Zeitung Heute : Acht plus acht

Pasolini im Babylon

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Harte Kost zwischen den Feiertagen: Nach dem Romanfragment des Marquis de Sade hat Pier Paolo Pasolini 1975 seinen Film „Die 120 Tage von Sodom“ gedreht, der wegen drastischer Gewaltdarstellungen vielfach verboten wurden. Dabei ging es dem Regisseur nicht um einen Angriff auf die Geschmacksnerven. Die Geschichte von acht Jungen und acht Mädchen, die in den letzten Tagen des italienischen Faschismus auf ein Schloss entführt, gedemütigt und getötet werden, inszenierte er mit feierlichem Ernst und Respekt vor den Opfern.

20 Uhr: Filmkunsthaus Babylon,Mitte, RosaLuxemburg-Str. 30,Tel. 2425076

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