Zeitung Heute : Bilder keiner Ausstellung

Gibt es ein Leben nach dem Kino? Eine Frage, die man jetzt noch nicht stellen sollte.Gerademal drei Tage sind bewältigt, hoffentlich noch viele gute Filme und das eine oder andere wohlgefüllte Glas Sekt liegen vor uns, und ohnehin ist heute, egal mit welchen Ergebnis, ein besonderer Tag: "Das Mambospiel" von Michael Gwisdek, der einzige durch und durch deutsche Film, in dem also sogar deutsch geredet wird, hat Premiere, heute um 9 Uhr im Zoopalast und dann um 17.30 Uhr noch einmal mit dem Regisseur und seinen Darstellern, darunter Corinna Harfouch, Jürgen Vogel, Uwe Kokisch, Franziska Petri, Henry Hübchen und Anna Loos.Am späten Abend wird mit geladenen Gästen im Prater gefeiert, wird ja auch Zeit, denn wenn der Schein nicht trügt, scheint die Branche derlei angenehme Feierstunden nicht so verschwenderisch geplant zu haben wie im Vorjahr.Das Stadtbild aber ist geprägt von bunten Filmplakaten wie eh und jeh, hier etwa reiht sich in der Budapester Straße Bild an Bild.Diese offensive Art des Werbens muß der neue Berlinale-Souvenier-Shop in derselben Straße erst noch lernen.Draußen kein T-Shirtständer, die Tür auch bei den derzeitigen milden Temperaturen geschlossen - fast traut man sich die Mitarbeiter dort nicht zu stören, wenn man sie nicht ohnehin in der Eile übersieht, und das wollen sie doch ganz bestimmt nicht.Foto: Günter Peters

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