Zeitung Heute : Anschaulich, lebendig, spannend

Das Magazin der Max-Planck-Gesellschaft

Ein Autor der MaxPlanckForschung, dessen Texte oft in den überregionalen Tageszeitungen zu lesen sind, hat dem Magazin einmal ein Kompliment gemacht: Er schreibe so gerne für das Heft der Max-Planck-Gesellschaft, weil er hier auch darstellen könne, wie Wissenschaftler zu ihren Ergebnissen kommen. Denn hinter einer Veröffentlichung in einem Fachjournal, die dann vielleicht als kurze Meldung in der Publikumspresse landet, steckt meist jahrelange Mühe und oft eine spannende Geschichte.

Obwohl sich auch in der MaxPlanckForschung kurze Berichte und Meldungen finden, versucht sie doch diese Abenteuer der Wissenschaft zu schildern. Ihre Autoren scheuen sich dabei nicht, die Details des wissenschaftlichen Fortschritts zu beschreiben, bemühen sich aber immer um einen gut lesbaren, journalistischen Stil, der das Magazin deutlich von einem Fachjournal unterscheidet: anschaulich, lebendig, mit möglichst wenig Fachbegriffen und mit manchen Pointen.

Mit dieser Kombination aus Tiefgang und Unterhaltungswert hat die MaxPlanckForschung bislang rund 50 000 Abonnenten gewonnen. Das liegt aber sicher nicht nur an der Art, wie das Heft gestaltet ist, sondern vor allem an den Themen, die es aufgreift. Letztendlich also an der Arbeit der etwa 15 000 Wissenschaftler der MPG: Mit ihrer Forschung helfen sie, beispielsweise Rechtssysteme in Sudan oder Afghanistan zu schaffen. Oder sie ergründen, warum Kinder besser eine zweite Sprache lernen. Zwei Themen, die auch in dieser Beilage zu finden sind. Doch Max-Planck-Wissenschaftler wollen auch hinter die Tricks kommen, mit denen Pflanzen Photosynthese betreiben – um nach diesem Vorbild aus Licht und Kohlendioxid Brennstoffe zu gewinnen. Materialwissenschaftler untersuchen barocke Orgeln und helfen so bei deren Restaurierung, und Biologen wollen herausfinden, wie Molche defektes Herzgewebe generieren, wovon künftig Herzinfarkt-Patienten profitieren könnten.

Solche Themen präsentiert das Magazin der MPG in Form von Reportagen, Porträts und Berichten, die auch buchstäblich Einblicke in Zellen, die Nanowelt oder das Universum geben. Denn die Wissenschaft bringt oft Bilder hervor, die überraschende Ansichten unserer Welt bieten. Dieser Aufnahmen bedient sich das Team der MaxPlanckForschung, um das Heft zu illustrieren, zeigt aber auch immer die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit. Das Magazin erscheint vier Mal im Jahr. her

Im Internet:

www.mpg.de

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