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Hirnforscher Manfred Spitzer

"Kinder lernen besser ohne Computer"

Prügeleien auf dem Pausenhof, verzweifelte Lehrer, apathische Schüler. Manfred Spitzer wundert das nicht: Moderne Elektronik lasse die Jugend verblöden.
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Manfred Spitzer, 49, ist Professor für Psychiatrie in Ulm und Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik. In Fällen von Jugendgewalt tritt der Hirnforscher vor Gericht als Gutachter auf. Er kämpft gegen übermäßigen TV-Konsum, auch sein letztes Buch warnt: „Vorsicht Bildschirm!“



Herr Spitzer, von Ihnen stammt die Aussage, dass wir Westeuropäer in 30 Jahren die T-Shirts für China nähen werden. Was treibt einen Hirnforscher zu solcher Panikmache?


 Das ist keine Panikmache, sondern die absehbare Folge unbestreitbarer Fakten. Der wirtschaftliche Erfolg eines Landes hängt letztlich vom Bildungsniveau ab, und das Bildungsniveau steht in direktem Zusammenhang mit dem Fernsehkonsum. Der massiv gestiegene Fernsehkonsum unserer Kinder bedroht – nach allem, was wir wissen – unsere wirtschaftliche Zukunft.

Was soll die Glotze mit der Bildung zu tun haben?

Es gibt Untersuchungen, die den Zusammenhang belegen. Eine der besten kam aus Neuseeland: Dort hat man mehr als 1000 Menschen vom Babyalter an 30 Jahre lang begleitet und auch ihren TV-Konsum dokumentiert. In der Gruppe, die im Alter von fünf Jahren weniger als eine Stunde täglich ferngesehen hat, haben heute mehr als 40 Prozent einen Hochschulabschluss; knapp zehn Prozent sind Schulabbrecher. In der Gruppe mit über drei Stunden Fernsehen täglich sind nur knapp zehn Prozent Hochschulabgänger, aber 25 Prozent Schulabbrecher.

Das sagt doch nur, dass die Dummen häufiger fernsehen und dadurch auch nicht klüger werden.

 Man kann individuelle Faktoren wie den IQ oder die finanzielle Situation von Familien herausrechnen, und trotzdem bleibt der Zusammenhang zwischen TV-Konsum und Bildungsabschluss bestehen. Wenn man jetzt weiß, dass der TV-Konsum deutscher Kinder heute bei etwa drei Stunden am Tag liegt, dann sind diese Kinder vergleichbar mit jener „Verlierer“-Gruppe in Neuseeland. Sie können also leicht ausrechnen, wo wir in 30 Jahren mit unserem Bildungsniveau und unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit stehen.

Warum ist Fernsehen so schädlich?

Weil es die Gehirnentwicklung behindert. Als Metapher benütze ich dafür gerne die Spuren im Schnee: Im Gehirn laufen ständig Impulse über die Synapsen der Nervenzellen; das passiert schon im Mutterleib, wenn das Ungeborene seine Umwelt ertastet oder Geräusche hört. Wenn solche Impulse immer wieder ähnlich ablaufen, entstehen quasi Spuren, zunächst in den einfachen Arealen, dann in den komplexeren, und je öfter diese Spuren benutzt werden, umso mehr verfestigen sie sich, wie bei einem Trampelpfad im Tiefschnee. Diese Spurenbildung nennen wir Lernen.

Wäre da nicht gerade das Fernsehen mit seiner Überfülle an Geräuschen und Geschehen ein wunderbares Stimulans zur Spurenbildung?

 So denken viele, aber das ist nicht der Fall. Denn aus dem Gerät quillt nur ein schlecht koordinierter Bild- und Ton-Brei. Der Ton kommt aus versteckten Lautsprechern und stimmt oft nicht mit dem Bild überein. Ein erwachsenes Gehirn kann diese Lücken von selbst füllen, weil schon genügend Spuren gelegt sind. Aber stellen Sie sich ein Babygehirn vor, das gerade erst dabei ist, den Tastsinn, den Hörsinn, den Geruchsinn zu kalibrieren, um überhaupt erst mal zu begreifen, was ein Objekt ist. Im Gehirn entstehen dadurch nur unscharfe Spuren.

Fernsehen macht nicht nur dumm, sagen Sie, sondern auch gewalttätig.


Genau, und zwar wiederum dosisabhängig: Je höher der Fernsehkonsum in jungen Jahren, umso höher die Gewaltbereitschaft, umso höher die Wahrscheinlichkeit, im Knast zu landen.

Da konstruieren Sie aber sehr zweifelhafte Kausalitäten.

Überhaupt nicht, die Datenlage aus unzähligen Studien ist überwältigend. Nur ein Beispiel: In den neunziger Jahren untersuchte man in den USA 700 Familien aus dem ländlichen Milieu – also die heile, religiös geprägte Welt der weißen Mittelschicht. Man hat den TV-Konsum der Kinder ermittelt und das mit der realen Gewalt anhand von Polizeiakten in Beziehung gesetzt. Und siehe da: Wer mehr fernsieht, taucht auch öfter in den Akten auf; das gilt auch für Mädchen und für die ursprünglich ganz Friedlichen, selbst die treibt das Fernsehen zu Gewaltausbrüchen.

Warum steigert das Fernsehen die Gewaltbereitschaft?

 Wenn ein Amerikaner 18 ist, hat er im Schnitt 32 000 Morde im Fernsehen gesehen, bei Kabelanschluss sogar mehr. Diese Sinneseindrücke werden im Gehirn nicht einfach ablegt, sondern ständig weiter verarbeitet. Dazu muss man wissen, dass von zehn Millionen Verbindungsfasern von Nervenzellen im Gehirn nur eine einzige hinein- oder hinausführt, also sozusagen auf Außenkontakte angelegt ist. Die anderen 9 999 999 Verbindungen sind gehirninterne Verbindungen, über die äußere Eindrücke weiterverarbeitet werden. Und wenn Sie 32 000 TV-Morde intus haben, beschäftigt sich Ihr Gehirn zwangsläufig damit, ob Sie es wollen oder nicht.

Nur weil ein Gehirn TV-Morde verarbeitet, wird der Mensch noch lange nicht zum Mörder.

Natürlich nicht, aber alles, was wirkt, hat Risiken und Nebenwirkungen, auch das Fernsehen. Und meine Aufgabe ist es, darauf hinzuweisen. Der Zusammenhang ist ein statistischer.

Also alle Fernsehgeräte auf den Müll?

Nein, aber auf jeden Fall außerhalb der Reichweite von Kindern und Jugendlichen, so dass sie nicht wahllos und unkontrolliert viel schauen.

Wie halten Sie es denn mit Ihren eigenen Kindern?

 Als unsere fünf Kinder noch kleiner waren, gab es fast jeden Abend Streit darüber, wer was sehen durfte. Ich war dieses Thema irgendwann leid, und meine Frau und ich haben dann entschieden, dass der Fernseher weg kommt.

Ihre Kinder können nie mitreden, wenn Freunde über Sendungen sprechen, die gerade „in“ sind.


Meine Kinder schauen schon mal bei den Nachbarskindern fern. Und das verbessert nicht nur ihr Wissen über gewisse Sendungen, sondern auch ihr soziales Verhalten. Da müssen sie nämlich freundlich klingeln und fragen, und im Gegenzug kommen oft die Nachbarskinder zu uns.

Gilt Ihre Ablehnung auch für Computer?

Ja, auch die tun der geistigen Entwicklung der Jüngeren nicht gut. Ich rate davon ab.

Aber man sitzt nicht nur passiv davor wie beim Fernseher.


Da bin ich sehr skeptisch. Zeigen Sie mir den Zwölfjährigen, der auf dem Computer keine blutigen Ballerspiele spielt. Und den 16-Jährigen, der nicht zu LAN-Partys will, wo sie nächtelang vor dem Gerät sitzen. Was Kinder und Jugendliche lernen müssen, lernen sie viel besser ohne Computer. Ich selber nutze ja das Internet als Wissenschaftler und weiß genau, wo es mir helfen kann und wo nicht, weil ich Vorwissen habe. Wenn ich aber als Schüler ganz am Anfang des Wissenserwerbs stehe, nützt mir das Internet sehr wenig, weil ich da sehr viel ungefilterten Schrott bekomme.

  Sie würden alle Computer von der Schule verbannen?

Ich würde erst gar keine anschaffen und das Geld lieber für zusätzliche Lehrer ausgeben. Die Geräte veralten doch so schnell, dass man im Grunde in Müll investiert. In Baden-Württemberg haben wir letztlich mehr als 200 Lehrer-Stellen nur für die Administration der Computer, das ist ein Skandal. Die sollten besser mit den Kindern arbeiten.

Schule ohne Computer – damit ruinieren Sie die berufliche Zukunft vieler Kinder. Wenn die erst mit 18 anfangen, ist es längst zu spät.


 Das ist nun wirklich Quatsch. Das Auto braucht man auch für viele Berufe, und trotzdem lernt man Autofahren nicht in der Schule. Aber Bill Gates hat es geschafft, dass seine Produkte Word, Powerpoint und Excel heute quasi zu Schulfächern erhoben wurden. Mein Sohn hat unlängst eine Note Abzug für ein Referat bekommen, nur weil er normale Folien zur Präsentation benützte und nicht Powerpoint. Wenn das nicht so skandalös wäre, müsste man Bill Gates dafür gratulieren.

Wenn Sie Schulminister wären, würden wir in 30 Jahren wirklich nur noch T-Shirts für China nähen.


Es ist genau umgekehrt: Wenn wir unsere Kinder schon mit zwölf so verdummen lassen, dann sind sie mit 19 gerade mal noch imstande, den nächsten Bildschirm aus China zu kaufen, weil sie kein Weltwissen mehr haben.

Was brauchen Kinder aus Ihrer Sicht als Hirnforscher?

Wir schauen den Gehirnen mit unseren Scannern ja bei der Arbeit zu, und am aktivsten sind sie, wenn Menschen mit Menschen zu tun haben. Ältere Menschen fragen mich oft, ob das tägliche Lösen von Kreuzworträtseln gutes „Gehirnjogging“ gegen Alzheimer sei. Meine Antwort lautet immer: Wenn Sie jeden Tag einen Enkel hüten würden, wär das für Ihr Gehirn besser, weil es stärker gefordert wäre.

Gilt das auch für Kinder?

 Ja. Ein Beispiel: In einer Studie hat man Schüler gefilmt, die Bruchrechnen lernen sollen. In der US-amerikanischen Klasse erklärt der Lehrer, wie es geht und teilt dann Zettel mit Aufgaben aus, die jeder für sich allein lösen muss. In der japanischen Schule dagegen teilt der Lehrer die Klasse in zwei Gruppen, und jede Gruppe soll sich für die jeweils andere Gruppe Aufgaben ausdenken. Ist doch klar, was passiert: Die sind mit Eifer dabei, den anderen möglichst harte Nüsse zu geben – da laufen Impulse durch die Synapsen, dass es eine Freude ist.

Dass man mit Spaß besser lernt als ohne Spaß, ist doch eine banale Erkenntnis.

Ja, das ist banal, aber deshalb nicht falsch. Und wenn ich als Hirnforscher die Gelegenheit habe, diese Banalität durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu untermauern und wieder in Erinnerung zu rufen, dann mache ich das gerne. Die neurobiologische Forschung zeigt ganz klar, wie wichtig Aufmerksamkeit, Motivation und „affektives Mitschwingen“ sind. Wir wissen heute, dass die Lernfähigkeit unserer neuronalen Areale entscheidend mit dieser positiven affektiven Beteiligung des Lernenden zusammenhängt.

Warum schaffen es trotzdem so wenige Lehrer, diesen Spaß am Lernen in den Kindern zu wecken?

Die übliche Lehrerschelte in den Medien halte ich für ungerechtfertigt, es gibt sehr viele sehr gute Lehrer. Aber sie haben es auch nicht leicht. Früher mussten Kinder bei der Heuernte und beim Kartoffellesen helfen, da war Schule für sie eine spannende Alternative. Heute gilt alles andere als viel spannender und die Schule nur noch als langweilig. Für viele Schüler ist Schule heute eine unangenehme Unterbrechung ihrer Freizeit, und die besteht nun mal häufig aus Fernsehen und Computerspielen.

  Allerschlechteste Lernvoraussetzungen also.

Ja. Freiburger Kollegen haben dazu vor einigen Jahren eine interessante Studie gemacht. An mehr als 200 Schülern maßen sie während 23 Stunden Herzfrequenz, Blutdruck und Hautwiderstand, also Größen, die über die emotionale Erregtheit Auskunft geben. Ergebnis: Während die Schüler immer wieder behaupten, sie hätten großen „Schulstress“, sind sie rein physiologisch kurz vor dem Tiefschlaf, ihre emotionale Beteiligung ist vollkommen am Boden. Am Nachmittag dagegen vor dem Bildschirm gehen die Emotionen rauf und runter, aber die Kinder sagen, sie würden sich dabei entspannen. Was können Lehrer noch tun, wenn sie vor dösenden, übermüdeten Kindern stehen, die erst wieder beim Computerspiel am Nachmittag richtig aufwachen?

Sie können doch Lehrer nicht pauschal von ihrer Verantwortung freisprechen.

Will ich auch nicht, die mit Abstand wichtigste Variable für den Lernerfolg ist der Lehrer. Aber die schwache Aufnahmebereitschaft und -fähigkeit der Schüler ist ein wichtiges Faktum.

Also?

An jede erziehungswissenschaftliche Fakultät einer Uni, an jede Pädagogische Hochschule gehört eine Schule, mittenrein, die Professoren und Studenten müssen täglich über Schüler stolpern.

  Und dann würden die Lehrer besser?

In der Schule wird zu früh und zu schnell abstrahiert, es werden zu früh Regeln als Regeln vermittelt. Lernen heißt, Beispiele durcharbeiten oder selbst durch Handeln generieren, das Gehirn leitet daraus von selbst die Regeln ab. Die Grammatikregeln unserer Muttersprache lernen wir völlig unbewusst.

Ein Beispiel?

Meine Lieblingsregel der deutschen Grammatik lautet: Verben auf „-ieren“ bilden das Partizip ohne „ge-“: interessieren– interessiert; spazieren – spaziert. Das machen Sie richtig ohne nachzudenken.

Nun ja, diese Wörter haben wir halt als Kleinkinder gelernt. Das beweist noch nicht, dass unser Unterbewusstsein Regeln beherrscht.


 Ich kann Ihnen beweisen, dass Sie die Regel beherrschen. Wie lautet das Partizip von „quangen“?

Gequangt.

Und von „patieren“?

Patiert.

Sehen Sie: Sie können Wörter beugen, die es nicht mal gibt. Ihr Gehirn hat nicht alle je gehörten Verben und ihre verschiedenen Formen in einer Excel-Tabelle gespeichert, sondern eine Regel gebildet, die Sie bei Bedarf richtig anwenden.

Fremdsprachen lernt man nicht so leicht. Wie unterrichtet man die am besten?

Falsch ist es, wenn man die Grundschullehrerin dazu zwingt, Englisch zu unterrichten, obwohl sie es nicht wirklich kann. Dann quält sie sich, was die Kinder nach fünf Minuten merken und die Regel verinnerlichen: Fremdsprache macht keinen Spaß. Und dann wird das natürlich auch mit dem Lernen nichts. Ganz anders, wenn man zum Beispiel einen Amerikaner hat, der den Sportunterricht auf Englisch macht.

Herr Spitzer, Sie schreiben Bücher, halten Vorträge, forschen, mischen sich in bildungspolitische Fragen ein. Ziemlich viel auf einmal.


Ich bin hoch motiviert, die Bildungslandschaft zu verändern, weil ich überzeugt bin, dass wir das Wissen der Hirnforschung noch viel besser nutzen können, nicht nur in den Schulen. Ich schaffe das alles auch deshalb, weil ich keine Minute vor dem Fernseher vergeude.
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von cremont cremont ist gerade offline | 25.6.2007 9:52 Uhr
Scharlatanerie
Manche Kühe geben bei Mozart, andere bei Simply Red und Ziegen bei den Spice Girls mehr Milch. Dieses Geschwätz, ist wie der Hahn auf dem Mist, kräht er ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.

Allein diese Vergleiche Auto - Computer, Konjugation von Verben (Versicherungsvertretertrick) schrecklich. Hier steckt mehr Glauben und rückschrittliche Überzeugung als Wissen in den Antworten.
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von demokratur demokratur ist gerade offline | 25.6.2007 13:27 Uhr
Zeit
Ich denke , dass das wichtigste was unseren Kindern fehlt ist die Kindheit . Früher waren die ersten Schuljahre von 8 Uhr bis 11h30. In der Oberschule bis einschließlich 10 Klasse ging es bis 13h 25 - und Schluss . Heute haben unsere Schüler einen Vollzeitjob plus ihre Referate, Hausaufgaben etc , die natürlich mit dem Computer geschrieben werden müssen . Biblisch gesprochen: Ihr erntet was ihr säht !!!!!!!
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von derfalkner derfalkner ist gerade offline | 25.6.2007 16:06 Uhr
Leider wahr
Gut, dass das mal jemand so deutlich ausspricht! Und so heilsam: Jeder kann selber etwas tun! 98% der Haushalte haben eine Glotze, und wenn eine Talkshowtante in Pension geht, steht es in den Zeitungen auf Seite 1. Aber an der Bildungsmisere sind natürlich bequemerweise die anderen (Lehrer, Kinder, Politiker) schuld...


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von apeberlin apeberlin ist gerade offline | 25.6.2007 17:05 Uhr
"EIGENLOB !"
Nun werde ich Ende der Woche 70 Jahre alt.
Also ein alter Mann. Und ich bin kein Professor.
Aber was Herr Professor Spitzer in seinem Interview
vom 24.06.07 zu Recht zum Ausdruck brachte habe ich
schon vor vielen Jahren gewusst und gesagt. Ich war
also meiner Zeit weit voraus!
Gratulation Herr Professor, jedes Ihrer Worte, sprengt
übermäßigen TV- und Computer- Konsum.
Nicht nur für Kinder, auch für „olle Männer“ !!
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von bonehead bonehead ist gerade offline | 25.6.2007 21:20 Uhr
Kinder lernen besser ohne die Spitzer`s und .....
Mir fällt dazu nur dies ein :
" Oh Herr schmeiße reichlich Hirn herunter für diesen Hirni "
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von ganymed ganymed ist gerade offline | 26.6.2007 7:46 Uhr
Immer
noch sind die Medien und Co schuld an allem? - Meine beiden Söhne haben alles an Land gezogen was von Lehrern und Psychologen verboten war.Hatten rechteckige Augen, wie das früher hieß. Aber ich habe das Ganze überwacht.Was eine Strapaze war.Wir haben diskutiert noch und noch. Aus Beiden ist was geworden.Gutes Abitur, Studium. Pazifisten, die sich als Kinder austoben durften und es heute dann nicht mehr nötig haben. Mein Ältester ist 27 und hat seit Jahren den Fernseher abgeschafft, was ihm viel Ärger mit der GEZ eingebracht hat. (Das ist erlaubt, ja? Dieser GEZ Terror, so dass man das Gefühl hat, nicht normal zu sein, ohne TV-Gerät?).Kluge werden klüger durch TV und Computer, Dumme dümmer.
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von kurt kurt ist gerade offline | 26.6.2007 10:47 Uhr
ohne Fernseher
Ich stimme Herrn Spitzer in einigen Punkten zu. Alleine die kreative Leistung die Zeit ohne Fernseher zu nutzen ist seine Abschaffung wert. Die Erfahrung von Ganymed kann ich nur bestätigen. Für die GTZ wird man damit zum Outlaw.
Aber den Umgang mit Computern sollte man nicht aus der Schule verbannen. Auch ein veralteter Computer ist gut genug um den richtigen Umgang mit diesem Medium zu üben. Als die Buchdruckkunst erfunden wurde, musste der Umgang mit dem neuen Medium Buch auch von allen gelernt werden und ich denke die Menschheit hat in Punkto Wissensvermehrung keinen Schaden gelitten. Bücher haben dort viel Schaden anrichten können, wo die Menschen den Umang mit Ihnen nicht gelernt hatten. Das Internet und Computer bieten für technisches und wissenschaftliches Arbeiten völlig neue Perspektiven. Es wäre doch lachhaft, wenn die Schulen diese Medien ignorieren und erst Stundenten und Lehrlinge sich mit dem Medium ernsthaft auseinandersetzen.
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von nimreem nimreem ist gerade offline | 26.6.2007 12:06 Uhr
Computer
Als Ergänzung zu Kurts letztem Satz:

Zumal auch nicht verhindert werden kann, dass sich Schüler dann privat mit Computern beschäftigen und diese dann falsch lernen, da man von den Eltern nicht verlangen kann, dass sie Computer so gut beherrschen, wie ein darin ausgebildeter Lehrer. Ausnahme natürlich, wenn Computerbenutzung von Nicht-Erwachsenen so sanktioniert werden würde wie Pornos. Da kann es der Staat zwar auch nicht 100%ig verhindern, dass Nicht-Erwachsene Pornos schauen, aber wird dies bekannt, wird der Erwachsene bestraft, der den Nicht-Erwachsenen hierzu Zugang ermöglicht hat.

Aber damit wird die Absurdität von Spitzlers Vorschlag (jedenfalls in diesem Punkt, zu den anderen kann ich nichts sagen) deutlich, wenn man Computer auf eine Stufe wie Pornos stellen sollte.

Das kann man auch nicht mit Auto fahren vergleichen, denn dort wird staatlich kontrolliert (und sanktioniert), wenn ein 15-jähriger Auto fährt - ob privat oder nicht, spielt dabei keine Rolle.
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von broesel broesel ist gerade offline | 26.6.2007 20:45 Uhr
TV & Computer
Hier geht ja wieder alles durcheinander.
Mit einem Spaten kann ich meinen Garten umgraben oder auch einen erschlagen!
Fernsehgeräte und Computer sind gut, solange sie richtig genutzt werden.
Es gibt aber leider sehr viel Schwachsinn im TV und sehr abartige Software, die man vor allem Kindern auf keinen Fall zumuten sollte. Dort liegt das Übel und nicht bei den Geräten.
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von katarna katarna ist gerade offline | 27.6.2007 21:07 Uhr
TV = Verdummungsintrument
Hr. Spitzer provoziert. Doch er hat recht.

Ich lebe seit vielen Jahren ohne Fernseher, als Kind habe ich fast gar nicht, als Jugendliche zumindest nie alleine ferngesehen. Abi, Studium, gutes Leben. Keine Ahnung, ob ich nun repräsentativ oder eine zufällige Übereinstimmung von Hr. Spitzers Behauptung bin.
Auch den Umgang mit dem PC muß man als 12-jährige nicht können. Das reicht völlig, wenn man im letzten Schuljahr damit anfängt, sich mit Word, Powerpoint+Internet zu beschäftigen. Kinder brauchen soziale Kontakte, um sich zu entwickeln, aber dieses lernen sie nicht einsam vor PC oder TV.
Doch nicht nur die menschlicher ausgebildeten Lehrer sind gefordert, auch die Eltern tragen maßgeblich zu dem späteren Verhalten ihrer Kinder bei.
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von mertens mertens ist gerade offline | 27.6.2007 22:15 Uhr
Bedrohung ist der Inhalt und nicht die Technik
Nicht die Technik wie Fernsehen, Computer oder Internet sind es, die unsere Kinder bedrohen oder Brutal werden lassen, sondern der Inhalt der von „gebildeten“ Produzenten erschaffen wurde, und über die Technik bereitgestellt wird. Daher sollte man nicht die Technik verteufeln, sondern diejenigen, die die gewalttätigen und Verdummungs-Inhalte produzieren oder verbreiten über diese Technik.
In unserer heutigen Wissensgesellschaft führt das vernachlässigen mit Computer und Internet umzugehen als Verlierer des 21. Jahrhundert dazustehen. Deshalb ist es geradezu unabdingbar diese Technik einerseits zu beherrschen, anderseits wie man Nutzen und Vorteile daraus erlernen kann.

In jeder Epoche waren es bisher immer die Intellektuellen, die neue Technik verteufelten, um Ihren Wissensvorsprung zu sichern. Auch sollte bedacht werden, dass Menschen heute kaum noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, wenn sie nicht mit Computer und Internet umgehen können.
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von jef jef ist gerade offline | 28.6.2007 8:40 Uhr
das Huhn oder das Ei?
Abgesehen vom schlechten Inhalt oder von den fragwürdigen Videospielen muss man auch fesstellen, dass bei manchen Kindern jedes geistige Interesse fehlt, so dass sie zur Glotze greifen. Das gleiche gilt für den Computer: wenn ich mich informieren will,brauche ich nur zu surfen.Wenn ich nur meine Zeit verbringen will,schalte ich ein Videospiel ein.
Und die Ursachen für diesen Mangel an Interesse stecken nicht hauptsächlich in dieser doch wunderbaren Technik, sondern in den Mängeln in unserem gesellschaftlichen Leben (Familie, Medien,kommerzielle Manipulierung, Versagen der Eltern, Scheitern vieler Beziehungen).Oder?
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von herfurthschmidt herfurthschmidt ist gerade offline | 28.6.2007 10:14 Uhr
Auf die Dosis kommt es an
Wie bei allen "Stoffen" die Menschen konsummieren, kommt es auf die jeweilige Dosis an. Auch Speisesalz kann bei Kindern zu Gift werden. Soll ich aber deshalb mein Essen nicht mehr salzen, wenn ich für meine Familie koche? Ich finde, Kinder müsssen mit den erwähnten fähigen Lehrern an das Fernsehn und an Computer herangeführt werden. Ich als Elternteil muss die Kontrolle behalten und gewaltig selektieren. Allerdings frage ich mich, ob es nicht viel wichtiger ist, fähige Eltern zu erziehen und Erziehung zum Schulfach zu machen, als generell Medien zu verdammen, mit denen unsere Kinder nun mal konfrontiert werden. Dass Modell vom Herrn Professor funktioniert auch nur so lange, wie die Nachbarn einen Fernseher haben!!
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von me_gal me_gal ist gerade offline | 29.6.2007 3:57 Uhr
Die Reihenfolge ist entscheidend
Bevor man erzieherisch begleitend den Kindern und Jugendlichen auf die
neugierigen Finger schaut, sollte man gewisse erwachsene TV- und
Software-Produzenten per Gesetz deutlich in die Schranken weisen!
Im Übrigen gilt, was hier schon mehrfach angeklungen ist, dass Kluge,
d.h. Wissende und Aufgeklärte, mit den Medienangeboten klüger und wissender werden und die Ahnungslosen dümmer und flacher.
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von don don ist gerade offline | 29.6.2007 9:38 Uhr
unmöglich
Socleh einen Schwachsinn ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen und alles gleich als böse gebrandmarkt. Die gute Mischung machts wie immer. Auch von Spielen und Fernsehen kann man was lernen. Aber es ist wie immer im Leben, zu viel ist schlecht. Und diese ganzen Widersprüche schlimm. Warum dass er Hirnforscher geworden ist, kann man ja jetzt erkennen. Oder ist Hirnsucher der bessere Ausdruck.
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von emew emew ist gerade offline | 30.6.2007 17:13 Uhr
Zuvielisation
Manfred Spitzer, genauer Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ist ein
hochkaraetiger weltbekannter Experte, der (u.a.) etliche
originelle und spannende Sachbuecher im Umfeld der Hirnforschung
geschrieben hat. Einige dieser Buecher kenne ich.
Seine Einschaetzung der Wirkung der Massenmedien, seine Befuerchtungen
ueber den Niedergang unseres Bildungs- und infolgedessen auch
unseres Wohlstandsniveaus teile ich ganz entschieden.
(Langjaehrige eigene Erfahrungen im Umgang mit Studenten und
der Entwicklung ihres Koennens und Wollens habe auch ich.)

Diese Kommentar-Rubrik zeigt eine Rolle der Massenmedien: Produzieren eines Info-, Meinungs- und Freizeitrauschens
ohne Qualitaetsauslese.
Wer von den hier Schreibenden kann
sich auch nur von ferne mit der Intelligenz und dem
beeindruckend vielseitigen Bildungsniveau M. Spitzers messen?
NIEMAND!
Aber er ist natuerlich ein "Scharlatan" und redet "Quatsch"...
Comment
von cosmo cosmo ist gerade offline | 1.7.2007 12:08 Uhr
Samstagsunterricht
Da haben Sie aber den Samstagsunterricht vergessen, oder? In der Zeit die Sie beschreiben, mußte ich auch am Sammstag zur Schule.
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von cremont cremont ist gerade offline | 1.7.2007 16:11 Uhr
@emew
Bei der Qualitätsauslese von Informationen, Bildung und Meinung sind ganz besondere Gesichtspunkte der Anspruch, die Herangehensweise und insbesondere das Niveau des Geschriebenden und die Intention.

Fraglich an ihrem Kommentar ist, soll man für sie eine Messlatte ansetzen, da sie sich offensichtlich hinter persönlichen Eigenschaften Anderer verstecken. Mit wem könnten sie sich den messen.
Comment
von emew emew ist gerade offline | 2.7.2007 22:50 Uhr
Respekt vor Kompetenz
Es faengt meines Erachtens schon damit an, dass der
Interview-Partner von Herrn Prof. Spitzer ziemlich
oberflaechlich daherredet. Er haette sich, finde ich,
gruendlicher vorbereiten sollen, wenn er mit einem
so renommierten Wissenschaftler zu reden die
Gelegenheit bekommt.

Dies ist schon ein Zeichen mangelnden Respekts vor
der herausragenden Kompetenz von Manfred Spitzer.

Wenn diese Art von "Demokratisierung" weiter um sich
greift, wird die Demokratie in Vulgarisierung verkommen.

Die Menschen muessen vor Schadenswirkungen ihrer Dummheit und Inkompetenz geschuetzt werden,
indem sie wieder anstaendig erzogen werden,
u. a. auch zu Respekt vor echten herausragenden Koepfen.

Das ist etwas ganz
anderes als blinder Autoritaetsglaube, der genauso
toericht waere wie es dummdreiste Respektlosigkeit ist.
Comment
von gerd gerd ist gerade offline | 3.7.2007 8:34 Uhr
Genial
Scharlatanerie? Falsch! Prof. Dr. Manfred Spitzer ist einfach genial.
Mehr Menschen welche auch als Erwachsene noch das Denken nicht verlernt, und ein Souverän wie „Friedrich der Große“ müsste in diesem BR-Deutschland den Zustand in den Amtsstuben nicht rüffeln.
Scharlatanerie betreiben z.B. die Ehrenwerten welche unter anderem der Bevölkerung beim quangen & partieren eine Gesetzeslücke verkaufen wollen.
Comment
von cremont cremont ist gerade offline | 3.7.2007 9:20 Uhr
Respektlos I
Taschenspielertricks, wie die eines Versicherungsvertreters (Konjunktion von Verben) als Wissenschaftler zur Argumentation zu verwenden, einseitiges Wissen (Bill-Gates-Produkte scheinen die Einzigen der Computerwelt zu sein) etc..

Insgesamt eine einseitige Darstellung, dass die „Hilfsmittel" (nicht nur der Medien) Computer und Fernsehgerät - technische Hilfsmittel - sind und deren Nutzung dem Entscheidungsprozess des Einzelnen obliegt wird außer Acht gelassen.
Sicherlich lassen sich genauer Betrachtung von sozialer Stellung, Häufigkeit der Nutzung und Einsatz, selbstverständlich statistische Werte hinsichtlich Bildungsniveau, Intelligenz, und den empirischen Qualitäten, mit den üblichen statistischen Mengenverbindungen herausarbeiten. Diese werden mit den gleichen billigen darstellenden Überzeugungstechniken der seichten Medien und einer großen Portion „gläubiger Überzeugung" unters Volk gebracht.
Comment
von cremont cremont ist gerade offline | 3.7.2007 9:21 Uhr
Respektlos II
Die Fähigkeit auf oberflächlich und angesichts der omnipotenten Bildung und Geisteskraft respektlos schlecht vorbereiteten und ebenso schlecht gestellten Fragen gescheit zu antworten sollte auch ein von seiner Überzeugung voreingenommener Wissenschaftler beherrschen und ihn als wirklich gebildet und wissend erkennbar machen.

Als mangelnder Respekt wird immer die Antwort auf abgeforderte Unvoreingenommenheit gescholten und soll gesunde Kritik unterbinden, besonders wenn es um die Vermeidung pluralistisch demokratischer legitimer Vorgänge geht und die wahre Respektlosigkeit das „für dumm verkaufen“ ist.
Comment
von emew emew ist gerade offline | 3.7.2007 20:58 Uhr
T-Shirts naehen
Deutschland hat sich vom Verlust an kuenstlerischer, wissenschaftlicher
und kultureller Kraft, den die Nazi-Zeit bewirkte, bis heute nie ganz erholt.

Hinzu kommt, dass weltweit das wissenschaftlich-technische Potential
zugenommen hat und mit den sich rasant entwickelnden Giganten China
und Indien -- uralte Kulturen, die schon in frueheren Zeiten Bedeutendes
hervorbrachten -- bald neue Kraftzentren der technologischen Entwicklung Europa
und Amerika ueberfluegeln werden.

Ein Gespenstertanz am Rande des Abgrundes, um kurzfristiger Auftraege willen
den Ausverkauf muehsam erworbenen eigenen Know-hows in Kauf zu nehmen.

Schlimm angesichts all dessen, wenn unsere jungen Leute, statt mit brennendem
Ehrgeiz das eigene geistig-technische Erbe anzutreten, heute mehrheitlich eher
leistungs- und lernunwillig glauben, unser Noch-Wohlstand sei unumkehrbar.
Das alles wird kaum besser werden, wenn schlecht integrierte Migrantenkinder
die Schuelermehrheit stellen.
Comment
von cremont cremont ist gerade offline | 4.7.2007 8:33 Uhr
Sie lassen T-Shirts drucken
Es werden bald T-Shirts gedruckt, auf denen steht "WER" den Ausverkauf von Leistung, Wissen und kreativem Potenzial betreibt und "WER" verhindert und benachteiligt. Dieses Hemd müssen sich jene anziehen, die von den konservativen, eigensüchtig und kurzsichtig denkenden Besserwissern als unfähig, leistungs- und lernunwillig verspottet werden. Wenn man bedenkt wie widerwärtig diese Vorgehensweise ist, erst unterbinden, dann ob der beraubten Möglichkeiten und Chancen beschuldigen. Pervers solch ein Hohn.

Besonders dann, wenn man bedenkt was gerade unter diesen einschränkenden Umständen bei respektloser Missbilligung geleistet wird
Comment
von emew emew ist gerade offline | 4.7.2007 9:49 Uhr
Ausverkauf eigenen Know-hows
Den Ausverkauf eigenen Know-hows betreiben
MANAGER um kurzfristig positiver Bilanzen
willen. Nicht etwa die Arbeitnehmer...

Aber die Suppe ausloeffeln muessen wir alle.

Ich wollte nur mehrere die T-Shirt-These
stuetzende Randbedingungen erwaehnen.

Wir duerfen nicht den Kopf in den Sand stecken
und alles als Panikmache abtun.

Keineswegs wollte ich alle Schuld den am
elektronischen Schnuller haengenden (und
dadurch die realen Probleme gar nicht
wahrnehmenden) jungen Leuten in die Schuhe schieben.
Comment
von cremont cremont ist gerade offline | 4.7.2007 18:57 Uhr
so
ist es für denjenigen, der nicht damit umzugehen vermag, sicherlich für Anhänger vieler Scharlatane auch das, was der Meister als verdammenswert ausgibt, das goldene Kalb.

Der Computer ist z.B. nur ein Hilfsmittel, das programmiert werden kann und soll, um so durch eigens entwickelte Algorithmen Lösungen aufzuzeigen. Fehlt der Zugang zur Realität (zu dem Problem), oder zum Gebrauch eines technischen Hilfsmittels, lebt man im vorletzten Jahrhundert und hat nie Zugang zu einer Problemlösungsstrategie. Ist ja Teufelszeug. Wie die Wetterdaten!

Was müsste man alles verbieten, mit dem sich Missbrauch treiben lässt. Schauen sie sich die Leute an, manche setzen sich eine Knoblauchpresse als Sonnenbrille auf die Nase, sehen aus wie „bugeyed aliens“ und sind glücklich. Ich habe eine elektronische Knoblauchpresse, mit Assembler programmiert reinigt sie sich selbst, macht die Steuererklärung und liest abends vorm Kamin mit liebreizender Stimme aus Nation Geographic und Technology Review vor.
Comment
von emew emew ist gerade offline | 5.7.2007 18:37 Uhr
1000 Zeichen
... waren es ganz genau, Monsieur Cremont. So weit,
so gut.

Aber was wollte der Dichter wem damit sagen?

Comment
von drummer drummer ist gerade offline | 14.6.2008 17:59 Uhr
Raus mit dem Fernseher
Ist Herr Spitzer da nicht völlig auf dem Holzweg,wäre es die Lösung aller gewalt Probleme den Ferseher abzuschalten? In welchem Land lebt Herr Spitzer das er so Schwarz weiß denken kann.Die Gewalt finden wir doch gerade in regionen wo es am wenigsten elektronische Medien giebt.Schauen wir doch mal nach Afrika wo schon Kinder zu Mördern werden die noch nie einen Ferseher gesehen haben.Ich selber bin auch Vater von 4 Kindern und ebenfalls der Meinung das unsere Kinder zuviel Medien kontakt haben, aber das ist nicht die Lösung, vielmehr haben wir ein soziales Problem welches es zu lösen gild sonst haben wir bald zustände wie in Frankreich.Ich denke das Herr Spitzer aus seinem umfeld dies nicht erkennen kann.Bitte schauen sie noch mal genau hin, dann brauch ich mich über solche aussagen nicht mehr ärgern.

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