Zeitung Heute : Auf dem einen oder dem anderen Blatt

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DIE FREUNDIN

Friede Springer: Döpfner war noch nicht lange bei Springer, als er allen Aufsichtsratsmitgliedern ein Buch schenkte: „Personal History“ von Katharine Graham, die Autobiografie der Chefin der Washington Post Group. Es habe ihn an Friede Springer erinnert. Erst später wurde ihm klar, dass die Aktion als plumpe Anbiederung ausgelegt werden konnte. Gefallen an ihm fand Friede Springer dennoch – oder erst recht. Sie wurde Döpfners Duz- Freundin, Nachbarin und Patin seines Sohns David. Ihn umsorgt sie wie einen Enkel.

C’ EST CHIC

Le Freak: Musik begleitet sein Leben. Bei einem Lied kann er, dem Vernehmen nach, geradezu ausflippen: „Le Freak“ von Chic – der Discosound der 70er.

DER FÖRDERER

Gerd Schulte-Hillen: Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Gruner und Jahr, sagte vor Monaten zum Tagesspiegel, er habe früh gemerkt, dass Döpfner „das Zeug“ habe „zu hohen und möglicherweise höchsten Führungsaufgaben“. Bewusst habe er ihm daher die schwierigsten Aufgaben übertragen. Schulte-Hillen berief ihn an die Spitze von „Wochenpost“ und „Hamburger Morgenpost“. Die „Berliner Zeitung“ bekam der Berlin-Freund Döpfner nicht.usi

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