Zeitung Heute : Audi: 150.000 Autos aus Aluminium gebaut

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Verglichen mit den Autos mit stählerner Karosserie spielen sie zwar immer noch eine Nebenrolle. Doch Leichtbau-Autos aus dem Alternativwerkstoff Aluminium sind längst keine Einzelstücke mehr. 1994 begann Audi nämlich mit der Serienfertigung. Der Start erfolgte mit dem luxuriösen A8. Und Mitte des vergangenen Jahres begann mit dem A2 die erste Großserienfertigung eines Aluminiumautos. Inzwischen sind bei Audi mehr als 150 000 Fahrzeuge aus diesem besonders leichten Metall gefertigt worden - rund 93 000 Audi A8 und 57 000 Audi A2. Zu letzteren gehört auch der Audi A2 1.2 TDI, der das erste fünftürige Dreiliter-Auto auf deutschen Straßen ist, das keine Abstriche bei Platz, Komfort und Fahreigenschaften macht.

Mit Aluminium als Werkstoff für die Fertigung von Autokarosserien beschäftigt sich Audi als Pionier für diese Material bereits seit rund 16 Jahren. Als Ergebnis dieser Arbeit entstand der sogenannte Audi Spaceframe (ASF) - eine hochfeste Aluminium-Rahmenstruktur, in die die großen Alu-Blechteile mittragend integriert sind. Parallel zum Start der Serienfertigung des A8 bündelte Audi seine Leichtbau-Kompetenz in Neckarsulm und richtete dort ein Aluminium-Zentrum ein. Mehr als 100 Mitarbeiter befassen sich dort inzwischen mit der Entwicklung von Serienfahrzeugen aus Aluminium sowie der Optimierung von Komponenten und Prozessen für den Aluminium-Einsatz in der Großserie. Sie entwickelten auch die speziellen Techniken, Verfahren, Werkzeuge und Fertigungsmethoden für die A2-Großserienfertigung, mit der Audi einen Meilenstein für die Entwicklung von Aluminiumautos setzte.

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