Zeitung Heute : After-work-Studium für den Aufstieg Zusatz-Qualifikation MBA

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Katja Stößel hat ehrgeizige Pläne und viel Glück. Sie konnte nicht nur einen Studienplatz an der britischen „Open University Business School“ ergattern, sondern ihr Arbeitgeber gibt ihr für die insgesamt fünf Präsenztage Sonderurlaub. Die 31Jährige will ihren MBA berufsbegleitend schaffen.

Deshalb kann sich die Diplom-Theologin erst ans Studium setzen, wenn sie ihren Job als Medienkontakterin bei der Bonner Agentur ECC Kohtes Klewes erledigt hat. Das erste Jahr des insgesamt dreijährigen Studiums ist für den Überblickskurs „Foundations of Senior Management“ vorgesehen. Trotz der Anstrengung – pro Woche sind gut acht Stunden zu lesen und zu büffeln und dazu kommen noch monatliche Hausarbeiten – macht ihr das Studium „richtig Spaß“. Finance und Accounting sind allerdings so neu für sie, dass sie immer mal wieder die Unterstützung von Kommilitonen mit BWL-Studium braucht. Auch hier hat sie Glück: Neben ihr studieren zurzeit 350 andere Deutsche an der „OUBS“. Für ein berufsbegleitende MBA-Studium hat sich Stößel wegen der Finanzierung und des schwierigen Arbeitsmarktes entschieden, für die britische Fernuni wegen der Unterrichtssprache. rch

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