Zeitung Heute : An den offenen Adern Israels

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Von Annabel Wahba, Jerusalem

Man muss sich einen Geruch vorstellen, wie wenn ein Haarbüschel in eine Kerzenflamme gerät oder wie von einem Fingernagel, den man sich mit einem Feuerzeug verkohlt. Nur viel intensiver. Nach einem Bombenattentat stinkt es in der Nothilfe des Hadassah-Krankenhauses in Ein Kerem nach verbrannten Haaren, verbrannter Haut, frischem Blut, verschmort mit dem Dreck der Straße. Es ist ein Geruch, der den Ärzten den Atem raubt.

Bis zu 84 Verletzte gleichzeitig kommen nach einem Anschlag in die Notaufnahme, dann wird nicht nur die Luft knapp, sondern auch der Platz. Betten werden in die Eingangshalle des Krankenhauses gerollt, die Auffahrt wird mit Planen überdeckt und in ein Krankenlager verwandelt. Das Krankenhaus in Ein Kerem wurde 1961 eröffnet, damals konnte keiner wissen, dass sich in diesem Land einmal Menschen in lebende Bomben verwandeln würden und Dutzende Schwerverletzte auf einmal behandelt werden müssten. Jetzt, nachdem sich die Anschläge derart gehäuft haben, wird eine neue Notaufnahme gebaut. „Wir werden dann auch Opfer biologischer und chemischer Angriffe behandeln können“, sagt die Notärztin Scharon Einav. Diesmal will man auf die Zukunft vorbereitet sein.

Noch sind es Metallsplitter im Auge und zerrissene Arterien, die sie hier bei Terroropfern behandeln. Im Hadassah, dem besten Krankenhaus des Landes, werden die offenen Adern Israels zusammengenäht. In der Notaufnahme liegen die Opfer der Bombenanschläge manchmal gleich neben dem Täter. Behandelt werden sie von einem Team aus jüdischen und arabischen Ärzten, sogar aus Gaza und Ramallah kommen einige jeden Morgen angefahren. Es gibt wohl wenige Orte, die die Sinnlosigkeit des Krieges hier derart offenbaren. Da liegt die Frau, die beim Attentat auf das Parkhotel in Netanja verletzt wurde und ein paar Abteilungen weiter der Junge aus der Geburtskirche in Bethlehem. Das Attentat in Netanja war der Anlass für die Miltiäroffensive, die im Geburtsort Jesu immer noch andauert. Im Hadassah schließt sich der Kreis der Gewalt.

Orthopädische Station, zweiter Stock, Zimmer Nummer 2, hier liegt Assaf Malka, 26 Jahre alt. Der Mann verdankt sein Leben einer Kugel, die sein rechtes Bein durchschlug. Im Labyrinth des Flüchtlingslagers von Dschenin hatten er und seine Einheit der israelischen Armee gerade ein Haus eingenommen, zwölf Minenfallen, sagt er, haben sie dort entdeckt. Dann plötzlich hörte er Kalaschnikow-Feuer vom Haus gegenüber, so nah, dass er mit der Hand hätte hinüberlangen können, er wollte sich auf den Boden werfen, da traf ihn die Kugel. Assaf wurde ins Krankenhaus gebracht. Am nächsten Tag starben 13 seiner Kameraden. Assaf war in der Einheit, die am 9. April in Dschenin in einen Hinterhalt palästinensischer Kämpfer des „Islamischen Dschihad“ geriet. Die israelischen Zeitungen waren voll mit den Bildern der Soldaten, alle Reservisten, die im „Kampf gegen den Terror“ ihr Leben ließen. Im Ausland, so glauben viele Israelis, hat man ihren Tod längst vergessen.

Hände in Handschellen

In Assafs linkem Handrücken steckt eine Kanüle, eine Antibiotika-Infusion fließt in eine Vene, damit sich die Wunde am Bein nicht entzündet. An der Wand hängen Briefe, einer ist von seiner Nichte, ein anderer von einem Mann, den Assaf noch nie gesehen hat. Er schrieb, um sich bei ihm für den Einsatz in Dschenin zu bedanken. Assaf wird wütend, wenn er über Dschenin spricht, weil er glaubt, dass die ganze Welt sich gegen Israel verschworen hat. Dann setzt er sich in seinem Bett auf und blickt einen mit Augen an, die keine Zweifel kennen. „Es ist Krieg. Da werden Häuser zerstört und Menschen getötet.“ Aber in der israelischen Armee, sagt Assaf, gibt es keine Befehle, wahllos Zivilisten umzubringen. „Wir hätten das Lager auch aus der Luft bombardieren können, aber nur um die Kämpfer zu liquidieren und die unschuldigen Menschen dort zu schonen, sind wir mit Soldaten reingegangen.“ Sie hätten die Zivilisten gewarnt, ihnen zugerufen, kommt heraus, wir tun euch nichts. Erst dann hätten sie die Häuser beschossen und niedergewalzt. „Ich schwöre bei Gott: Einmal kam uns ein sechsjähriger, heulender Junge entgegen, die Hosen bepinkelt, einen Sprengstoffgürtel um den Bauch.“

Der Pfleger Rassan Eid kommt herein, ein Araber, lächelt, steckt Assaf ein Thermometer unter den Arm, geht wieder. „In drei Monaten“, sagt Assaf, „werde ich wieder tanzen können.“ Denn in drei Monaten wird Assaf heiraten.

Wenn man durch die Gänge geht, hat man nicht das Gefühl, in einem Krankenhaus zu sein. Eher in einer Schule während der großen Pause. Die Menschen stehen vor den Zimmern, es ist laut, weil alle durcheinander reden, Handys klingeln. Ganze Familien sind hier zu Besuch, bringen ihren Angehörigen selbstgekochtes Essen. Manchmal verirrt sich auch ein Tourist in den Gängen, auf der Suche nach der Krankenhaus-Synagoge mit den bunten Chagall-Fenstern. Sie stellen die Söhne Jacobs dar, von denen die zwölf Stämme Israels abstammen. Der Künstler sagte einmal, er wolle mit dieser Arbeit den Nachbarvölkern Israels die Hand reichen.

Schräg gegenüber von Assaf Malka stehen Soldaten vor einem Krankenzimmer. Hier liegt Taher Manasra. Der 20-Jährige sieht dünn aus, fahle Haut, große Augen. Seine Hände sind mit Handschellen gefesselt. Die Soldaten sollen den Jungen bewachen. Dabei kann er das Bett ohnehin nur mit fremder Hilfe verlassen, weil sein Bein eingegipst ist. Ein israelischer Soldat hat ihn in einem Hof der Geburtskirche in Bethlehem angeschossen. Taher sagt, er habe Kräuter pflücken wollen, weil er hungrig gewesen sei. Seit über drei Wochen belagert die israelische Armee die Kirche, weil sich dort bewaffnete Palästinenser verschanzt halten, Taher wurde am fünften Tag verwundet.

Taher ist Muslim und lebt im Flüchtlingslager Deheischeh. Er sagt, er habe seine Schwester in der Innenstadt von Bethlehem besuchen wollen, dann habe es diese Schießereien zwischen Israelis und Palästinensern gegeben. Aus Angst sei er in die Geburtskirche geflohen. Ob die Geschichten stimmen, die die Patienten erzählen, interessiert Ärzte und Pfleger nicht. Hier werden Kranke behandelt, für politische Diskussionen ist keine Zeit. „Das ist auch besser so“, sagt der palästinensische Augenarzt Saleh Abu Asle, „denn da würden ich mich mit einigen jüdischen Kollegen nur streiten.“

Die Patienten im Hadassah erfahren manchmal mehr als nur die Heilung ihrer Wunden. Im besten Fall ist ihr Aufenthalt eine Therapie gegen den Hass. Taher aus Bethlehem hat Israelis bisher nur als Besatzer kennen gelernt. Zwar hatte er keine Wahl; der Krankenwagen, den ein Priester gerufen hatte, brachte ihn einfach ins israelische Hadassah, ohne dass Taher davon wusste. Er sagt, er verstehe nicht, warum die Soldaten ihm Handschellen anlegen, aber dass ihn jüdische Ärzte operieren und wochenlang pflegen, das hätte er nie gedacht.

Hadassah Ein Kerem liegt auf einem Berg, nur zwei Straßen führen dort hinauf, eine von Tel Aviv und eine von Jerusalem. Das Hospital ist so groß wie ein kleines Dorf, die wichtigsten Forschungslabore des Landes gehören dazu, auch ein Teil der Uni ist hier. Ständig wird irgendwo gebaut, die Gebäude sind rot, grau oder sandfarben, rund, eckig, nichts passt zusammen. Wenn man vom Parkplatz zum Haupteingang geht, braucht man eine halbe Stunde und riskiert dabei, von einem Auto überfahren zu werden. Das Krankenhaus scheint nach dem Chaos-Prinzip zu funktionieren, aber wenn es darauf ankommt, läuft es prächtig.

Die orientalische Prinzessin

Hadassah ist Israel in Miniatur. An den Krankenberichten der Patienten kann man die politischen Ereignisse des Landes ablesen. Und auch wenn gerade keine Bomben explodieren, reicht ein Blick auf den Dienstplan, um zu wissen, dass Krieg ist. Wegen der Militäroffensive kann ein Kollege aus Ramallah seit Wochen nicht zur Arbeit kommen, andere Palästinenser sind wegen der Wartezeiten an den Checkpoints oft zu spät. Das Personal ist zusätzlich unterbesetzt, weil viele Männer bei der Armee dienen.

Hadassah unterhält noch eine zweite Klinik auf dem Scopusberg. Dort ist die Hälfte der Patienten Palästinenser. Auf dem Scopusberg ist auch die Reha-Station, in der Terroropfer nachbehandelt werden. Efrat Ravid muss hier jeden Tag zur Krankengymnastik, damit sie irgendwann wieder laufen kann. Sie saß am Abend des 9. März im Jerusalemer „Moment“-Café nur ein paar Schritte vom Eingang entfernt, als dort ein Selbstmordattentäter seinen Sprengsatz zündete. Bei so einer Explosion wird alles zum Projektil, vielleicht war es ein Messer oder eine Gabel, die die Schlagader in ihrem rechten Bein traf. Ein Nagel aus der Bombe schoss in ihre Brust, blieb kurz vor ihrem Herz im Gewebe stecken.

Wenn man Efrat jetzt, sieben Wochen später, besucht, könnte man sich einbilden, sie sei eine orientalische Prinzessin, die mit stolz erhobenem Haupt von ihrem Bett aus Audienz hält. Dann schlägt sie die Decke zurück, und hervor kommt eine Metallkrake, die ihre Tentakel tief in Efrats Bein gegraben hat. Das Ungetüm hält die zersplitterten Knochen zusammen. „Erst wollten sie das Bein amputieren, dann haben sie mich zehn Stunden lang operiert, in sechs Wochen werde ich wohl wieder laufen können“, sagt sie. Efrat zieht den Kragen ihres lilafarbenen T-Shirts ein wenig nach unten und zeigt eine 20 Zentimeter lange Narbe, die ihr Dekolltée längs durchschneidet. Die Ärzte mussten ihren Brustkorb aufsägen, um den Nagel neben ihrem Herz herauszuholen.

Efrat war Stammgast im „Moment“, manchmal ging sie drei Mal die Woche hin. Ihre Mutter, die neben dem Bett sitzt, sagt, Efrat sei nie gerne zu Hause geblieben. „Immer war sie unterwegs. Wenn sie jetzt manchmal aus dem Krankenhaus zu uns darf, ist sie einfach nur glücklich, die Familie um sich zu haben.“ Efrats Mutter spricht über ihre Tochter wie über ein Kind, das endlich brav geworden ist. Dabei hat Efrat gar keine andere Wahl, als zu Hause im langweiligen Ma’ale Adumim zu bleiben, einer Siedlung außerhalb Jerusalems. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jemals wieder ausgehen werde. Die Angst paralysiert mich. Wenn ich nur daran denke, steht der Boden unter meinen Füßen in Flammen.“

Beten im OP-Saal

Aber da gibt es diesen schönen Engländer, „groß, blond, blauäugig“, den Efrat vor einem halben Jahr auf Zypern kennengelernt hat und in den sie sich verliebt hat. Irgendwann will sie zu ihm nach London gehen. Wie sie das jetzt schaffen soll, weiß sie noch nicht. Eigentlich wäre sie schon längst zu ihm geflogen, hätte es den Anschlag nicht gegeben. Efrat hatte als Kellnerin gejobbt, um das Geld für die Reise zusammenzusparen. In Ma’ale Adumim, wo fast alle orthodoxen Jüdinnen das gleiche Perücken-Modell tragen, hält sie es schon lange nicht mehr aus. London, das hat dagegen Style. Der Engländer hatte Efrat in Israel nicht besuchen wollen – aus Angst vor den Anschlägen. „Er hat mir zwei Mails geschickt, in denen er sich fürchterliche Sorgen machte, und gesagt, er würde mich auf einer Insel, nur für uns beide, in Sicherheit bringen, als habe er etwas geahnt.“ Jetzt macht sich Efrat Sorgen, ob er den Anblick der Narben auf ihrem Körper ertragen wird.

Bis vor einer Woche konnte Efrat kein Englisch sprechen. Sie konnte überhaupt nicht sprechen. Wegen einer Gehirnverletzung war ihre rechte Körperhälfte gelähmt, und das Sprachzentrum war gestört. Keiner wusste am Anfang, ob sie je wieder gesund werden würde. Ihre Familie sprach darüber, während sie vor Efrats Bett stand, weil alle dachten, Efrat könne sie nicht hören. Doch sie verstand alles, sie wollte sprechen, aber es ging nicht. Das Gehirn konnte die gedachten Sätze nicht an die Lippen weiterleiten. Das erste Wort, das Efrat nach einer Woche der Stille sprach, war „ima“, Hebräsich für Mama. Wie ein Baby musste sie langsam wieder sprechen lernen. Englisch kam ganz am Schluss.

In der letzten Woche hat Efrat angefangen, auf dem kleinen Fernseher über ihrem Bett CNN und BBC zu gucken. Zuvor lief bei ihr nur MTV. Was sie in den Nachrichten sieht, lässt sie glauben, dass sich in der Welt ein neuer Antisemitismus breit macht. „Die Journalisten scheinen vom Ben-Gurion-Flughafen direkt nach Dschenin und Ramallah zu fahren. Was die Palästinenser uns angetan haben, darüber sehe ich nichts im Fernsehen. Stattdessen sind wir die Bösen, die Eroberer.“ Das Ausland ignoriere, dass Arafat den Terror in Israel mitfinanziert. Anstatt das Geld, das die Welt ihm gibt, in Nahrungsmittel für sein Volk zu investieren, würden junge Palästinenser zum Hass auf Juden erzogen. Dass Efrat auf einem Stück Erde lebt, das 1967 von Israel besetzt wurde, ist ihr nicht bewusst.

Als sie nach Hadassah kam, so hat ihr ihre Familie erzählt, habe sie in der Nothilfe neben einem Palästinenser gelegen, der in Jerusalem eine Gruppe Soldaten angegriffen hat. Efrat findet das zynisch. „Wie können sie ausgerechnet neben mich jemanden legen, der Juden umgebracht hat?“ Die Ärzte haben keine andere Wahl; wo ein Bett frei ist, werden die Patienten hingelegt. Schon aus Sicherheitsgründen werden nicht alle Palästinenser zusammen in ein Zimmer gelegt. Die Notärztin Scharon Einav sagt, natürlich beschäftigt sie, dass sie auch das Leben von Attentätern rettet. „Aber ein guter Arzt bietet keinem Patienten nur die zweitbeste Therapie, wir haben den Ehrgeiz, unsere Arbeit so gut wie möglich zu machen.“

In ihrem Büro hat Scharon Einav Fotos von ihren beiden Töchtern aufgehängt. Die eine ist acht, die andere sechs. Die Mädchen mit den hellbrauenen Haaren sehen aus wie Zwillinge. Auf einem Foto spielen sie am Strand, auf einem anderen sind sie wie indische Haremsdamen verkleidet, mit durchsichtigen Schleiern und einem Punkt auf der Stirn. „Jeder hat hier Bilder von seiner Familie im Büro hängen, wir brauchen das, um uns abzulenken.“ Aber dann holt holt einen die Realität auf schreckliche Weise ein. Neulich, erzählt Scharon, während sie sich die Fotos ansieht, wurde der Sohn einer Kollegin eingeliefert. Er war von einem palästinensischen Amokläufer angeschossen worden. Die Verletzungen des 16-Jährigen waren sehr schwer, als der Krankenwagen im Hadassah eintraf, konnte Scharon nichts mehr machen. Der Junge war tot.

Wenn man Scharon fragt, wie das Verhältnis unter palästinensischen und israelischen Kollegen sei, sagt sie, sehr gut, kein Problem. Dann denkt sie kurz nach, lächelt und entschuldigt sich dafür. Die Geschichte, die sie erzählt, ist schrecklich absurd. Während der ersten Intifada, Ende der 80er Jahre, wurde ein Palästinenser eingeliefert, dem israelische Soldaten in einer Auseinandersetzung ins Bein geschossen hatten. Nachdem er von der Trage auf den OP-Tisch gehievt worden war, trat ein palästinensischer Hadassah-Mitarbeiter, zur Trage, nahm das blutdurchtränkte Leintuch herunter, breitete es auf den Boden, kniete sich darauf und begann, den Körper nach Mekka gerichtet, zu beten. Eine rituelle Handlung, um einen Mann zu ehren, der in den Augen des Palästinensers ein Märtyrer war. „Der Vorfall war eine große Ausnahme“, beeilt sich Scharon zu sagen, „allen arabischen Kollegen war das furchtbar peinlich.“

Saleh Abu Asle, der 32 Jahre alte arabische Augenarzt, war damals nicht dabei, er ist erst seit vier Monaten im Hadassah. Er sagt, die jüdischen Kollegen und Patienten respektieren ihn, die Stimmung ist gut. Die Probleme fangen an, wenn er die Klinik verlässt und durchs jüdische Jerusalem in sein arabisches Dorf fährt. In den letzten Wochen ist es schlimmer geworden. Er spürt die Blicke der Israelis, wenn er auf die Straße geht. „Ich hasse diese Situation. Sie lassen dich merken, dass du nicht Teil dieser Gesellschaft bist und dass sie etwas Böses in dir sehen“. Wenn Saleh Abu Asleh den weißen Kittel ablegt, ist er wieder der Araber mit dem buschigen Schnauzer. Nicht mehr der Retter, sondern ein Sicherheitsrisiko.

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