

Auszug aus Ihrem Interview:
Rösler kündigte an, im neuen Gesundheitssystem für mehr Freiheit und Wettbewerb sorgen zu wollen. "Wir brauchen mehr Freiheit: Freiheit bei der Wahl der Therapie, bei der Wahl des Arztes und bei der Wahl der Krankenkasse", sagte er. Die Krankenkassen müssten wieder untereinander im Wettbewerb stehen, unterschiedliche Beiträge verlangen dürfen und unterschiedliche Leistungen anbieten können. "Derzeit gibt es doch überall die gleiche Leistung zum gleichen Preis, ohne dass irgendein Patient durchschaut, was eigentlich mit seinem Geld geschieht, und wer was wie abrechnet", sagte der Minister.

Welche Rechnung machen Sie auf? Verstehe ich nicht!!
Comment
von hannibal hannibal ist gerade offline | 1.11.2009 16:14 Uhr
@lilien - Dafür, dass Sie es nicht verstehen,
machen Sie aber ganz schön viele Worte.

"Derzeit gibt es doch überall die gleiche Leistung zum gleichen Preis, ..."

Könnte der Minister damit gemeint haben, dass Preis und Leistung zentral - also staatlich - festgelegt werden?

Könnte er meinen, dass ein Markt auch im Gesundheitswesen das System effizienter macht, als das derzeitig teure deutsche Gesundheitssystem, eines der teuersten dieser Welt, OHNE dass die Deutschen dafür besonders gesund sind.

"... ohne dass irgendein Patient durchschaut, was eigentlich mit seinem Geld geschieht, und wer was wie abrechnet"

Hier deutet er ja ziemlich deutlich an, dass die Versicherten die Abrechnung der an Ihnen vorgenommenen Leistungen gar nicht überprüfen können, d.h. sie sehen die Rechnungen der Ärzte nicht, das muss man ändern.


Comment
von Lilien Lilien ist gerade offline | 2.11.2009 10:45 Uhr
hannibal
Sie scheinen in Ihrer Argumentation vergessen zu haben, dass selbst bei freier Wahl einer Krankenversicherung und einer sogenannten Kopfpauschale der gesetzliche Versicherte keinen Abrechnungsbogen des behandelnden Arztes ausgehändigt bekommt, die er dann überprüfen kann. Ein Privatversicherter erhält diesen Abrechnungsbogen.

In Ihrer Argumentation vermisse ich auch die Meinung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Na ja, lassen wir es dabei und schauen uns einfach mal das Gesundheitsministerium und seinen Dienstherrn an. Gelächter ist voraussehbar.


Könnte er meinen, dass ein Markt auch im Gesundheitswesen das System effizienter macht, als das derzeitig teure deutsche Gesundheitssystem, eines der teuersten dieser Welt, OHNE dass die Deutschen dafür besonders gesund sind.

"... ohne dass irgendein Patient durchschaut, was eigentlich mit seinem Geld geschieht, und wer was wie abrechnet"

Hier deutet er ja ziemlich deutlich an, dass die Versicherten die Abrechnung der an Ihnen vorgenommenen Leistungen gar nicht überprüfen können, d.h. sie sehen die Rechnungen der Ärzte nicht, das muss man ändern.


Comment
von hannibal hannibal ist gerade offline | 2.11.2009 11:51 Uhr
@lilien
Mein letzter Satz beantwortet Ihren ersten.

Ansonsten sind große Teile Ihres restl. Texts sauber kopiert.
Comment
von Lilien Lilien ist gerade offline | 2.11.2009 14:03 Uhr
hannibal
nee neem die letzten drei Absätze habe ich extra stehenlassen. Nur für Sie !!!
Bin ich nicht aufmerksam!
Comment
von hannibal hannibal ist gerade offline | 2.11.2009 15:21 Uhr
Natürlich @lilien, wenn es Sie weiterbringt
Und über Art und Tempo entscheiden Sie ganz allein
Comment
von stachel stachel ist gerade offline | 1.11.2009 16:49 Uhr
Wer ist Philipp Rösler?
Er ist FDP-Mitglied, das genügt mir, mehr muss ich von ihm nicht wissen.
Comment
von hannibal hannibal ist gerade offline | 1.11.2009 17:41 Uhr
Mit dieser Art der politischen Auseinandersetzung
befinden Sie sich in zahlreicher Gesellschaft.

Diese Art ist zeitsparend und vor allem gar nicht kompliziert - und dann wächst zusammen, was zusammen gehört.
Comment
von stachel stachel ist gerade offline | 1.11.2009 22:20 Uhr
Zur Ergänzung @hannibal
Ich halte nur noch eine Partei für verachtenswerter als die FDP.
Comment
von selberdenker selberdenker ist gerade offline | 2.11.2009 9:18 Uhr
Parole Unwissen?
Aus Ihren Postings schließe ich, dass Sie sich nicht freuen, dass die FDP in Teilen die Regierung stellt. Also unterstelle ich, dass Sie gerne dazu beitragen möchten, diesen Zustand baldmöglich zu ändern.
Dazu ist es vermutlich unverzichtbar, sich auch mit dem Führungspersonal dieser Partei auseinander zu setzen. (Wenn auch bitte nicht auf dem Niveau von: Ist er ein guter/schlechter Minister obwohl/weil vietnamesisch, asiatisch, migrantisch hintergründig?)
Außerdem glaube ich, dass Sie den Anhängern der FDP ein große Freude machen, wenn die ihren Beitrag lesen. Wer solche Gegner hat, muss nichts befürchten.
Comment
von hannibal hannibal ist gerade offline | 2.11.2009 11:47 Uhr
@stachel - Lassen Sie mich raten
Den Südschleswegischen Wählerverband (SSW)!
Comment
von juergenspiegel juergenspiegel ist gerade offline | 2.11.2009 6:59 Uhr
Fragen Sie doch mal: Wer ist DIRK NIEBEL? Ist für Berlin insofern spannend, als er die Regierungszerteilung befördert
Sein Amtsantritt in Bonn mit Entschuldigung, dass er wegen der Bonn-feindlichen Vorgängerin zunächst noch in Berlin sein musste,
und mit der Ankündigung: "Sie werden erleben, dass Berlin näher an Bonn rückt". (Bonner GA, 30.10.09)
Den Berliner interessiert, ob diese Zerteilungsfreude auf Eitelkeiten zurückgeht.
Man hat bei Frau Merkel verstanden, dass sie wegen Rückendeckung NRW unterstützen muss (Röttgen), aber wenn sie die 1. Bonner Dienstsitze sämtlich mit kämpferischen Bonn-Befürwortern besetzt, geht sie einen Schritt darüber hinaus - und stellt sich außerdem gegen die Situation nach "vollem Bonn-Ausgleich": Effizienzverhandlungen seit 2006, mit Möglichkeit der Änderung des Gesetzes!
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von BajoDragonDePasion BajoDragonDePasion ist gerade offline | 2.11.2009 14:01 Uhr
EinSPARpotential
Meines Erachtens stehen die Tagessätze, welche im Rahmen der Gewinnmaximierung von den Krankenhäusern und Pflegeheimen in Rechnung gestellt werden in keinem Verhältnis.

Diese Tagessätze der Krankenhäuser und Pflegeheime können meiner Meinung nach um 33 % - zugunsten der Beitragszahler - gesenkt werden.
Comment
von hannibal hannibal ist gerade offline | 2.11.2009 15:10 Uhr
Sehen Sie @bajo... - Das ist IHRE Meinung!
Anderen könnten das anders sehen.

Spüren Sie langsam das Privileg, in einem demokratischen Rechtsstaat zu leben?

In dem die Parteien als Verlängerung des Wählerwillens solche Fragen klären?

Comment
von selberdenker selberdenker ist gerade offline | 2.11.2009 16:54 Uhr
keine Meinung im Rechtsstaat?
BDDPs Sparfantasien so bar jeglicher Begründung finde ich zwar wenig hilfreich. Warum aber soll er denn keine eigenen Vorstellungen entwickeln - auch wenn die nicht von Parteien getragen werden? Genau das hielt ich immer für einen Vorteil des Rechtsstaates.

Wer mit Elefanten über die Alpen schafft, kann mir gewiss auch meine Frage beantworten. Oder deutet Ihr Alias eher Essgewohnheiten an?

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