AUF EINEN BLICK: WAS BEIM ANLEGEN ZU BEACHTEN IST : Die Schichtung muss stimmen – und die Sonne strahlen

Anleitungen

zum Anlegen eines Hochbeets gibt es zum

Beispiel im Internet. Oder man kauft ein fertiges Stecksystem aus Holz, Metall, Stein, Plastik oder Beton im Fachhandel.

Eckige Beete lassen sich am leichtesten bearbeiten. Damit man bequem alles erreicht, sollte die Konstruktion weder zu hoch, noch zu breit sein.

Wegen der günstigen Sonneneinstrahlung wählt man im

Garten am besten eine Nord- Süd-Ausrichtung. Ist die Beeteinfassung aus Holz, muss der Kasten von innen mit Teichfolie ausgekleidet werden, da

die Erde sonst zu schnell austrocknet.

Auf den Boden kommt in jedem Fall ein feinmaschiges Drahtnetz, um Nager von den Wurzeln fern zu halten. Anschließend wird der Kasten in mehreren Schichten befüllt, die jeweils 20 bis 30 Zentimeter stark sind. Die Reihenfolge und Zusammensetzung ist dabei ein wenig Geschmackssache, und jeder Hochbeet-Besitzer schwört natürlich auf seine ganz besondere Mischung. Die unterste Schicht bildet in der Regel grober Schnitt von Bäumen und Sträuchern. Auch

Wurzeln kann man beimischen. Es folgen feiner Gehölzschnitt, Laub, Kompost und Erde.

Da die Schichten mit der Zeit zusammensacken, muss regelmäßig nach- bzw. nach ein paar Jahren komplett neu geschichtet werden. Wer ein wenig vorbeugen will, wählt als Basis eine festere Drainageschicht, die zum Beispiel aus groben Baumstubben oder Steinen

bestehen kann.

Obwohl es Schnecken im Hochbeet ohnehin schon schwer

haben, an das leckere Grün zu kommen, kann man an der Außenkante zusätzlich eine umlaufende, nach unten abgewinkelte Kante aus Stahlblech

anbringen. Tsp

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