Zeitung Heute : Auf und neben der Strecke

-

MichaelSchumacher

war für Alonso immer der wichtigste Gegner. Deshalb ist es ihm auch so wichtig, „den Titel zu gewinnen, so lange er (Schumacher) noch fährt. Das ist wie bei der Tour de France: Egal, wer da in Zukunft siegt, alle werden sagen, er habe ja doch nur gewonnen, weil Lance Armstrong nicht mehr dabei ist.“Von Schumi hat er sich Tricks abgeschaut: Das Langsamfahren dort, wo der Gegner nicht überholen kann, ab und zu früheres Bremsen, um den Hintermann auf Distanz zu halten.

DER KÖNIG

Juan Carlos

Der spanische König ist ein großer Rennsportfan – und besonders Alonso-Fan. Schon oft gratulierte er seinem Landsmann direkt nach einem Sieg persönlich per Mobiltelefon. Nur den Siegerpokal bei seinem spanischen Heim-GP konnte er ihm bis jetzt noch nie überreichen, da reichte es für Alonso bisher nur für zweite Plätze. Dafür darf er ihm am 21. Oktober eine andere Auszeichnung überreichen: Den Orden „Prinz von Asturien“, den eine Jury alljährlich einer überragenden Sportlerpersönlichkeit verleiht.

DER BOSS

Flavio Briatore

Als Alonso als 2001 zu Minardi in die Formel 1 kam, nahm ihn Briatore, der schon Schumacher zum WM-Titel geführt hatte, unter Vertrag – und wurde sein persönlicher Manager. Das half Alonso 2002 bei Renault unterzukommen, wo Briatore bereits Teamchef war. Jetzt ist die Doppelrolle Briatores von Nachteil: Er verdient weniger als die Kollegen – sechs Millionen Euro. Ein Ralf Schumacher bekommt bei Toyota 14

Millionen. urm

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben