Zeitung Heute : Arbeiten, um zu leben oder andersherum?

Leben, um zu arbeiten - dieses Motto hat die türkische Einzelhändlerin in der Kreuzberger Eisenbahn-Markthalle verinnerlicht.Morgens um sechs fängt sie an, und abends um halb sieben steht sie immer noch hinterm Ladentisch."Ich arbeite gern, gerade für meine Töchter.Ich würde Ihnen alles bezahlen, wenn sie nur studieren könnten!" Doch nicht jeder möchte jahrelang auf Freizeit und Urlaub verzichten - wie auch die Zuschriften für die zweite Sonderseite unseres Medienprojektes für Schulen, "Klasse!", zeigen.Wie immer haben sich die jungen Leser große Mühe gegeben.Jessica Gietzel vom Weißenseer Bühring-Gymnasium schickte uns Modezeichnungen, und Marko Jeli¿ci¿c von der Schiller-Schule machte sich in einem Comic Gedanken über den Lebensweg eines ungelernten Familienvaters.Tierfan Claudia Rautenberg sendete bunte Farb-Fotokopien von sich und ihrem Pferd.Die Wünsche und Erwartungen der Schüler sind vielfältig."Hoffentlich ist wenigstens ein Text dabei, der Gnade vor den Augen eines Profis findet", schreibt Deutschlehrerin Marieluise Webers.Keine Sorge - die Jugendlichen dürfen so schreiben, wie sie es möchten.Aber nicht traurig sein, wenn ob unseres übervollen Brieffaches doch nur eine kleine Auswahl erscheint. kög

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