Zeitung Heute : Alter Wein in neuen Schläuchen

Was die neuen Push-Technologien bringen sollen, muß erst noch erwiesen werdenFür die einen sind sie die Internet-Neuerung des Jahres, für die anderen sein bevorstehender Untergang.Neuartige Übertragungstechniken erlauben den Informationsanbietern endlich, ihre Ware nicht nur brav bereitzuhalten, bis sie von zufällig vorbeischauenden Web-Surfern abgeholt werden, sondern sie selbst und aktiv zu versenden."Push" heißen diese neue Technik, und bringen werden sie nach Meinung von Kritikern vor allem eines: noch mehr Staus im Internet.Das Prinzip ist einfach: Mit Hilfe eines sogenannten Push-Clienten abonniert der Benutzer ­ heute noch kostenlos ­ bestimmte Angebote, sogenannte Channels.Das können zum Beispiel einzelne Rubriken aus Online-Zeitungen sein.Im Idealfalle wird ihm dann alles, was es in diesen Rubriken an Neuem gibt, über einen Push-Server unverzüglich zugeschickt und erscheint in der einen oder anderen Form auf seinem Bildschirm. Wem das irgendwie bekannt vorkommt, liegt nicht ganz falsch: Auf persönlichen Web-Seiten stellen viele Informationsanbieter ihren Besuchern einen individuellen Informationsmix zusammen.Ein Mausklick genügt, um zum Beispiel vom ZDF (

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