Sascha Lobo bloggt, twittert und verbringt den halben Tag vor dem Laptop. Aber seine Freundin hat er analog kennengelernt.
Sascha Lobo, 33, beschäftigt sich damit, wie das Internet unser Leben verändert. Er ist unter anderem Autor des Buches „Wir nennen es Arbeit: Die digitale Bohème“. Vor kurzem startete er sein privates Internettagebuch saschalobo.com. Lobo lebt in Berlin-Mitte.
Herr Lobo, Sie haben erst seit dem Jahr 2000 eine E-Mail-Adresse …
... na ja, das habe ich ein bisschen romantisiert. Angemeldet habe ich die Adresse eigentlich schon Ende 1999. Aber 2000, das klang einfach besser. Ich habe das Internet lange dramatisch unterschätzt – dabei ist meine Mutter schon seit 1996 online. Sie ist Wissenschaftlerin und hatte immer viel Austausch mit Kollegen aus den USA. Die haben dann irgendwann gesagt: Hör mal zu, wir faxen nicht mehr, und wir schreiben nicht mehr Briefe, wir mailen jetzt.
Sie sind Mitbegründer des erfolgreichen, Grimme-Preis-prämierten Blogs „Riesenmaschine“. Wie erklären Sie Blogs jemandem, der überhaupt keine Ahnung davon hat?
Das ist simpel. Blogs sind eine Software, die jeder leicht bedienen und mit der jeder im Internet veröffentlichen kann: Texte, Fotos, Filme. Der neueste Beitrag steht immer oben.
Ein öffentliches Tagebuch.
Mehr als das. In Blogs schwingt oft ein Sendungsbewusstsein mit: Ich erzähle der Welt jetzt, was los ist! Wenn jemand heute Abend ins Kino geht und danach darüber in seinem Blog schreibt, bildet er einen Teil der Realität digital ab. Und das passiert tausendfach. Ein Blog ist die Stimme des Einzelnen in der digitalen Gesellschaft.
Schätzungsweise 400 000 Blogs gibt es allein in Deutschland. Was soll aufregend daran sein, wenn all diese Menschen über ihre Kinobesuche und andere Alltäglichkeiten schreiben?
Blogs eröffnen fremde, interessante Welten. Eine Zeit lang hieß eines meiner Lieblingsblogs „Koksen-Kotzen-Kommunismus“. Der Blogger erzählte einmal, wie er zur kommunistischen Fraktion Berlin Südost fuhr und was er dort erlebte. Ein anderes Mal berichtete er von einer schwulen Party, seinem Drogentaumel. Ich mag auch das erfolgreiche „Lawblog“: Da geht es um Gerichtsgeschichten – auch eine fremde Welt. Dank des Blogs hat man die Chance, sie zu verstehen, weil man mit den Augen eines Rechtsanwalts hineinguckt.
Wir sitzen hier in Ihrem Wohnzimmer, auf dem Tisch steht ein aufgeklappter Rechner. Was sehen Sie gerade auf Ihrem Bildschirm?
Das ist ein Blog zur Volkskunde des Bankraubs: vabanque.twoday.net. Welche Bankraube passieren, wie laufen sie ab und warum? Der Betreiber aus Österreich analysiert das ganz genau und illustriert seine Seite mit Fotos, sogar mit Gedichten. Jetzt zur Finanzkrise ist ein neuer Drive entstanden. Ich finde es toll, dass es solche Plattformen gibt, das geht nur als Blog und sonst in keinem anderen Medium.
Ihre Begeisterung scheinen nur wenige zu teilen. Laut der ARD-ZDF-Onlinestudie finden 76 Prozent der Deutschen, dass Blogs überschätzt werden.
Leider kennen viele Leute Blogs kaum und wissen gar nicht, wie sie damit umgehen könnten. Im Ausland ist das oft anders. In den USA waren Blogs ein Grund, warum Obama die Wahl gewonnen hat. Er hat das Geld für seine Kampagne hauptsächlich über das Internet gesammelt. Aber auch in Deutschland können Blogs einiges bewirken. Medienkritik beispielsweise …
… wie das bekannteste deutsche Blog „Bildblog“, das sich vor allem kritisch mit der „Bild“-Zeitung auseinandersetzt. Warum muss das unbedingt in Form eines Blogs passieren?
Auf der Medienseite einer Zeitung wäre das kaum möglich, schon weil man jeden Tag etwas hineinschreiben müsste, um die Seite zu füllen. Manchmal käme sicher Quatsch dabei heraus. Bei Blogs veröffentlicht man nur dann, wenn man es für richtig hält. Ein wichtiges Element bei Blogs ist auch die Querverlinkung: Blogs verweisen aufeinander, so verbreitet sich eine Information sehr schnell. Hinzu kommt ein allgemeiner Vorteil des Internets: Ein Text bleibt im Netz nach der Veröffentlichung zugänglich. Er ist im digitalen Gedächtnis der Menschheit verankert.
Wie oft bloggen Sie?
Das hängt von meiner Laune ab. Ich verbringe die Hälfte des Tages im Internet, unterhalte mich online mit Leuten, maile, organisiere. Meinen Alltag erzähle ich über „Twitter“.
Ein Mikro-Blogging-Dienst.
„Twitter“ heißt Zwitschern. Damit kann man 140 Zeichen kurze Texte verfassen. Heute Morgen habe ich geschrieben: „Gestern beim Steuerberater. Werde den Rest des Jahres arbeiten müssen, um die Forderungen des Finanzamts zu erfüllen.“ Das können jetzt alle lesen, die sich als meine „Follower“ angemeldet haben.
Wen interessiert das?
Etwa 5000 Leute. Ich habe unter den deutschsprachigen Twitterern derzeit die meisten Abonnenten, bin eine Art Verteilstelle. Zum Beispiel gab es es einen Twitterer, der minutenaktuell von der Castor-Demonstration berichtet hat. Das fand ich sehr interessant, das habe ich weitergegeben.
Nach dem Amoklauf von Winnenden erfuhr man bei Twitter sofort den Namen des Täters, ein Link verriet den Weg zu seinem Elternhaus. Haben Sie das etwa auch an Ihre „Follower“ weitergegeben?
Nein, ich habe mich da zurückgehalten. Viel schlimmer als irgendwelche geschmacklosen Twitterer waren aber die klassischen Medien. Was etwa die „Bild“, der „Stern“ und viele Fernsehsender veröffentlicht haben, war grauenvoll und verantwortungslos.
Blogger sind Teil der „digitalen Bohème“, die Sie in einem Buch ausgerufen haben. Braucht man einen Apple-Laptop und Latte Macchiato, um ein richtiger Blogger zu sein?
Nein, nein, nein. Jeder kann Blogger sein, da geht es überhaupt nicht um eine bestimmte Lebenshaltung. Es gibt ja auch ganz viele zutiefst bürgerliche Blogger, wahrscheinlich die Mehrzahl.
Welche Blogs sollte man unbedingt lesen?
Gar keine. Das ist ja das Angenehme. Es gibt netzpolitische Blogs wie netzpolitik.org, linksradikale Blogs, oder auch ein Unternehmensblog von Daimler-Chrysler. Die Blogosphäre ist vielfältig. Und die Welt geht nicht unter, wenn man 1000 Blogs ignoriert. Aber die eigene kleine Welt kann aufgehen, wenn man die richtigen fünf Blogs liest. Ich verfolge regelmäßig vielleicht 20, 30 Blogs. Oft lasse ich mich treiben. Im Netz zählt für mich vor allem: Serendipity …
… zu deutsch: Entdeckung oder glücklicher Zufall …
… es bedeutet, dass man findet, ohne zu suchen. In der herkömmlichen Medienwelt gibt es dieses Relevanz-Diktat. Das heißt: Veröffentlicht wird, was die jeweilige Redaktion für wichtig hält. Im Internet dagegen ist entscheidend, was interessant ist. Die Seite reddit.com zum Beispiel veröffentlicht eine Rangliste von Themen. Die Plätze ergeben sich daraus, wie viele Leute etwas als gut oder schlecht, als spannend oder langweilig bewertet haben. Ganz oben stehen Bilder eines Kätzchens, direkt darunter eine Katastrophenmeldung – das einzige Kriterium ist die „Interessanz“.
Auf „Riesenmaschine“ berichten Sie in einem Blogeintrag von den Spinnen in Ihrem Auto. Belangloser geht es kaum.
Für mich ist das subjektiv wichtig, jedenfalls wichtiger als ein Bericht über Paris Hilton. Und wenn ich mich damit wohlfühle, warum nicht? Ich empfinde das als willkommene Abwechslung zu diesem aggressiven Sich-selbst-ernst-Genehme, das in Mitteleuropa der Standard zu sein scheint.
In der Informationsflut fällt es schwer zu erkennen, was wichtig ist. Sind professionelle Redakteure, die Nachrichten filtern, nicht wichtiger als je zuvor?
Auch in Zukunft muss es professionellen Journalismus geben. Es ist an der Zeit, dass wir eine Qualitätsdebatte führen, darüber, was das Internet für den Journalismus bedeutet. Leider sparen die Medien gerade bei Online an gut bezahlten Fachkräften. Welcher reine Online-Journalist kann sich zwei Wochen Zeit lassen für einen Artikel über, sagen wir, mexikanische Gewerkschafter? Wenn Sie hier kein Gespräch mit mir führen würden, sondern zusammensuchen, was Sie bei „Google“ über mich finden, dann würde da ein schlechterer Artikel herauskommen. Aber unter solchen Bedingungen müssen Online-Journalisten oft arbeiten.
Also ist das Internet doch nicht das richtige Medium, um sich zu informieren.
Doch, man muss nur wissen wie. Gehen Sie mal an einen Kiosk. 90 Prozent der Magazine dort sind grauenhaft. Das Netz mag etwas unübersichtlicher als ein Kiosk sein, aber es kommt eben darauf an, die Perlen zu finden. Aber Internet ist eine Revolution, die die gesamte Gesellschaft verändert – so, als wären Buchdruck und Rundfunk gleichzeitig erfunden worden. Leider können bisher zu wenige Menschen damit richtig umgehen.
Sie fordern deshalb ein Schulfach „Online-Erziehung“. Aber gerade Jüngere sitzen doch stundenlang vor dem Rechner und surfen im Netz.
Man muss ihnen Hintergründe und Zusammenhänge beibringen, und dass es nicht sinnvoll ist, ein Foto zu veröffentlichen, auf dem man kifft. Vor allem aber muss man den Leuten klarmachen: Ihr solltet nicht immer glauben, was irgendwo steht. Aber es gibt auch positive Entwicklungen was das Netz-Know-How angeht. Kürzlich ist eine Studie darüber erschienen, wie viele Leute auf Spam-Mails antworten …
… auf betrügerische E-Mails. Wie viele sind es?
Nur einer von 12,5 Millionen Empfängern. Ich hatte die Idiotenquote für wesentlich höher gehalten. Die erste Spam-Mail Ende der 70er Jahre hat noch die Hälfte der Leute beantwortet. Es wird auch immer bessere Software entwickelt, um sich vor den unangenehmeren Seiten des Internets zu schützen – oder vor sich selbst. „Google“ hat kürzlich eine Funktion veröffentlicht, die einen Rechenaufgaben lösen lässt, bevor man eine Mail abschicken kann. Damit kann man verhindern, dass man betrunken irgendwelchen Unsinn mailt.
Werden Sie diesen Tipp auch an die Genossen von der SPD weitergeben? Sie beraten die Partei.
Ich berate nicht nur die SPD, sondern etwa auch einen großen Ratgeber-Verlag – in diesem Bereich passieren große Umwälzungen. Wenn man früher wissen wollte, wie man Reis kocht, hat man in ein Buch geguckt. Welcher 30-Jährige macht das noch? Für die Information über Politik gilt das ähnlich. Ab und zu treffe ich mich mit Politikern und versuche Verständnis dafür zu wecken, was es im Netz für Entwicklungen gibt. Ich habe Hubertus Heil zum Beispiel geraten, zu twittern – viele im Netz waren begeistert, weil der direkte, digitale Dialog mit Politikern erfrischend sein kann. Die meisten sind ja nicht nur machthungrig, sondern wollen wirklich die Welt verbessern.
Und das Internet ist so eine Art Weltverbesserungs-Instrument?
Na klar! Mit Anlauf! Wenn mich jemand fragt, was hat eigentlich eine 70-jährige Frau vom Internet, dann zeige ich oft diese Seite: fixmystreet.co.uk. Das ist eine britische Plattform, da gibt man seine Postleitzahl ein und schreibt: In meiner Straße funktioniert eine Laterne nicht. Bei der Internetseite, von einer Stiftung betrieben, arbeiten Menschen, die diese Information an die richtigen Leute in der Verwaltung leiten. So wird die Lampe vor der Tür schneller repariert als ohne Internet.
Und man kann Freunde finden im World Wide Web. Stimmt es, dass Sie 80 Prozent der Leute, mit denen Sie sich umgeben, aus dem Netz kennen?
Ich möchte nicht darauf angewiesen sein, mich mit den paar Leuten, die ich im Beruf treffe, anzufreunden. Nur, weil sie zufällig vom Personalchef zusammengecastet wurden. Ich suche Menschen, die meine Interessen teilen. Ob sie nun gerne wandern, Plastikstühle fotografieren oder alles übers Kegeln sammeln.
Manche fliehen in die virtuelle Gegenwelt. In der vergangenen Woche wurde der Drogenbericht der Bundesregierung vorgestellt, Computerspiel- und Internetsucht bilden zum ersten Mal ein eigenes Kapitel. Bis zu sieben Prozent der Internetnutzer hocken schon jetzt zehn bis 18 Stunden täglich vorm PC.
Ich selbst nutze den Laptop zur Kommunikation, zur sozialen Vernetzung, fürs Entertainment, zum Arbeiten, für kulturelle Aktivitäten und so weiter. Das sind teilweise hochsoziale Tätigkeiten. Warum sollte ich die nicht auch mal zwölf Stunden am Tag verfolgen? Nur vor dem Fernseher zu sitzen finde ich besorgniserregender.
Haben Sie Ihre Freundin eigentlich auch im Internet kennengelernt?
Nein, das lief analog. Sie hat wie ich Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin studiert.
Als ganz persönliches Horror-Berufsszenario nannten Sie mal: Printjournalist sein. Sie sagen den alten Medien, verächtlich „Holzmedien“ genannt, den sicheren Untergang voraus.
Nicht allen. Den Tageszeitungen auf jeden Fall. Aber bestimmte Formen von Magazinen oder Büchern werden, glaube ich, noch länger existieren. Man kann das mit der Schallplatte vergleichen, die gibt es ja auch noch – für Nischen.
Ohne die Holzmedien würde Sie niemand kennen.
Natürlich nicht. Mehr noch: Ich schreibe ja auch Holzbücher. Wir befinden uns in einer Übergangsphase, da ist das noch nötig, leider fehlen im Netz einige wichtige Geschäftsmodelle. Es ist nach wie vor nicht leicht, im Internet mit seinen Texten Geld zu verdienen. Ich weiß, wovon ich spreche, weil ich Blogs vermarkte.
Ist Ihre Frisur auch eine Art Vermarktung?
Durchaus, vor allem in Verbindung mit einem Anzug. Wer mich einmal getroffen hat, erinnert sich vermutlich daran. Außerdem habe ich ein kleines bisschen Punk-Attitüde in mir. Dieses „Das kann ich selber!“ Und das ist auch ein wichtiger Teil des Internets: Da macht man sein eigenes Medium. Der „Spiegel“ schreibt nicht über mich? Dann blogge ich eben und mache es selbst!
Ihr Buch „Wir nennen es Arbeit“ ist eine Ode auf das Leben als Freiberufler. Gäbe es eine Festanstellung, die Sie annehmen würden?
Ja, könnte es vielleicht geben. Bisher hat meine Neugier nur für sechs, sieben Monate Festanstellung gereicht, und dann habe ich gekündigt.
Was hat Sie gestört?
Ich bin nicht der Typ, der jeden Tag um neun ins Büro geht und um 18 Uhr zurückkommt. In einem solchen Korsett funktioniere ich schlechter.
Können Sie auch mal einen Tag offline sein?
Habe ich mal gemacht. Knapp überlebt.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 10.05.2009)
Kommentare [ 4 ] Kommentar hinzufügen »
Die Deutschen, so meine Einschätzung, verhalten sich im Netz
sachbezogen und interressensgeleitet. Ratgeberportale, Spezialistenforen und die Enzyklopädie Wikipedia sind in den meisten Fällen hochkarätig besetzt und besser geschrieben als
alles was ich jemals an Privatblogs gelesen habe.
Anders als in den USA erfährt das Individium, der Selbstdarsteller, der Blogger in Deutschland eine viel geringere Wertschätzung. Man könnte meinen der Deutsche ist konkret und sabbelt nicht.
Das ist es, was mich am meisten an Lobo langweilt. Lobo ist bekannt dafür bekannt zu sein. Eine Verona Feldbusch des Internets und gleichzeitig dessen Anwalt. Dafür hat er Respekt verdient. "Jut jemacht" möchte man zurufen. Inhaltlich jedoch kommt von Lobo nur merkwürdig verpackte heiße Luft.
Ich musste Lachen bei der Empfehlung an Hubertus Heil doch zu Twittern. Was kommt als nächstes ? Der Rat an Angela Merkel einen Striptease hinzulegen ? ...
Wer ist Lobo? Wie ist seine Schuhgröße? Lobo ist eine Inszenierung, die virtuell-real geworden ist. Aber als Lobo, Lobo geworden ist, konnte Lobo nicht umhin Lobo auch außerhalb von Null und Eins zu sein. Schade.
Mich gruselt, dass nicht irgendein Lobo, sondern der Lobo, Erziehung einfordert, um den Umgang mit den neuen Medien zu lehren. Lobo? Lobo, ist der, der ganz profan und ziemlich miefig, spießig mit seinem Gesicht auf der dreidimensionalen Ausgabe des heutigen Tagesspiegels prangt. Das ist noch angepasster, als der müde Theodor von Heinz Erhardt.
Lobo? Ist eben keine virtuelle Figur, sondern ein Ego wie Du und ich, dass eben nicht virtuell und vielleicht sogar verteilbar ist. Nein, Lobo ist Lobo, ist Erhardt oder mein Nachbar, vulgo ist Lobo langweilig und nichts anderes als ein weiterer Anchorman. Das Internet wird von einem Lobo nicht als neues Medium, sondern als Sprungbrett benutzt, um in die alte Welt zu kommen. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber originell ist es nicht.
Gruß
Ruben Ballutschinski