Zeitung Heute : AUSLAND

NIEDERLANDE

Greenpeace-Affäre: Den Haag setzt auf Gespräche mit Moskau

Den Haag/Hamburg - Nach der Entscheidung des Internationalen Seegerichtshofs zur Ausreise von Greenpeace-Aktivisten aus Russland setzen die Niederlande auf eine Einigung mit Moskau. Außenminister Frans Timmermans sagte: „Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft zurückkommt und dass das Schiff freigegeben wird.“ Er zeigte sich zufrieden mit der Gerichtsentscheidung: „Das ist sehr positiv und der Kern dessen, was die Niederlande vor dem Seegerichtshof gefordert haben.“ Das Gericht hatte am Freitag entschieden, dass die Crew der „Arctic Sunrise“ das Recht hat, samt dem Schiff Russland zu verlassen. Das unter niederländischer Flagge fahrende Schiff mit Greenpeace-Aktivisten war Mitte September von russischen Behörden bei einer Protestaktion im Nordpolarmeer aufgebracht worden. 30 Menschen werden seither wegen des Vorwurfs der Piraterie in Russland festgehalten. dpa

SYRIEN

Organisation fordert Zerstörung

der Chemiewaffen durch Privatfirmen

Den Haag - Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hat an Firmen appelliert, die Zerstörung von Chemiewaffen des syrischen Regimes zu übernehmen. Kein Staat ist bislang bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Laut internationalen Absprachen sollen bis Ende des Jahres die gefährlichsten Giftstoffe ins Ausland gebracht werden, Mitte 2014 soll das Arsenal vollständig zerstört sein. 800 Tonnen Chemikalien sollen laut OPCW von einem kommerziellen Betrieb vernichtet werden. epd

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