Zeitung Heute : Auch an verdeckte Unfallschäden denken

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Ein spürbarer Rempler mit großem Krach - aber wenn die Fahrzeuge, die eben unfreiwillig Kontakt hatten, wieder für sich allein stehen, gibt es außer einem kleinen Kratzer nichts zu sehen. Noch einmal gut gegangen, sagen die Beteiligten dann und fahren weiter. Doch der nächste Werkstattbesuch bringt dann in manchen Fällen eine böse Überraschung. Da wird man plötzlich gefragt, ob man mit dem Auto einen Unfall gehabt habe. Fragt man, wie der Werkstattmensch darauf kommt, spricht er von Beschädigungen an verdeckten Fahrzeugteilen wie Querträgern oder Halterungen.

Denn bei modernen Autos bestehen die Stoßfänger heute meist aus Kunststoff. Und die können sich noch nach einem Aufprall von bis zu 15 km/h vollständig zurück verformen. Doch bei solchen Aufprallgeschwindigkeiten können Strukturen hinter dem Stoßfänger beschädigt werden, ohne dass man das sieht. Deshalb empfehlen Experten bei Remplern, die etwas kräftiger ausfallen, sicherheitshalber eine Werkstatt aufzusuchen, in der geprüft wird, ob dabei eventuell doch ein verdeckter Unfallschaden entstanden ist.

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