Zeitung Heute : Als "Touristen zweiter Klasse" stehen die Reisenden zunehmend unter Druck

tdt

Wer auf Studienreise geht, braucht Geld und Geduld. Solche Fahrten seien nicht nur "relativ teuer", schreibt die Stiftung Warentest. Oft müssten die Teilnehmer - zu Lasten der Freizeit - auch ein zu gedrängtes Programm bewältigen.

Meist hänge das Gelingen einer Studienreise ganz wesentlich vom Können des Reiseleiters ab. Doch die Tester von neun Reisen seien nur mit vier Führern "rundum zufrieden" gewesen.

Mal nahm der Besichtigungszwang "fast Formen einer sanften Geiselhaft an", oder Fragen, die nicht ins Konzept passten, wurden erst gar nicht beantwortet. Auf Unverständnis stießen ebenso die "viel zu seltenen Toilettenpausen". Aber auch in Hotels und bei der Verpflegung stimmte die Qualität nicht immer: Mitunter wähnten sich die Studienreisenden als "Touristen zweiter Klasse".

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