Zeitung Heute : Atommüll aus Asse soll in Schacht Konrad

Berlin - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will den kompletten Atommüll wegen Einsturzgefahr und drohender Laugenzutritte aus dem maroden Endlager Asse bei Wolfenbüttel zurückholen. „Dies ist die beste Variante beim weiteren Umgang mit den dort eingelagerten radioaktiven Abfällen“, begründete BfS-Präsident Wolfram König am Freitag in Hannover diese Entscheidung. Vorangegangen war ein Optionenvergleich, bei dem das BfS als Betreiber der Anlage verschiedene Varianten für die Langzeitsicherung der 126 000 Fässer mit schwach- und mittelaktivem Müll geprüft hatte. Das Bundesumweltministerium hält den Transport des Atommülls in den 20 Kilometer entfernten Schacht Konrad bei Salzgitter nach bisherigen Erkenntnissen für die beste Variante. Tsp

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