Zeitung Heute : an Klaus Pohl Bundesagentur für Arbeit

Überbrückungsgeld oder Ich-AG?

an Klaus Pohl

Ich beziehe Arbeitslosengeld und überlege, mich selbständig zu machen. Was kommt in Frage, Überbrückungsgeld oder Existenzgründungszuschuss (Ich-AG)?

Als Überbrückungsgeld gibt es im Normalfall für sechs Monate einen Betrag in Höhe des Arbeitslosengeldes und eine Pauschale für Sozialversicherungsbeiträge. Der Existenzgründungszuschuss beträgt im ersten Jahr 600 Euro, im zweiten Jahr 360 Euro und im dritten Jahr 240 Euro monatlich, solange der Jahresgewinn 25 000 Euro nicht übersteigt.

Was vorteilhafter ist, hängt unter anderem von der Höhe der Lohnersatzleistung, der erwarteten Geschäftsentwicklung und den Sozialversicherungsbeiträgen ab. Gründer mit bescheidenen Wachstumserwartungen fahren mit der Ich-AG meist besser. Übersteigt das Einkommen schon im ersten Jahr voraussichtlich 25 000 Euro, ist das Überbrückungsgeld meistens sinnvoller. Beide Instrumente sollen aber ab Juli 2006 zu einer neuen, einheitlichen Förderung zusammengefasst werden. Foto: promo

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