Zeitung Heute : Auch Russland setzt Gaddafi unter Druck

Deauville/Moskau - Im Libyen-Konflikt hat sich Russland erstmals dem internationalen Druck auf Machthaber Muammar al Gaddafi angeschlossen. Falls ein Rücktritt Gaddafis zur Beilegung des Konfliktes beitrage, werde Russland dabei helfen, sagte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Freitag beim G-8-Gipfel in Deauville. Die G8 will darüber hinaus die Umbruchstaaten Nordafrikas mit einer milliardenschweren Finanzhilfe auf dem Weg zur Demokratie unterstützen. In ihrer Gipfel-Erklärung riefen die sieben führenden Industrieländer und Russland die „Partnerschaft von Deauville“ ins Leben. Sie sieht gut 20 Milliarden Dollar an Hilfen für Ägypten und Tunesien vor. Tsp

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