AUF EINEN BLICK : DAS PROGRAMM DER FESTWOCHEN

ERÖFFNUNGSFEST

12. 4., 20.30 Uhr, Wolfsburg, Innenstadt (Beginn und Ende am Hollerplatz): Xarxa Teatre, die spanische Straßentheatergruppe präsentiert „Les Rates Mortes“. Eine furiose Parade mit Weltklasse-Artisten, Musik und Feuer, eine rauschende Fiesta voll skurriler Momente und atemberaubender Darstellung, komisch-groteske Szenen mit pompösen und fantasievollen Bildern.

TANZ

Exzellente Companies erhalten Engagements aus allen Regionen der Welt, nahezu jedes Ensemble ist international besetzt. Und doch zeigt jedes von ihnen seine ganz eigenen Handschriften. Wie in den vergangenen Jahren wird Jürgen Wilcke als Kenner der internationalen Tanzszene jeweils zum ersten Auftritt der sechs im diesjährigen Movimentos-Programm vertretenen Ensembles im Foyer des KraftWerks in die Aufführungen einführen.

18., 19., 20. 4., KraftWerk: Grupo Corpo, Belo Horizonte, Brasilien, künstlerischer Leiter: Paulo Pederneiras, Choreografien: Rodrigo Perderneiras. „Breu“ (Deutschlandpremiere), Musik: Lenine, „Parabelo“, Musik: Tom Zé und Ze Miguel Wisnik. Werkeinführung am 18. 4., 19.15 Uhr.

24., 25., 26., 27. 4., 20 Uhr, KraftWerk: Garth Fagan Dance, Rochester, USA, Choreografien: Garth Fagan. „Prélude“, „Talking Drums“ (Europapremiere), „Edge/Joy“ (Europapremiere), „Detail: Down Home Also“, „Life Dark/Light“ (Europapremiere). Werkeinführung am 24. 4., 19.15 Uhr.

30. 4., 1., 2. 5., 20 Uhr, KraftWerk: Wayne McGregor/Random Dance, London, Großbritannien, Choreografie: Wayne McGregor. „Entity“ (Deutschlandpremiere). Werkeinführung am 30.4., 19.15 Uhr.

8., 9., 10., 11. 5., 20 Uhr, KraftWerk: Béjart Ballet Lausanne, Lausanne, Schweiz. In memoriam Maurice Béjart, künstlerische Leiter: Murice Béjart, Gil Roman. „L’Amour – la Danse“ nach der Musik von Strawinsky, Berlioz, Queen, u.a. Werkeinführung am 8. 5., 19.15 Uhr.

14., 15., 16., 17. 5., 20 Uhr, KraftWerk: The Göteborg Ballet, Göteborg, Schweden, künstlerischer Leiter: Johannes Öhman. „3 x Bolero (Deutschlandpremiere), „Walking Mad“ nach der Musik von Ravel und Pärt, Choreografie: Johan Inger. „Orelob“, Musik: Jukka Rintamäki nach Maurice Ravel, Choreografie: Kenneth Kvarnström. „Episod 17“, Choreografie: Alexander Ekman, Musik: Maurice Ravel, Arrangements: Bernard Martracki. Werkeinführung am 14. 5., 19.15 Uhr.

22., 23., 24., 25. 5., 20 Uhr, Kraftwerk: Compagnie Marie Chouinard, Montreal, Kanada, künstlerische Leiterin: Marie Chouinard. „Orpheus and Eurydice“, Ballett in zwei Akten, Choreografie und Leitung: Marie Chouinard, Originalmusik: Louis Dufort. Werkeinführung am 22. 5., 19.15 Uhr.

SZENISCHE LESUNGEN,

GESPRÄCHE, VORTRÄGE

Das Vertrauen als ebenso selbstverständliches wie schutzbedürftiges Gut im Zusammenleben der Menschen steht im Mittelpunkt des Movimentos Programms. Die szenischen Lesungen und Gespräche greifen diesen Begriff immer wieder auf. Denn in der Literatur und im politischen Geschehen, in der Mythologie und im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs ist das Vertrauen – einschließlich seiner Kehrseiten und Anfechtungen – eine konstant wiederkehrende, ewig aktuelle Kategorie.

19. 4., 18 Uhr, 360º-Kino: „Die Kosten des Misstrauens – der Lohn des Vertrauens“, ein Gespräch über Verantwortungsbereitschaft und Vertrauen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Teilnehmer: Bolko von Oetinger, Birger P. Priddat. Moderation: Ursula Weidenfeld.

21. 4., 20 Uhr, 360º-Kino: „Jimmy. Hartwig. Eine Legende liegt auf der Couch“ von Thomas Potzger nach Motiven der Biografie von Jimmy Hartwig. Szenische Lesung mit Jimmy Hartwig und Thomas Thieme.

28. 4., 20 Uhr, 360º-Kino: „Die Betrogene“ von Thomas Mann. Szenische Lesung mit Jutta Lampe.

3. 5., 20 Uhr, Heilig-Geist-Kirche: „Der Fall Judas mit der Verteidigungsrede des Judas: ,Ich, ein Jud‘“ von Walter Jens. Szenische Lesung mit Jürgen Holtz und Manfred Zapatka.

5. 5., 20 Uhr, 360º-Kino: „Der Untergang der Titanic“. Kömödie von Hans Magnus Enzensberger. Szenische Lesung mit Sophie Rois und Martin Wuttke.

10. 5., 20 Uhr, Christuskirche: „War and Pieces – Musik führt den Krieg“. Musik-Literatur-Collage mit Klaus Maria Brandauer und Daniel Hope mit Ensemble. Igor Stawinsky/Charles Ferdinand Ramuz: „Die Geschichte vom Soldaten“, Johann Wolfgang von Goethe: „Es lebe der Krieg“ aus „Egmont“, Jan Müller-Wieland: „Beethovens ,Egmont‘-Ouvertüre“, arrangiert für Septett, Heinrich Heine: „Die Grenadiere“.

19. 5., 20 Uhr, 360º-Kino: „Phädra“ von Jean Racine in der Nachdichtung von Friedrich Schiller. Szenische Lesung mit Corinna Harfouch.

20. 5., 20 Uhr, phæno: „Welt im Wandel: die Kosten des Misstrauens“. Vortrag von Hubert Markl. Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch mit Hubert Markl und Manfred Osten statt.

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