Zeitung Heute : Axel Hacke, Autor

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Schmerzfreiheit.

2. Zu Hause: Dass ich eines habe.

3. An meinem sehr alten Kühlschrank und Freund Bosch: Dass es ihn wirklich gibt.

4. An Kindern: Die Zeit, in der sie sprechen lernen.

5. An der WM 2006: Dass jetzt endlich 2006 ist.

6. An Deutschland: Dass es nicht bei Grönland liegt.

7. Beim Essen: Das Thai-Curry meiner Frau, das Rehragout meines Schwiegervaters, die Gans meiner Schwiegermutter, den Schweinsbraten meiner Frau, den Lachs meines Schwiegervaters, die Seidenklöße meiner Schwiegermutter und verschiedenes mehr.

8. An Geburtstagen: Den ersten Schrei.

9. An meinem Leben: Dass ich morgens nicht mehr zur Schule muss.

10. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde: Ja, Papa, das mache ich sofort!

WAS ICH NICHT MAG

1.Beim Aufwachen: Wenn Unteroffiziere neben meinem Bett herumschreien.

2. Zu Hause: Dass ich dauernd was reparieren soll.

3. An meinem sehr alten Kühlschrank und Freund Bosch: Er ist ein Jammerlappen.

4. An Kindern: Durchfall.

5. An der WM 2006: Dass Gerd Müller nicht spielt.

6. An Deutschland: Dass du und ich jetzt dauernd Deutschland sein sollen.

7. Beim Essen: Lange warten, rülpsen, mit der Hand in den Teller schlagen, Rotwein über meinen Anzug kippen und ungefragt von meinem Teller essen.

8. An Geburtstagen: Wenn die Geburt zu lange dauert.

9. An meinem Leben: Dass die Straßenkehrer in meinem Viertel immer schlechtere Arbeit leisten.

10. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte: Es wird jetzt ein bisschen weh tun, Herr Hacke.

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