Ein Muster an Bürgerlichkeit und Strebsamkeit. Schwer hatte er es, links wurde er trotzdem nicht. Dafür war er stets der Jüngste. Jetzt hat er ein Problem, er ist Gesundheitsminister
WIE KAM RÖSLER ZUR POLITIK UND WIE IST SEIN AUFSTIEG ZU ERKLÄREN?
Das Schlüsselerlebnis fand offenbar in der Schule statt. Rösler, damals Schülersprecher am Luthergymnasium in Hannover, konnte es nicht ertragen, dass sich ausgerechnet sein Vertrauenslehrer für die rechtsextremen „Republikaner“ engagierte. Der Schüler zettelte eine heftige Debatte an, forderte den Rücktritt des Mannes, provozierte ihn mit multikulturellen Aktionstagen. Seither, so erinnert sich der Lehrer, sei die politische Betätigung bei Rösler nicht mehr wegzudenken.
Bezeichnend an der Episode ist nicht nur Engagement und selbstbewusster Auftritt des Jungen mit der vietnamesischen Herkunft. Es ist vor allem ihr Ausgang. Trotz des heftigen Streits gab es offenbar keinerlei persönliche Verletzungen. Diese geschliffene Art, politische Konflikte auszutragen, kennzeichnet auch den späteren Politiker. Wenn Rösler angreift, dann mit Maß und Anstand. Der 36-Jährige spricht schnell, kann scharf attackieren, auch zuspitzen. Aber er geht nicht unter die Gürtellinie. Dies hat ihm Respekt verschafft – beim Gegner wie in der Partei. Auch dort ist Rösler mit seinem Anliegen, sozialpolitischen Themen mehr Raum zu geben, manch einem auf die Füße getreten – ohne ihn sich zum Feind gemacht zu haben.
WAS FÜR EIN TYP IST ER?
Manche Menschen macht es stark, die Vorurteile anderer überwinden zu müssen. Röslers Adoptivvater jedenfalls, ein Bundeswehrpilot, kann sich noch gut an manche „Ressentiments“ erinnern. Im Alter von neun Monaten hat er den Jungen aus einem Waisenhaus in Vietnam adoptiert. Als die Ehe in die Brüche ging, blieb der kleine Philipp beim Vater. Und in der Schule, so seine selbst verbreitete Anekdote, hätten ihn die Mitschüler deshalb nicht geärgert, weil sie annahmen, dass der Junge eine fernöstliche Kampfsportkunst beherrschte.
Fakt ist, dass der Waisenknabe zu einem Muster an niedersächsischer Bürgerlichkeit und Strebsamkeit heranwuchs – allerdings immer um einen Schlag steifer als die andern. „Viel Anzug, wenig Lässigkeit“, wie der „Stern“ lästert. Rösler trinkt keinen Alkohol, am liebsten hört er Udo Jürgens. Er ist höflich, zuvorkommend, immer korrekt. Im Jahr 2000 ließ er sich taufen, und vielleicht ist es ja bezeichnend, dass er dann gleich auch ins Zentralkomitee der Katholiken musste. Ins Bild passt auch, dass er sich bei der Bundeswehr verpflichtete, um sich dort zum Arzt ausbilden zu lassen. Seinem Vater wird das gefallen haben. 2003 heiratet Rösler, seine Zwillingsmädchen Grietje Marie und Gesche Helene sind jetzt ein Jahr alt. Und als ihn der Anruf aus der Hauptstadt ereilte, hatte er gerade den Kaufvertrag für ein Häuschen in Isernhagen bei Hannover unterschrieben.
Rösler wollte nicht nach Berlin, und schon gar nicht ins Gesundheitsministerium. Aber nach ein paar Stunden Bedenkzeit hat er doch zugesagt. Die Dimension des Himmelfahrtskommandos sei ihm erst hinterher gekommen, sagen Vertraute. Weil er so nett wirkt und so jugendlich, so aufmerksam und eloquent, könne er es in der Regierung zum „neuen Guttenberg“ bringen, heißt es jetzt wie zum Trost. Ob das Gesundheitsministerium dafür der richtige Ort ist? Bisher hat Rösler zu dem Thema nur elegante, inhaltsleere Sätze von sich gegeben, da steht er dem CSU- Kronprinzen nicht nach. Und im Koalitionsvertrag stehen nur Wahlgeschenke und keine einzige Zumutung. Doch dabei wird es nicht bleiben. Dem „Doc“, wie sie ihn in Hannover nennen, steht eine neue Erfahrung bevor: Alle Nettigkeit wird ihn nicht davor bewahren, sich unbeliebt zu machen.
WAS HAT RÖSLER IN NIEDERSACHSEN GELEISTET?
Als Wirtschaftsminister war er mit acht Monaten nicht lang genug im Amt, um politisch groß Profil zeigen zu können. Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) lobte ihn zum Abschied dennoch überschwänglich. Rösler habe „Glanz in Niedersachsens Kabinett gebracht und sich in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise als Krisenmanager bewährt“, sagte er. Beobachtern zufolge schlug sich Rösler zumindest ganz wacker. Anders als sein Vorgänger Walter Hirche war er kein Aktenfresser, über Details ließ er sich unterrichten. In seinen Reden brillierte der Jungpolitiker mit geschliffener Rhetorik – und schaffte es nebenbei immer wieder, die SPD zur Weißglut zu treiben. Dass einer wie er, der so fremd aussieht und es auch in Kindergarten und Schule schwerer hatte, nicht „links“ war und sich auch noch von der „ Kuschelpädagogik“ der 68er distanzierte, konnten und wollten insbesondere die älteren Sozialdemokraten nicht verstehen. Und in Niedersachsens FDP war Rösler einfach nur immer der Jüngste: als Generalsekretär (mit 27), als Fraktionschef (mit 29), als Landesvorsitzender (mit 33). Der FDP im Land hat das nicht geschadet, bei der Bundestagswahl holte sie dort 13,3 Prozent.
WIE IST ER IN DER FDP VERANKERT?
Die Älteren begegnen dem Senkrechtstarter mit einer Mischung aus Wohlwollen und Skepsis. Bei den Jungen dagegen genießt er großes Ansehen. Seit Rösler vor vier Jahren ins FDP-Präsidium einzog, sehen sie ihn als Hoffnungsträger und ihre Speerspitze – nicht zuletzt, weil er den Mut bewies, alte Strukturen aufzubrechen. So kritisierte er im März 2008 die Verengung der Partei aufs Wirtschaftsliberale und forderte eine Überarbeitung des Grundsatzprogramms. Das „reine Beschwören eines ordoliberalen Kurses“ gehe „an den Menschen vorbei“. Statt mit Steuersenkungsforderungen immer nur eine Klientel zu bedienen, müsse sich die FDP wieder auf ihre Tradition als Bürgerrechtspartei besinnen – und auch Werte wie Solidarität nicht außen vor lassen.
In Niedersachsen hatte Rösler einen Zirkel von Vertrauten um sich geschart. In Berlin dagegen fehlt ihm eine Hausmacht. Aus seiner Zeit bei den Jungen Liberalen jedoch pflegt Rösler noch gute Kontakte, etwa zu dem FDP-Abgeordneten Patrick Döring. Und den jungen Gesundheitsexperten Daniel Bahr hat er sich sicherheitshalber gleich ganz eng an die Seite gestellt: als Parlamentarischen Staatssekretär.
VOR WELCHEN HERAUSFORDERUNGEN STEHT ER?
Vor so gewaltigen, dass ihm ob der neuen Aufgabe nach eigenem Bekunden erst einmal „schwindlig“ geworden ist. Kein Wunder: Das Amt des Bundesgesundheitsministers hat schon ganz andere Kaliber verschlissen, es ist der wohl schwierigste Job, den die Republik zu vergeben hat. Nicht nur wegen der widerstreitenden Interessen und der Vielzahl aggressiver Lobbygruppen übrigens, sondern auch, weil die Themen dieses Ressorts die Menschen im Land emotional und existenziell betreffen wie keine anderen. Rösler ist fremd in der hochkomplizierten Materie, sein Arztberuf hilft ihm hier nicht viel. Er ist regierungsunerfahren, fremd im Berliner Politzirkus, angewiesen auf die Loyalität einer sozialdemokratisch geprägten Ministeriums-Mannschaft, zudem der jüngste Gesundheitsminister, den es je gab. Und er hat bei alledem immer noch ein weiteres Problem: seine eigene Partei. Die nämlich hat ihren Wählern vollmundig versprochen, im „verkorksten“ Gesundheitswesen alles umzukrempeln und besser zu machen. Womöglich dämmert dem Neuen inzwischen, dass es schon ein großer Erfolg wäre, wenn sich nichts verschlechtern würde. Wenn also die Patientenversorgung trotz alternder Gesellschaft und medizinischen Fortschritts für alle in den nächsten Jahren noch einigermaßen bezahlbar bliebe und sich Heilung und Gesunderhaltung nicht zur Luxusware für Reiche entwickeln würden.
Das Hauptproblem ist, dass dem System die Kosten aus dem Ruder laufen. Die FDP hat dagegen kaum ein Rezept. Sie will anderes: die Arbeitgeber entlasten und den sozialen Ausgleich dem Steuersystem überlassen. Letzteres beißt sich jedoch mit dem Koalitionsversprechen, die Steuern zu senken. Unter einem zweistelligen Milliardenbetrag ist ein fairer Ausgleich nicht zu haben. Und die große Systemänderung hin zur einkommensunabhängigen Kopfpauschale wird die Union auch deshalb zu verhindern wissen, weil sie sich immer noch als Volkspartei versteht. Der gleiche Beitrag für den Manager und seine Putzfrau – politisch ist das in der Breite kaum vermittelbar. Und selbst wenn Rösler „durchregieren“ dürfte: Das Bekenntnis zu mehr Wettbewerb stößt spätestens dort an die Grenzen, wo die eigene Klientel betroffen ist. Im Falle der FDP sind das ausgerechnet diejenigen, die verantwortlich sind für die ständig steigenden Gesundheitsausgaben: Apotheker, Ärzte, Pharmaunternehmer. Wenn Rösler sie stärker an die Kandare nimmt, bekommt er es mit seiner Partei zu tun. Tut er es nicht, wird das System noch mehr zum Selbstbedienungsladen. Finanzieren müssen das dann die Steuerzahler. Oder eben die Versicherten – über höhere Beiträge, Zuzahlungen und immer rigorosere Leistungsausgrenzungen.
Letzteres würde ja passen zum FDP-Slogan von „mehr Eigenverantwortung“. Aber hat sich Rösler nicht gerade auch dadurch unter seinen Parteifreunden hervorgehoben, dass er sich dezidiert zum Wert von Solidarität bekannte? Auf eine Seite wird sich der Gesundheitsminister stellen müssen. Oder er ist nicht lange im Amt.
ZUR PERSON
1973 in Vietnam geboren, wird Philipp Rösler mit neun Monaten adoptiert. Er macht 1992 Abitur in Hannover und verpflichtet sich bei der Bundeswehr, um dort Medizin zu studieren. Rösler ist Katholik, verheiratet und hat zwei Kinder.
LEHRJAHRE
Anfang 1992 tritt Rösler in die FDP ein. Vier Jahre später ist er bereits Landeschef der Jungen Liberalen. Als Generalsekretär der Niedersachsen-FDP schafft er es, die Partei wieder in den Landtag zu bringen, 2003 übernimmt er dort auch die Fraktionsführung.
KARRIERE
Von der CDU als der „Chinese“ belächelt, klettert Rösler immer höher auf der Karriereleiter. 2006 ist er FDP- Landeschef, 2009 Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr – und Vize-Ministerpräsident. Nun holte ihn Guido Westerwelle ins Bundeskabinett – als Gesundheitsminister.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 01.11.2009)
Kommentare [ 37 ] Kommentar hinzufügen »
Außerdem muss natürlich wieder wie in jedem Artikel etwas über links und kuscheln geschrieben werden, der wieder in die Schiene führt, nur Randgruppen sind linksorientiert und sozial, der Rest ist "normal und bürgerlich", im Umkehrschluss bedeuter das, diese sind nicht sozial und distanziert, sollte man aber dann auch dazu schreiben, denn das wäre richtig und nicht Anti-Linksorientierte-Meinungsmache, wie wir nur noch lesen können.
Rösler wird seinem Klientel schon zu mehr Wohlstand verhelfen, koste es was es wolle, nach der NRW-Wahl geht´s erst los.
Und jetzt, wo kein bekennender "Automann" mehr Kanzler ist, wird man schon nur wg. seines Berufes des Lobbyismus verdächtig.
Jaja, die Zeiten ändern sich...
Daran ändert auch gar nichts, dass Schröder, was seine Qualität als "Automann" angeht - ein verlängerter Arm der Automobillobby an einer Stelle war, an der er nichts zu suchen hatte.
Wird ein Fehler geringer, wenn er öfter und von mehreren begangen wird?
Dem Mann muss man natürlich alles zutrauen, und gönnen darf man ihm gar nichts. Das macht ja Herr Mohrmann sehr konsequent, der Politikern nicht mal den Migrationshintergrund zugesteht, wenn Sie die Frechheit besitzen, einer bürgerlichen Partei anzugehören.
Ich wette, @uwe-mohrmann, Sie würden auch Zeca Schall z.B. den Migrationshintergrund absprechen, weil er länger als 3 Tage in Deutschland ist, oder?
Wäre er ein Autohändler, würden Sie bemängeln, dass er vom Fach keine Ahnung hat. Wohin das führt, haben seine Vorgänger(innen) ja eindrucksvoll bewiesen.
Schwebt Ihnen evtl. diese Besetzung vor? Nicht mal zwei Jahre als Regierungsrat zur Anstellung beim Innensenator, danach eine jahrzehntelange, ununterbrochene Parteikarriere. Das bringt's! Da er nie einen Beruf, sondern nur immer nur Ämter ausgeübt hat, lässt er Gerechtigkeit gegen jedermann walten.
Übrigens: weil 53 % der Ärzte FDP gewählt haben, darf ein FDP-Mitglied kein Gesundheitsminister werden? Nach dieser kruden Logik dürfte, wenn 53 % der Arbeitnehmer SPD wählen, die SPD nicht das Arbeits- und Sozialministerium besetzen (soll ja früher mal vorgekommen sein). Und ein Gewerkschaftsmitglied dürfte ebenso wenig Arbeitsminister werden (auch das gab's schon).
Ich glaube, Sie haben das mit der parlamentarischen Demokratie noch nicht so ganz verstanden...
Je nachdem, wer es gerade ist, setzt er das passende Attribut halt ein.
Gibt es eigentlich auch Integrationskurse für Einheimische, in denen rudimentäre Aspekte der parlamentarischen Demokratie vermittelt werden?
Und ausserdem gibt es ja wohl mehr Arbeiter, wie Ärzte
auch noch für Berlin, wo man von Senatsseite recht erfolgreich versucht, einen arbeitsplatz-freien Wirtschaftsraum zu gestalten?
Das weder Gerhard Schröder noch Phillip Rösler ein Gefühl für ihre Mitmenschen entwickeln konnten, kann man ihnen nicht vorwerfen. Der Vorwurf ist an all die Menschen zu richten, die diese beiden in die politische Macht gewählt haben. Den Herrn Schröder habe ich mir auf meine politische Fehlleistungsliste gebracht. Den Herrn Rösler haben andere zu verantworten.
Als ich 1987 in Werder war, da schwafelt mir einer der damaligen SED-Bonzen die Ohren davon voll, dass er demnächst "in der Hauptstadt" im Ministerium für Außenhandel arbeiten werde. Und heute? Na, hören Sie mal Radio. Berlin ist schon wieder "die Hauptstadt". Mir wird ganz plümerant, wenn ich diese Sprüche höre. Die Neue Klasse, die wir heute am Halse haben, ist übrigens die gleiche, die damals die Jungs und Mädels in der Ostzone am Halse hatten.
Es sind die Kaderfunktionäre, die das System als seine Prätorianer herangezogen hat und mit Apanagen finanziert.
Wir sollten sie "zur Bewährung in die Produktion schicken"!
Am besten zu den Sortierarbeiten in die Asse, den Schacht Konrad, nach Morsleben und - in bälde - nach Gorleben. Und das ganze Kabinett Merkel-Westerwelle als Brigadiers dazu.
Na, da bin ich aber froh.
Kann es sein, dass Sie da etwas verwechseln? Dass Schröder und Rösler und viele andere eint, dass sie sich - im Gegensatz zu Ihnen und vielen anderen - Gedanken um die zukünftige Finanzierbarkeit der Sozialsysteme gemacht haben und machen, und dass sie da zu Lösungen kommen, die nicht immer angenehm sind?
Mann oh Mann, was fühlt man eigentlich dabei, wenn man einen solchen hanebüchenden Unsinn in einem solchen Satz verpackt in die Welt bläst? Soziale Wärme und eine diffuse Überlegenheit?
Alles Gute fuer Roesler!
nicht umsonst nennt man vietnamesen auch die "Preussen Asiens". Ein ganz zaehes Volk, beruehmt fuer ihren Humor sind die nicht gerade ( da haben wir schon wieder was gemeinsam). Ich glaube man hat ihm das gesundheitsministerium gegeben, dass er sich daran aufreibt. Ich glaube aber, und denkt ruhig an "Bac Ho - Ho Chi Minh" der zuerst erst die Franzosen und dann die USA
kleingrieben hat, das der gute Philip Roesler noch ganz nach oben aufsteigt. Er ist fuer mich in der falschen Partei, die FDP kann sich gluecklich schäetzen so einen in den eigenen reihen zu wissen und nicht als gegner. Alle anderen warm anziehen.
unde dass er die schweinegrippe fuer ueberbewertet haelt, und auch sagt... - der mann ist mir sympatisch.
from thailand changnoi
- Um den Charakter eines beliebigen in Vietnam geborenen Menschen zu ergründen, auf Ho Chi Minh zurückzugreifen halte ich für ähnlich überzeugend, als würde man einen kleinen Herbert, der im Säuglingsalter nach sonstwo adoptiert würde, in die Nähe eines bekannten deutschen Politikers rücken, der auch allerhand aufgerieben hat.
- In der Sache machen Sie Rösler bestimmt eine große Freude, ihn mit einem verfechter der Weltrevolution zu vergleichen. Das ist ja Kernideologie der FDP.
im prinzip haben sie ja recht, aber
ick find det richtig jut dass der nicht so deutsch/deutsch ausschaut. warste mal in vietnam? tolles land tolles volk, darf man das sagen? darf der gute phillipp nicht auch stolz auf seine herkunft sein,
vielleicht geht das dem auch alles am a... vorbei, nehme ich sogar an, am im innern weiss er, dass ihm etwas in die WIEGE gelegt wurde oder ist er doch nur ein richtiger niedersächsischer sturkopp, wie ich auch, komme naemlich auch aus hannover. nee, der hat ne natuerliche eleganz, die ist nicht aus hannover...
wenn die cdu den roessler als "chinesen" tituliert opffenbart das nichts als ihre endlose dummheit.
Auszug aus Ihrem Interview:
Rösler kündigte an, im neuen Gesundheitssystem für mehr Freiheit und Wettbewerb sorgen zu wollen. "Wir brauchen mehr Freiheit: Freiheit bei der Wahl der Therapie, bei der Wahl des Arztes und bei der Wahl der Krankenkasse", sagte er. Die Krankenkassen müssten wieder untereinander im Wettbewerb stehen, unterschiedliche Beiträge verlangen dürfen und unterschiedliche Leistungen anbieten können. "Derzeit gibt es doch überall die gleiche Leistung zum gleichen Preis, ohne dass irgendein Patient durchschaut, was eigentlich mit seinem Geld geschieht, und wer was wie abrechnet", sagte der Minister.
Welche Rechnung machen Sie auf? Verstehe ich nicht!!
"Derzeit gibt es doch überall die gleiche Leistung zum gleichen Preis, ..."
Könnte der Minister damit gemeint haben, dass Preis und Leistung zentral - also staatlich - festgelegt werden?
Könnte er meinen, dass ein Markt auch im Gesundheitswesen das System effizienter macht, als das derzeitig teure deutsche Gesundheitssystem, eines der teuersten dieser Welt, OHNE dass die Deutschen dafür besonders gesund sind.
"... ohne dass irgendein Patient durchschaut, was eigentlich mit seinem Geld geschieht, und wer was wie abrechnet"
Hier deutet er ja ziemlich deutlich an, dass die Versicherten die Abrechnung der an Ihnen vorgenommenen Leistungen gar nicht überprüfen können, d.h. sie sehen die Rechnungen der Ärzte nicht, das muss man ändern.
In Ihrer Argumentation vermisse ich auch die Meinung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Na ja, lassen wir es dabei und schauen uns einfach mal das Gesundheitsministerium und seinen Dienstherrn an. Gelächter ist voraussehbar.
Könnte er meinen, dass ein Markt auch im Gesundheitswesen das System effizienter macht, als das derzeitig teure deutsche Gesundheitssystem, eines der teuersten dieser Welt, OHNE dass die Deutschen dafür besonders gesund sind.
"... ohne dass irgendein Patient durchschaut, was eigentlich mit seinem Geld geschieht, und wer was wie abrechnet"
Hier deutet er ja ziemlich deutlich an, dass die Versicherten die Abrechnung der an Ihnen vorgenommenen Leistungen gar nicht überprüfen können, d.h. sie sehen die Rechnungen der Ärzte nicht, das muss man ändern.
Ansonsten sind große Teile Ihres restl. Texts sauber kopiert.
Bin ich nicht aufmerksam!
Diese Art ist zeitsparend und vor allem gar nicht kompliziert - und dann wächst zusammen, was zusammen gehört.
Dazu ist es vermutlich unverzichtbar, sich auch mit dem Führungspersonal dieser Partei auseinander zu setzen. (Wenn auch bitte nicht auf dem Niveau von: Ist er ein guter/schlechter Minister obwohl/weil vietnamesisch, asiatisch, migrantisch hintergründig?)
Außerdem glaube ich, dass Sie den Anhängern der FDP ein große Freude machen, wenn die ihren Beitrag lesen. Wer solche Gegner hat, muss nichts befürchten.
und mit der Ankündigung: "Sie werden erleben, dass Berlin näher an Bonn rückt". (Bonner GA, 30.10.09)
Den Berliner interessiert, ob diese Zerteilungsfreude auf Eitelkeiten zurückgeht.
Man hat bei Frau Merkel verstanden, dass sie wegen Rückendeckung NRW unterstützen muss (Röttgen), aber wenn sie die 1. Bonner Dienstsitze sämtlich mit kämpferischen Bonn-Befürwortern besetzt, geht sie einen Schritt darüber hinaus - und stellt sich außerdem gegen die Situation nach "vollem Bonn-Ausgleich": Effizienzverhandlungen seit 2006, mit Möglichkeit der Änderung des Gesetzes!
Diese Tagessätze der Krankenhäuser und Pflegeheime können meiner Meinung nach um 33 % - zugunsten der Beitragszahler - gesenkt werden.
Spüren Sie langsam das Privileg, in einem demokratischen Rechtsstaat zu leben?
In dem die Parteien als Verlängerung des Wählerwillens solche Fragen klären?
Wer mit Elefanten über die Alpen schafft, kann mir gewiss auch meine Frage beantworten. Oder deutet Ihr Alias eher Essgewohnheiten an?