Zeitung Heute : ANIMATION

Monster vs. Aliens

Sebastian Handke

Eine außerirdische Macht bedroht die Erde. Letzte Hoffnung ist eine Gruppe von Monstern: Bislang wurden B. O. B., Missing Link, Professor Kakerlake, Insektosaurus und Gigantika von der US-Regierung unter Verschluss gehalten. Jetzt sollen sie den Menschen beistehen. Dreamworks („Shrek“) ließ sich für „Monsters vs. Aliens“ von den Monster- und Invasionsfilmen der Fünfziger inspirieren – und formte daraus einen typischen Dreamworks- Stoff: Der Humor beruht stark auf Zitaten und Parodien. Das kann nur gut gehen, wenn das Tempo hoch ist, wenn es Überraschungen gibt und Charaktere, die man trotz dünner Geschichte ins Herz schließt. Dieser Mix machte den ersten „Shrek“-Film so erfolgreich. „Monsters vs. Aliens“ dagegen wirkt, als habe man einfach ein bisschen gesammelt, alles zusammengerührt und abgewartet, was herauskommt. Mittelmäßig. Sebastian Handke

„Monsters vs. Aliens“,

USA 2009, 94 Min., R: Rob Letterman, Conrad Vernon

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