Zeitung Heute : Basteln und prüfen

KLAUS ANGERMANN

In unserer Serie gab es bereits einen Überblick, wie Internetseiten optisch ansprechend gestaltet werden können und was zu beachten ist, um auch die nötige Aufmerksamkeit zu erzielen.Wer nun eine eigene Homepage erstellen möchte, wird aber doch noch ein wenig mehr Hilfe benötigen.Zum einen wird man sicherlich genauere Anleitungen brauchen, wie HTML-Seiten aufgebaut werden.Außerdem wird das passende Werkzeug benötigt, also HTML-Editoren, die für die Umsetzung der Ideen in Websites sorgen.

Im Internet existieren zahlreiche Onlineanleitungen zum Thema "Homepagegestaltung".Die bekannteste und sehr umfangreiche Anleitung ist das schon fast mit Kultstatus versehene "Selfhtml" von Stefan Münz (zum Beispiel unter www.netzwelt.com/selfhtml ).Von Hubert Partl ( www.boku.ac.at/htmleinf/ ) gibt es eine weitere, ebenfalls sehr umfangreiche Dokumentation mit interessanten, weiterführenden Hyperlinks.Gleichfalls sehr nützlich ist der "Crashkurs" von Mark Seuffert ( http://linux0.urz.uni-heidelberg.de/~mseuffer/html.html ).Alle genannten Anleitungen können als Offline-Version auch in Form einer komprimierten Datei heruntergeladen werden.Eine andere Möglichkeit bieten informative Einführungskurse, wie sie beispielsweise die Internet-Akademie ( www.akademie.de ) rund um Internetthemen anbietet.

Hat man sich nun ausreichend über die Art und Weise informiert, wie man Internetseiten selbst bauen kann, sollte man sich das nötige Werkzeug beschaffen.Dazu existieren zahlreiche Webeditoren, deren Preisspanne von umsonst (Freeware) über fast umsonst (Shareware) bis hin zu mehreren Hundert Mark teuren Profiversionen reicht.Zu den letzteren zählen führende Programme wie "HotMetal" von der Firma Softquad oder "FrontPage" von Microsoft.Diese Programme bieten viel und sind sehr komfortabel, kosten aber auch dementsprechend.Für sie sind rund 300 Mark einzukalkulieren.

Eine Liste von Downloadangeboten für Free- und Shareware-Editoren bietet der Server www.rzuser.uni-heidelberg.de/~bfriedri/w95html.htm an.Neben dem wesentlich geringeren Kostenfaktor spricht für diese Shareware-Versionen auch der geringe Platz, den sie auf der Platte beanspruchen.Auch sollte man bei www.shareware.com oder www.winfiles.com mal vorbeischauen, dort finden sich gleichfalls zahlreiche aktuelle HTML-Editoren, die meist nicht allzu groß sind und sich rasch herunterladen lassen.Hier sollte jeder einfach mal ausprobieren, welcher Editor ihm am besten liegt.

Hat man schließlich einen Editor gefunden, der den Ansprüchen genügt, gilt es, die damit erstellten Seiten je nach Einsatz mit den verschiedensten Gimmicks auszufüllen, um die Seiten etwas unterhaltsamer zu gestalten.Einige Beispiele für Hintergründe, animierte Bilder und Eyecatcher stellt die Seite www.kostnixx.de/paradies/paradies.htm zur Verfügung.Über den Server www.kostnixx.de/ gelangt man auch zu ausgiebigen Links zu diesem Thema.

Sind dann alle Schwierigkeiten überwunden und die erste eigene Homepage fertiggebastelt, sollte man sie auf ihre Richtigkeit hin überprüfen.Dazu kann es nicht schaden, wenn man sich diese Seiten von verschiedenen Browsern und Monitorauflösungen anschaut, um sicherzugehen, ob die optische Umsetzung der Ideen auch überall gleich aussieht.Ferner kann man seine Ergebnisse durch kostenlose Websites, die sich auf das Überprüfen von HTML-Seiten spezialisiert haben, direkt im Internet durchchecken lassen.Eine solche nützliche Checkroutine ist die Adresse www.netmechanic.com , wo man seine eigenen Seiten angibt und diese wahlweise nach verschiedenen HTML-Standards durchprüfen oder die Richtigkeit der angegebenen Links checken läßt.Dort kann man unter www.netmechanic.com/GIFBot.htm auch seine Bilder auf ihre Größe und damit auf ihre Ladbarkeit überprüfen und wenn nötig auch optimieren lassen.

Übrigens: Wie man es nicht machen sollte, steht auf der Seite http://homepages.munich.netsurf.de/Helmut.Sasse/flop981.html

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