BERLINER MANUSKRIPTEDie Stipendien des Senats : Sätze für 13 Stimmen

Noemi Hahnemann

Ein sonntagmorgendliches Fest für alle Literaturfreunde – und das nun schon zum sechsten Mal: Unter dem Titel „Berliner Manuskripte“ sind im Spiegelfoyer des Berliner Ensembles sämtliche 13 Preisträger des vom Senat vergebenen Literaturstipendiums 2013 zu erleben. Organisiert vom Literaturforum im Brecht- Haus präsentieren sie Auszüge aus ihren aktuellen Arbeiten und führen kurze Gespräche mit den Juroren Verena Auffermann, Gregor Dotzauer und Dieter Stolz.

Zu den Glücklichen, die aus 343 in der Stadt beheimateten Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt wurden, gehören bekannte Namen wie die Erzähler Maxim Biller, Thomas Hettche, Günter Herburger oder der Dichter Gerhard Falkner, aber auch junge Autoren wie Konstantin Ames (Foto: links unten), Georg Leß, Ellen Wesemüller (rechts unten) oder Rabea Edel (links oben). Weitere Stipendien wurden Gabriela Hift, Lioba Happel, Thorsten Palzhoff und Patrick Jon Findeis (rechts oben) zugesprochen. In den Pausen kann man sich auf einem großen Büchertisch zum Blättern und Kaufen verleiten lassen, mit Getränken und einem kleinen Imbiss stärken, vor allem aber mit den Anwesenden ins Gespräch kommen. Der Jazzpianist Søren Gundermann und der Bassist Thomas Strauch geben dem Ganzen mit Standards und Improvisationen den musikalischen Feinschliff. Jahr für Jahr zeichnet das Land Berlin 13 in Berlin lebende Autorinnen und Autoren mit Arbeitsstipendien in Höhe von insgesamt 156 000 € aus. Die von einer jährlich wechselnden Fachjury ausgewählten Schriftsteller erhalten jeweils eine sechsmonatige Förderung in Höhe von insgesamt 12 000 €. Noemi Hahnemann

Berliner Ensemble, So 3.11., 11 Uhr, 3 €

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