Überraschen ihn die Anrufe, die Mails, die Glückwünsche von Fremden? „Naja“, sagt Jakob Tigges. „Diese Sehnsucht steckt halt in vielen von uns.“ Und: „Es ist schwer, den Berg nicht gut zu finden.“
Über tausend Meter soll er hoch sein. 1071 ganz genau. Er hat zwei Spitzen, den Rosinengipfel im Osten und den etwas flacheren Bombergipfel, auf dem kann man wandern, im Winter Ski fahren. Platz für Almhütten ist auch. Und für wilde Bergziegen.
Jakob Tigges will etwas Großes schaffen: einen Berg mitten in Berlin, auf dem Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof. Mehr als 300 Hektar liegen dort brach, seit Ende Oktober die letzte Maschine abhob. Der Terminal an der Nordwestseite kann ruhig stehen bleiben, findet Tigges. Die Seilbahn brauche schließlich eine Talstation.
Erzählt er einem Bekannten von seiner Idee, gibt es zwei mögliche Reaktionen. Die einen sind sofort begeistert, die anderen denken: Wie bitte soll das denn gehen? Tigges ist 36 und Architekt, er arbeitet an der TU und leitet ein Architekturbüro in Mitte. Modelle von Wohnungen stehen dort rum, auch ein kleiner Berg, den Tigges aus Knete modelliert hat, um die perfekte Form zu finden. Seine Idee kam ihm, als er ein Luftbild vom Flughafen sah und dachte: Da könnte man jetzt viel Unsinn hinbauen – oder einen Berg! Wenn Berlin etwas fehle, dann sei das ja wohl eine ordentliche Erhebung. Jakob Tigges kann das beurteilen. Er kommt aus Wuppertal im Bergischen Land.
Er hat seine Idee eingereicht, beim Senatswettbewerb für die Bebauung des nördlichen Flugfeldes. Von 80 Beiträgen kam Tigges’ unter die besten 16, dann stellte die Jury fest, dass der Berg alle „gängigen Vorstellungen von Maßstäblichkeiten in Berlin“ sprenge. „Eine konkrete Umsetzung dieser Idee ist nicht möglich“, hieß es.

Da ist etwa Moritz Schieder, ein promovierter Physiker. Er hat herausgefunden, dass man Tigges’ Berg bei klarem Himmel noch aus 112 Kilometer Entfernung erkennen könnte, also noch jenseits der polnischen Grenze, in Rzepin, Chojna, Radostow. Weiter nicht, das habe mit der Erdkrümmung zu tun. Sollte der Berg gebaut werden, will Schieder bei der Planung helfen. Und Anwohner über „mögliche Nebeneffekte aufklären“.
Zum Beispiel den Schattenwurf. Der variiert je nach Jahres- und Tageszeit: Im Juni spendet der Berg zwischen 10 und 16 Uhr gar keinen Schatten, weil die Sonne hoch genug am Himmel steht, hat Moritz Schieder berechnet. Selbst am späten Nachmittag verdunkle er nur die ersten 350 Meter des angrenzenden Neuköllner Schillerkiezes. Ungünstiger sei es im Winter: Kurz vor Weihnachten reiche der Schatten mittags gut 2,7 Kilometer weit bis in die Friedrichstraße, Höhe Checkpoint Charlie. Aber daran werde man sich gewöhnen, glaubt Schieder. „In Manhattan ist auch überall Schatten.“
Zweifler befürchteten zunächst, die Grundfläche des Flughafens reiche womöglich nicht aus für einen Berg dieser Dimension. Doch dann bekam Tigges den Tipp einer New Yorker Bekannten: Schau dir mal Kapstadt an! Dort steht der Devil’s Peak, zu Deutsch Teufelsgipfel. 1002 Meter ist er hoch, und von der Fläche würde er nach Tempelhof passen.
Der Devil’s Peak ist aus massivem Fels. Aber woraus soll der Berliner Berg bestehen? Michiel van Raaij, der Architekt aus den Niederlanden, schlägt vor, massenhaft Müll und Trümmer zu verwenden – so entstanden schließlich auch die anderen künstlichen Berge Berlins. Die sind jedoch deutlich niedriger, der Teufelsberg misst bloß 114,70 Meter. Jämmerlich.
Genug Material gäbe es: 280 Millionen Tonnen Bauschutt fallen in Deutschland jedes Jahr an. In fünfeinhalb Jahren hätte Berlin seinen Berg. Problematisch wäre allein der Transport: Setzt man Lastwagen mit der üblichen Kapazität von 20 Tonnen ein und beachtet man das Sonntagsfahrverbot, wären 47 000 Fahrten pro Tag nötig. Rückwege nicht mitgezählt. Die Strecken müssten also sehr kurz sein, sagt Physiker Moritz Schieder. Deshalb solle man nicht den Schutt aus dem ganzen Bundesgebiet sammeln, sondern Erde aus unmittelbarer Nähe. Die nächstgelegene größere Fläche ohne Bebauung ist der Grunewald, gerade elf Kilometer entfernt. Aber man müsse „auch realistisch bleiben“, sagt Schieder. Ein Abtragen des Grunewalds sei politisch kaum durchsetzbar.
Wahrscheinlicher sei es, die Erde im südlichen Umland zu gewinnen, möglichst direkt an der A13. Ein anderer Bergfan hat bereits ein geeignetes Areal ausgemacht: mehrere freie Felder nördlich von Mittenwalde, nur 30 Kilometer von Tempelhof entfernt. Dort könne man mit Schaufelradbaggern tiefe Löcher graben. „Hinterher werden die geflutet, bis ein riesiger See entsteht“, schlägt er vor. „Davon profitieren auch die umliegenden Ortschaften.“ Ob der Plan mehrheitsfähig ist?
Anruf beim Bürgermeister von Mittenwalde. Uwe Pfeiffer (CDU) ist nicht begeistert. „Wir haben genügend Seen“, sagt er. Zwar keinen so großen, aber trotzdem. Auch das Argument, die Abbau- und Flutungskosten würden ausschließlich den Berliner Landeshaushalt belasten, stimmt Pfeiffer nicht um.
Vielleicht gibt es eine andere Möglichkeit. Vor kurzem hat sich bei Jakob Tigges der Chef eines Ingenieurbüros gemeldet. Der Mann behauptet, es sei möglich, das benötigte Schüttmaterial zum Flughafen zu transportieren. Nicht mit Lkws, sondern mit speziell angefertigten Förderbändern. Die sind nur 1,80 Meter breit, können aber 12 000 Tonnen pro Stunde bewegen. Bei der Aufschüttung müssten an den steilen Stellen Stützwände aus Stahlbeton errichtet werden, gesichert mit Widerhaken im Berginneren, damit es keinen Hangabrutsch gibt. Mehr Details will der Ingenieur nicht verraten. Doch er sagt auch: Sollte es zum Bau kommen, bewerbe er sich gemeinsam mit einem Industriekonsortium um die Umsetzung.
Der Ingenieur hat Zweifel, ob sich Berlin den Bau leisten kann. Rund fünf Milliarden Euro würde eine Aufschüttung nämlich kosten. Vielleicht auch nur viereinhalb. Ein weiterer Punkt, den es vorher zu klären gelte: ob der Boden den Druck eines Berges aushalte. Er empfiehlt Probebohrungen in bis zu 400 Meter Tiefe.
Entwarnung gibt einer, der es wissen muss. Hubert Quick ist Diplomingenieur aus Darmstadt, er erstellt weltweit Gutachten über die Beschaffenheit von Böden und die Stabilität möglicher Bauten. In Berlin hat Quick damals errechnet, wie viele Pfähle und Platten am Potsdamer Platz in den Boden müssen, bevor das Sony Center gebaut werden kann. Der Boden unter Tempelhof würde den Berg aushalten, sagt Quick. Und das Sand- Kies-Gemisch im Umland eigne sich hervorragend, um es abzutragen, in Berlin lagenweise aufzuschütten und mit Planierraupen platt zu drücken. „Verdichten“ heißt das in der Fachsprache. Quick weiß von Plänen für ein ähnliches Vorhaben auf der arabischen Halbinsel, um den lokalen Niederschlag zu erhöhen. Der dortige Berg soll doppelt so hoch werden wie der von Tigges.
Hubert Quick ist sich sicher: Der Bau wäre eine Bereicherung für Berlin. Nur auf die hohe Spitze würde er verzichten. Ihm schwebt eine Hochebene vor, auf der man spazieren, picknicken, grillen könnte. „Eine Begegnungsstätte.“ Das verbrauche aber viel Fläche, die dann für die Steigung fehle. Hubert Quicks Berg hat nur eine Höhe von 300 Metern.
Jakob Tigges stört es nicht, wenn andere seine Pläne kritisieren, Gegenvorschläge machen. „Ich bin da kein Diktator“, sagt er. Sein Berg sei ein „Mitmachprojekt“. Er geht noch weiter: Man müsse den Berg gar nicht unbedingt bauen, um ihn zu besitzen. Die Berliner sollten einfach behaupten, dass es ihn gebe, kaltschnäuzig genug seien sie ja. „Die Hamburger würden vor Neid erblassen.“ In seinem Büro stapeln sich Bilder vom Berg, die wird er verschenken. Einige hängen schon in Cafés und Kneipen. Er plant Postkarten mit Bergmotiv – und Schneekugeln.
Eine wird sich nicht mit Schneekugeln zufriedengeben. Regine Heidorn, IT-Expertin und Wanderin. Sie hat soeben „The Frühtau“ gegründet, einen Wanderverein nur für Tigges’ Berg. Sobald es ihn gibt, will sie oben Touren anbieten, um gemeinsam die Aussicht zu genießen. Das Winzige da unten, das ist der Fernsehturm! Wichtig sei nur, rechtzeitig die Mountainbiker in ihre Schranken zu weisen. Die zeigten sonst zu wenig Respekt vor den Wanderern. Eine andere wichtige Frage, die vorab zu klären sei: Leinenzwang für Hunde – ja oder nein?
Weitere Bilder vom Berg finden Sie in unserer Fotostrecke. Weiteres unter www.the-berg.de.
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Kommentare [ 41 ] Kommentar hinzufügen »
Ich kann den Berg schon am Abendhimmel sehen, hier aus meinem Fenster!
Ich glaube, wir wollten eigentlich schon immer einen Berg in Berlin, es war uns nur nicht bewusst. Alleine die Stadtteilnamen: Kreuzberg, Schöneberg, Prenzlauer Berg, Lichtenberg, "Hohen"schönhausen. Danke, Herr Tigges, daß Sie uns die Augen geöffnet haben. Auch wenn es nur ein Protest oder Gag war. Sie haben etwas ganz Großes getan...
Liebe kann Berge nur versetzen. Wir können einen bauen.
neuen Berges plus künstlichem Meer auf dem THF Gelände
schon etwa ein halbes Jahr vorher präsentiert wurde.
Nämlich von mir :) Zu lesen hier:
Skyscrapercity
Ein 300 Meter Berg täte es übrigens auch und würde
nicht gleich die gesamte Innenstadt verschatten....
briefkasten landet!
ich finde den berg gut!
Nicht für mich, ich find' die Idee grundweg scheiße. Ich bin aber auch kein Ausländer, wie die ganzen Bergfans.
Annonce auf.
Am nächsten Tag bekommt er ein Angebot: 100 qm, total billig. - "Boah ey, Wuppertal! Fliegende Busse, billige Wohnungen. Hier bleib ich! - Jetzt noch'n Job."
Er geht wieder zur Zeitung, gibt eine Annonce auf. Am nächsten Tag bekommt er einen Job. Wenig Arbeit, aber viel Geld. - "Boah ey - Wuppertal! Fliegende Busse, billige Wohnungen, tolle Jobs. Hier bleib ich!"
Jetzt fehlt nur noch ne Freundin. Also geht er wieder zur Zeitung. An der Anzeigenannahme sagt er zur Angestellten: "Ey, ich möchte gern 'ne Bekanntschaftsanzeige aufgeben, um 'ne Frau kennenzulernen."
Sagt die Angestellte: "Gern, .... einspaltig oder zweispaltig?"
Gunni: "Boah eyh, WUPPERTAL!!!"
Aber von den Bergplänen wäre der Führer in seinem Größenwahn bestimmt auch begeistert gewesen. Ein Berghof mitten in der Reichshauptstadt, das wäre was gewesen!
Frohe Ostern! Allen Berglinern
Sehr schön, kann ich nur begrüßen!
Flieger müssen jetzt nicht mehr in den dichtbesiedelten Bezirken drumherum (bzw. in einem Neuköllner Hinterhof) zerschellen, sondern können das direkt am Berg.
Aber auch ganz trocken sei angemerkt: Es wird eher den Berg geben, als das jemals wieder ein Flugzeug von oder nach Tempelhof fliegt. Ich wundere mich jetzt nur noch, das die Tempelhof-Fans (der Segelflieger und Co.) sich hier noch nicht eingefunden haben.
Ist aber vermutlich zuviel Satire mit dem Berg ;-)
Aber gegen das "Rotlichtviertel" wettern. Das war nur ein Vorschlag, stand NIE ernsthaft in Erwägung, aber was hatte ich die Tage im Briefkasten? Eine Zeitung der Berliner CDU und da wird kritisiert, das sogar über ein Rotlichtviertel zur Nachnutzung diskutiert wird....
Also vielleicht läßt sich aus dem
Berg ja auch noch was machen ? ;-)
Und dann bitte noch ein Volksbegehren gegen den Berg ;-)
Warum fehlen solche essentiellen Hinweise ?
Einerseits ist es doch peinlich, dass Berlin mit der riesigen Fläche mitten in der Stadt nichts rechtes anzufangen weiß - ein Problem das London oder NYC sicher nicht hätten. Andererseits zeigen die vielen Befürworter, dass der Weltmacht-Egomanen-Fraktion kein Mittel zu abwägig, kein Projekt zu größenwahnsinnig ist, eine beschauliche Laubenpieperstadt doch noch nach ganz weit vorne zu katapultieren.
Dass es die Stadt aber noch nicht mal schafft seine bestehenden "Parks" in Ordnung zu halten, ist dabei ja erstmal nebensächlich.
@ aviatiker
Niemand hasst den Flughafen oder den Bezirk Tempelhof. Nur die uneinsichtigen Flugbetriebsspinner, welche die Gesetzeslage, die Wirtschaftlichkeit und die Mehrheitsinteressen ignorieren, sind wirklich unerträglich. Ganz besonders die Leute, die sich extra für ihre Propaganda in diesem Forum angemeldet haben. Segelflieger, Vielflieger, Be-4-Tempelhof, Wowereilusconi und wie sie nicht alle heißen.
>>>>>>Ihr Text, guderian<<<<
Sie nennen die Befürworter des Flugbetriebs auf Tempelhof Flugbetriebsspinner`Wie sollen wir Sie nennen?
Die "Flugverkehrsspinner" machen Vorschläge wie das Tempelhofer Feld und das Gebäude sinnvoll und kosteneckend genutzt werden kann!
Was mach Sie, guderian und Genossen? Sie beschimpfen diese Leute, weil sie sich Gedanken machen, Gedanken um neue Arbeitsplätze nach Berlin zu holen! Dass ein Verkehrslandeplatz als hervorragende Infrastruktur ein sehr gutes "Werbemittel" ist, negieren Sie einfach! Industrie und Gewerbe sind in Berlin, der Hauptstadt der Hartz-IV-Empfänger und Arbeitslosen sehr wichtig! Wichtiger auf jeden Fall als es B & B und andere Events sein werden die kaum Arbeitsplätze schaffen!
guderian oder sonstige "Unsachverständige" bezeichnen Sie uns weiterhin als Spinner, ewig gestrige oder sonstige Atribute, das macht uns nichts aus, aber dafür daß Sie so wenig Interesse an einer sinnvollen Nutzung, d.h. Ansiedlung eines Airparks haben, der Arbeitsplätze schaffen kann, nehmen wir Sie und Ihre Un-Gesinnungsgenossen nicht für voll! Ich habe mich wiederholt und werde es wieder tun, denn die Schaffung von Arbeitsplätzen ist das wichtigste was Berlin jetzt braucht, damit Geld in die Kassen kommt um z.B. die vergammelten Straßen und Schulen zu reparieren oder auch nur um gute Lehrer in der Stadt zu halten!
Im übrigen ist das mit dem Berg ja Satire (zumindest versteh ich es so, der Architekt glaubt wohl wirklich dran?) und ich hatte gehofft, Sie würden es auch als Satire verstehen und dann nicht hier posten.
Nix da. Wieder die Sigelflieger-Litanei. Alles nichts neues von Ihnen, alles Satzbausteine, die wir hier seit Monaten immer und immer wieder lesen müssen. Aber immerhin sind bei vielen Ihrer Texte die ersten 3-4 Zeilen nicht mehr fett markiert - man bekam Augenschmerzen ;-)
Sie schreiben NIE welche Konzepte Sie denn haben, Halt klar der Verkehrslandeplatz, ich weiß.. mit dem Begriff tapezieren Sie sich doch schon die Wände zuhause ? :-) Aber warum können Sie Ihre 2000 Zeichen nicht mal dafür verwenden, dazu auch mal ein Konzept zu erläutern? Nicht das es einen hier irgendwie interessieren würde, aber Sie würden zeigen, das Sie Visionen auch erläutern können und einem nicht nur immer die gleichen Worthülsen um die Ohren hauen.
Der EHEMALIGE Flughafen Tempelhof und das was Sie draus machen wollen ist Ihr Heilsbringer für alles und gegen alles.
Stattdessen verschwenden Sie Ihre 2000 Zeichen immer dafür:
-die anderen Zitieren und dann >>>>>>Ihr Text<<<<<
-die SPD in anderen Bundesländern
-Berlin ist Ihrer Meinung nach Schlußlicht (in was auch immer, da ist Ihnen jedes Argument recht)
-die Hartz IV Empfänger
hab ich was vergessen?
Was Sie hier betreiben ist Berlin-Bashing. Gibts überhaupt was, was Sie an Berlin gut finden (außer Sonne und Wolken)?
Man gewinnt langsam den Eindruck, sie sind kein menschliches Wesen, sondern ein virtueller Schreibroboter, mit begrenztem Programm und noch begrenzterem Speicher ;-)
Wenn dem so ist: Haben Sie vielleicht auch einen eingebauten körpereigenen Schalter? Wir würden dann gerne ein anderes Programm wählen (sofern es eines gibt). Oder einfach abschalten ;-)
mog
Ich mag Berlin sehr, nicht nur wegen der Wolken und dem blauen Himmel! Aber ich verstehe nicht, daß die Berliner einen Senat haben wollen, der die Stadt an der Schlußlichtposition festhält!(Ich habe mich bewußt wiederholt!)
Southcross, Sie werfen mir vor, ein Antidemokrat zu sein, das ist zwar lustig, aber ich habe den Eindruck, daß Sie nicht mit der Demokratie umgehen können! Wenn in einer Demokratie die Regierungsarbeit oder Teile davon als schlecht empfunden werden, hat man das Recht dafür "zu kämpfen" oder zu werben damit es zum Besseren gewendet wird! Nichts anderes tun die Flughafenbefürworter! Was soll also der Quatsch mit Ihrer Mehrheit/Minderheit?
Sie sind nicht auf die Forderungen nach der Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem Tempelhofer Feld eingegangen? Warum nicht?
Nicht den in der Wüste, sondern den vom Berg. Mein Vorschlag: Ein 1-Euro Job für Sie. Der "einsame Rufer auf dem Tempelberg". Wenn Sie es geschickt anstellen, gibts sogar ein Echo.
Natürlich müssen wir Sie zur Einhaltung des Nacht-Ruf-Verbot verpflichten. Hier wohnen ja Menschen, die nachts Ihre Ruhe haben wollen. Mein Vorschlag wäre: Sie schreien sich einmal täglich um 15 Uhr Ihre Textbausteine vom Leib.
Und für den Fall, das die Seilbahn mal ausfällt und Sie nach der Arbeit nicht mehr nach Hause kämen, dürfen Sie sich da oben gerne auch einen Verkehrslandeplatz einrichten. Aber wirklich nur im absoluten Ausnahmefall benutzen!
Und sonst lehrte uns schon Moses welch Erkenntnisse man von einem Berg heruntertragen kann.
Segelflieger: Ich bin überhaupt nicht ausfällig. Es ist nur so: NIEMAND hier nimmt Sie ernst, merken Sie wirklich nichts?
Und was die Demokratie betrifft: Sie wollten einen Volksentscheid, Sie hatten ihn, Sie haben ihn verloren.
Und nerven trotzdem weiter mit dem, was Sie im Volksentscheid wollten und nicht bekamen.
Und Sie werfen anderen vor, nicht mit Demokratie umgehen zu können? Bei Ihnen käme der Begriff (ganz zu schweigen vom Wert) der Demokratie nicht mal dann an, wenn Sie versuchen würden, ihn mit einem Strohhalm aufzusaugen ;-)
"Nichts anderes tun die Flughafenbefürworter"
Sie sind wirklich ein Schreibroboter ;-)
Ich habe Tränen gelacht. Das wird ausgedruckt und eingerahmt.
mog
Früher hieß es mal "weg mit den Alpen, freie Sicht zum Mittelmeer". Jetzt will man sich freiwillig verschatten (in doppeltem Hintersinn....).
Und, es wäre nicht nur der Schatten.... (manch einer hat eh schon einen...), nein, man müsste auch noch mit großen Auswirkungen auf das Berliner Klima (auch in mehrfacher Art und Weise und im doppeldeutigen Sinn...) rechnen.
PS: man könnte auch Maria Hellwig zur Bürgermeisterin von Berlin machen...
In diesem Sinne
Guate Nacht!
Ich mag Berlin sehr, nicht nur wegen der Wolken und dem blauen Himmel! Aber ich verstehe nicht, daß die Berliner einen Senat haben wollen, der die Stadt an der Schlußlichtposition festhält!(Ich habe mich bewußt wiederholt!)
Southcross, Sie werfen mir vor, ein Antidemokrat zu sein, das ist zwar lustig, aber ich habe den Eindruck, daß Sie nicht mit der Demokratie umgehen können! Wenn in einer Demokratie die Regierungsarbeit oder Teile davon als schlecht empfunden werden, hat man das Recht dafür "zu kämpfen" oder zu werben damit es zum Besseren gewendet wird! Nichts anderes tun die Flughafenbefürworter! Was soll also der Quatsch mit Ihrer Mehrheit/Minderheit?
Sie sind nicht auf die Forderungen nach der Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem Tempelhofer Feld eingegangen? Warum nicht?
Oder zählt ein Schuldenberg etwa nichts ? ? . Gäbe es ein Wowereit als Bürgermeister nicht und seine blutroten Kom-
parsen ,hätten wir dank des Herrn Lauder und anderen 1000 Arbeitslose weniger und ca. 500 mio mehr im Landessäckel.
Kampenwand abtragen können, jedenfalls zur Hälfte, und dann den Berliner Zentralflughafen auf die neue freie Fläche bauen.
Ein großer Vorteil des Berges wäre, daß man viele Tunnel durchbauen kann, um den Berliner Stadtverkehr besser zu vernetzen. Entlastung für Tempelhofer- und Columbiadamm.
@Southcross und @segelflieger: Mit Verlaub, ihr habt beide was an der Schüssel. Die Argumentation von beiden Seiten geht mir tierisch auf die N... southcross ist zwar sehr eloquent aber unerträglich polemisch, Ironie und Sarkasmus sind auf einem deutlich höheren Niveau anzutreffen; segelflieger wiederholt sich einfach nur noch, tibetische Gebetsmühle.
Und das was die beiden unter Demokratie verstehen.... grrrr, da fehlen mir einfach die Worte.
Noch ne persönliche Meinung zum Thema Mehrheiten: die Mehrheit ist immer die Gruppe die dem am lautesten blökenden Bock hinterherläuft, nur das der nicht unbedingt der schlaueste sein muß....
Berg in Tempelhof, die Spinnen die Architekten.
Und warum 'The Berg'??? wieder so ein denglischer Schwachsinn.My english is so good that makes me nobody so quickly after!
Der ist doch ideal als Teufelsberg-Nachfolger fuer einen neuen Spionageposten geeignet, der wuerde eine ganze Flotte AWACS-Flugzeuge einsparen ...
Erst lasst Ihr Euch Tempelhof - ohne ernste Gegenwehr - wegnehmen. Das war nicht nur irgendein Flugplatz, lebendige Geschichte war das. Hat man die "Hungerkralle" auch schon weggerissen? Scheint ja nicht mehr so wichtig zu sein. Lieber vergessen ....
Und es war die Chance den privaten Flugverkehr IN Berlin zu halten - auf einem genehmigten und funktionierenden Flughafen. In München hatten die Kleinen - von Anfang an - aus Sicherheitsgründen nichts verloren zwischen Airbus, Boeing und Caravelle - und wohl auch zu recht. Wie weit hat Berlin seine Geschäftsleute in die Wüste geschickt? Und wo sind jetzt die Sportflieger zuhause?? Das waren nicht nur Millionäre.
Und jetzt hat man ein totes Industriedenkmal zum Pflegen - ist doch Klasse!!
So viel zur Intelligenz ....
..... und zum Berg:
Bevor noch blösinnigere Vorschläge kommen, warum nicht das machen.
Und ganz ernst gemeint die Frage:
Neben Bauschutt und Abbruch gibt es noch eine Quelle ... Müll!! Warum nicht den einsetzen, statt ihn statt ihn was-weiss-ich-wohin zu karren?
Pforzheim hatte nach dem Krieg seinen "Monte Scherbelino" aufgeschüttet und München pflegt - im wahrsten Sinn des Wortes - seine Müllberge, die auch Freizeitgelände werden und geworden sind. Wer nach München kommt, kennt das Windrad auf dem Müllberg. Im Winter ist da heute ein Skilift in Betrieb.
In Berlin wurde in den letzten 60 Jahren so irre viel Geld sinnlos(?) verpulvert - vielleicht wäre das mal was Brauchbares.
Und wer mich - Vater Berliner(!) und ich kein Bayer - jetzt direkt beschimpfen will:
xhappyjack1950x@yahoo.de