Zeitung Heute : Als Opel heißt er Vivaro

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Immer öfter sieht man auf unseren Straßen Transporter mit dem Blitz von Opel als Markenzeichen. Schaut man den sehr modern gezeichneten Vivaro genau an und vergleicht ihn mit dem von Renault angebotenen neuen Trafic, dann entdeckt man mehr als nur leichte Ähnlichkeiten. Denn genau genommen handelt es sich bei Vivaro und neuem Trafic mit den weit heruntergezogenen Seitenscheiben und den großen Scheinwerfern um Schwestermodelle, die von beiden Unternehmen gemeinsam entwickelt wurden, aber unter jeweils markentypischem Design vertrieben werden.

Den frontgetriebenen Vivaro gibt es als Kastenwagen und als rundum verglasten Combi. Zur Wahl stehen zwei Radstände mit 3,10 und 3,50 Meter sowie verschiedene Dachhöhen. Das Ladevolumen beginnt bei fünf Kubikmeter und die maximale Nutzlast liegt bei 1200 Kilo. Angetrieben wird der Vivaro wahlweise von zwei direkt einspritzenden 1,9-Liter-Turbodieseln mit Common-Rail-Hochdruckeinspritzung oder einem Zweiliter-Benziner mit Vierventiltechnik. Die Motoren decken ein Leistungsspektrum von 58 bis 90 kW (80 bis 120 PS) ab.

Mit dem neuen Vivaro hat Opel bereits die zweite Etappe der 1997 beschlossenen Zusammenarbeit zwischen General Motors und Renault erreicht. Das erste Etappenziel waren die 1998 eingeführten Opel-Transporter Arena und Movano, mit denen die Opel nach gut 25 Jahren auf den Transportermarkt zurückkehrt. Denn der bis 1972 gebaute Opel Blitz blieb ohne Nachfolger. Zwar gab es zwischendurch einmal Bedford- und Isuzu-Modelle bei Opel. Aber ein richtiges Transporter-Angebot konnten die ihren Kunden für mehr als zwei Jahrzehnte nicht mehr machen. Das hat sich inzwischen grundlegend geändert, denn dank der Kooperation mit Renault ist der Blitz bei den Transportern wieder da.

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