Zeitung Heute : Alberto Alessi, Manager

Befragt von Anna Kemper

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Den Geruch des Espressos,

den meine Frau gemacht hat.

2. An meinem Heimatort Omegna: Das Ende des Sees.

3. Am Lago d’Orta: Seine Mystik, und dass auf der

Insel im See kein Kompass funktioniert.

4. Am Weinanbau: Das Gefühl, wichtiger Akteur eines wichtigen Prozesses zu sein.

5. An Plastik: Transparenz, Farbe, Formbarkeit.

Dass es so ganz anders ist als Metall.

6. An der Bialetti-Espressomaschine: Dass mein

Großvater sie erfunden hat.

7. An meinem Leben: Zu experimentieren.

8. Ansonsten: Ein Glas Puligny-Montrachet,

eine Zigarre, Stendhal.

9. Einen Satz, den ich gerne öfter hören würde:

„Du hast gute Arbeit gemacht“

(von meinen Brüdern und Cousins).

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Dass ich aufhöre zu träumen.

2. Zu Hause: Lärm und Aufregung.

3. An meinem Heimatort Omegna: Die Enge in den

Straßen und Köpfen.

4. Am Lago d’Orta: Seine Tiefe macht mir Angst.

5. Am Weinanbau: Dass er meine Freizeit auffrisst.

6. An Plastik: Das Risiko, billig zu wirken.

7. An Italien: Die italienische Art der Politik.

9. An der Bialetti-Espressomaschine: Dass mein

Großvater die Firma vor Jahren verkauft hat.

10. Am Schreiben: Dass es mich von meiner

Familie fernhält.

11. Ansonsten: Reisen und Musik.

12. Einen Satz, den ich nie wieder hören möchte:

„Das ist zu riskant“

(von meinen Brüdern und Cousins).

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