AUSSTELLUNG ZUM 150. GEBURTSTAG : Max Planck – Revolutionär wider Willen

Am 23. April 2008 jährt sich der Geburtstag des Physikers und Wissenschaftspolitikers Max Planck zum 150. Mal. Dies nimmt die Max-Planck-Gesellschaft zum Anlass für eine in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Technikmuseum konzipierte Ausstellung, die Einblicke in Plancks Leben und Werk gibt und seine bahnbrechenden Entdeckungen in den Kontext moderner Forschungsfelder stellt. Als Vater der Quantenphysik hat Planck der Physik ungeahnte Dimensionen eröffnet und unsere Welt grundlegend verändert. Und doch war er kein flammender Revolutionär. Seinen Zeitgenossen galt er als ein „seiner Natur nach ausgesprochen konservativer Denker, der an der Harmonie, an der klassischen Geschlossenheit der Physik immer seine Freude hatte… „ (Werner Heisenberg). Die Ausstellung zeichnet den Weg von der klassischen Physik zur Quantenhypothese und deren Folgen für die Physik nach. Außerdem geht sie auf Plancks Werdegang als Wissenschaftsorganisator und Wissenschaftspolitiker ein. So hat Planck bis ins hohe Alter wissenschaftsorganisatorische und forschungspolitische Verantwortung in schwierigen Zeiten getragen, unter anderem als Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Die Ausstellung zeigt Planck in seinen verschiedenen Funktionen in der wissenschaftlichen Selbstverwaltung und gibt Einblicke in Struktur und Organisation von Wissenschaft – historisch und aktuell. Ein Schwerpunkt bildet der Prozess der Entstehung neuen Wissens. Last but not least widmet sich die Ausstellung den Erben Plancks: Acht Beispiele aus der aktuellen Grundlagenforschung zeigen die Bedeutung der Quantenphysik bis heute. aw

Max Planck – Revolutionär wider Willen. 27. 4. bis 5. 10. 2008. Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin. Di. bis Fr. 9 bis 17.30 Uhr, Sa., So. u. feiert. 10 bis 18 Uhr. www.dtmb.de

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