Zeitung Heute : Berliner Tagesspiegel

Hochgeschwindigkeits-Verbindung der Unis schlug fehl hsh Hochgeschwindigkeits-Verbindung der Unis schlug fehl­Wie wird sich die Informationsgesellschaft in Zukunft entwickeln? Traut man dem Bild, das am Sonnabend auf der Großveranstaltung "Moving" in den drei technischen Universitäten Aachen, München und Berlin gezeichnet wurde, lautet die Antwort: langsam und voller technischer Tüêken.Denn die angepeilte Deutschlandpremiere der Vernetzung der Unis mittels Hochgeschwindigkeitsnetz ATM kam nicht zustande."Für die gemeinsame Dreier-Konferenz am Vormittag war die Verbindung leider nicht stabil genug", so Jens Groth, einer der Studenten aus dem Verein Deutscher Ingenieure, die die Veranstaltung organisierten.Dabei setzt Groth in diese Technik viel Hoffnung."Wenn diese Technologie erst Standard geworden ist, werden sich viele Erleichterungen für unser Leben ergeben", sagt der Student der Maschinenbautechnik und zählt Bereiche wie Telearbeit und video-on-demand auf.Mit der Veranstaltung sollte eine breite Öffentlichkeit angesprochen werden, die sich über die Zukunft der Informationsgesellschaft informieren konnte.Leider war das Zuschauerinteresse nicht groß.Dabei war der Aufwand für das Projekt enorm.Zwei Jahre lang bereiteten bundesweit fast 70 Studenten "Moving" vor.Allein die Verbindung vom Sonnabend hat weit über eine Million Mark gekostet, weiß Jens Groth zu berichten.Möglich wurde dies durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren, unter ihnen Deutsche Telekom, Oracle oder Toshiba.Sie zeigten in den Hallen der Unis ihre neuesten Produkte."Es ist sehr aufregend als Student einmal all diese HighTech zu sehen", so Jens Groth.

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